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2009-03-05

Vom Saulus zum Paulus

Eine Selbstreflexion

.

Irgendwann im Dezember 2003 wurde ich vom Stephan Jank eingeladen, einen kontroversiellen Beitrag zum Thema Kapitalismus auf www.kaernoel.at zu veröffentlichen. Ich erschien dem Stephan deswegen als geeignet dafür, weil er glaubte, dass ich als Unternehmer einen idealen Trainingspartner für die beim ihm gerade im Entstehen begriffene Kapitalismuskritik abgeben würde. Das war nicht böse gemeint und ich bin froh, dass ich mich hingesetzt habe und meine Gedanken zum Thema Kapitalismus und Vergesellschaftung zu Papier gebracht habe (siehe r „Der Kapitalismus als Chance").

Dieser Diskussionsbeitrag verkörpert für mich heute eine interessante Feststellung meines damaligen politischen und ideologischen Status quo. Ich würde meinen Standpunkt von damals als nationalen christlich-sozialdemokratischen Neoliberalismus bezeichnen. Ein ideologisches Wirrwarr, das immer noch sehr modern ist und das in und durch seine Beliebigkeit am ehesten der Familie des Liberalismus zuzuordnen ist, aber halt auch ein bisschen sozial. Wenn es unser Konkurrenzkampf gerade zulässt.

Heute ist mir klar, warum ich diese krause Theorie, die ich dann auch noch in Thesen eingeteilt habe, für der Weisheit letzten Schluss hielt. Ich hatte weder Ahnung vom Kapitalismus, noch von der menschlichen Vergesellschaftung, noch von den Prozessen die in unserer Arbeitswelt ablaufen. Woher auch? Niemand hat mir Zeit meines Lebens unser Wirtschaftssystem, den Kapitalismus, erklärt, welcher bis ins letzte Winkerl meines Lebens und bis in die dünnste Faser meines Körpers ein- und vordringt und in jeder Lebenslage auf mich und meine Familie Einfluss nimmt. (Unter uns gesagt, glaube ich, dass es gar nicht möglich gewesen ist. Probieren Sie es einfach einmal aus. Fragen Sie irgendeinen x-beliebigen Bekannten oder Freund, ob er Ihnen erklären kann, was Kapitalismus ist und wie er wirkt) Niemand hat darüber gesprochen, dass das Wichtigste in unserem Dasein funktionierende Beziehungen zwischen den Menschen sind. Niemand hat drüber gesprochen, wie sehr uns Menschen der Kapitalismus durch seinen Zwang Alles und Jedes zueinander in Konkurrenz zu setzen, eigentlich voneinander isoliert. Kapitalismus verursacht also genau das Gegenteil dessen, was Menschen so dringend wie Brot zum Leben brauchen. Er zerstört menschliche Beziehungen und ist damit schlicht und ergreifend menschenfeindlich.

Mit Halbwahrheiten ausgestattet und unendlich nutzlos gebildet, wurde ich als Beitrag zur Wirtschaft, als menschliches Verschleißteil, quasi als zu vernutzendes Menschenopfer in eine neoliberale Verwurstungsmaschine geschmissen, die ausschließlich zum Zwecke der Vermehrung des Kapitals existiert und für deren Betrieb ich mich noch, zu schlechter Letzt, dafür hergab, genug Nachschub an menschlicher Arbeitskraft zu besorgen, zum weiter und immer weiter Verwerten der irrwitzigen, bereits akkumulierten Geldmengen. Ich war schlicht und ergreifend ein Ahnungsloser. Einer von Millionen, wenn nicht sogar Milliarden..

Exkurs: Als ich mir den vorhergehenden Absatz noch einmal durchlas, drängte sich mir der Vergleich mit einer Zeit auf, über die wir Nachgeborenen uns anmaßen, über unsere Väter und Großväter aus einer eingebildeten, moralischen Überlegenheit heraus, urteilen zu dürfen, ohne dabei zu bedenken, mit welcher Verdrängungskunst und mit welcher faschistischen Inbrünstigkeit wir tagtäglich hunderttausendfach den Tod von Mitmenschen nicht nur in Kauf nehmen, sondern oft deren Tod, unseres persönlichen Vorteils wegen, einfach zur Kenntnis nehmen. Oder anders gesagt: Dass was wir unseren Nazi-Vorfahren vorhalten, leben wir selbst, unter dem Deckmäntelchen des allgemeinen Wohlstandes, der westlichen Demokratie und unserer unehrlichen Gutmenschlichkeit ungeniert weiter, aber halt viel „zivilisierter“. Unser jetziges Tun ist eine Prolongierung dessen, was wir eigentlich zu bekämpfen vorgeben. Und das alleine aus dem Bestreben heraus, den größtmöglichen persönlichen Vorteil für das Überleben im Konkurrenzkampf daraus zu ziehen. Ende des Exkurses.

Aber meine mir immer mehr bewusst werdende Ahnungslosigkeit spornte mich an, das was mit mir, mit uns passiert zu verstehen. Mir wurde bewusst, dass man ohne solides Basiswissen über den Kapitalismus, nirgends und zu keinem Thema mehr etwas Sinnvolles sagen oder beitragen kann. Ich hatte aufgrund täglicher Gespräche mit Stephan Jank, in denen wir uns wirklich bemühten die Vorgänge rund um uns zu analysieren, und dank der Vorträge eines Hans Haider oder eines Walther Schütz, begonnen zu kapieren, dass ich nix darüber weiß, was mit mir, mit uns in einer kapitalistischen Gesellschaft tatsächlich passiert. Aber schon gar nix. So lernte ich 2004 Karl Marx kennen.

Natürlich hatte ich von Marx in meiner Jugend gehört und das kommunistische Manifest hatte ich sogar gelesen und für gut befunden. Aber außer, dass dieser Mann ein Buchreihe namens „Das Kapital“ geschrieben hat, habe ich bis 2003 nicht viel mehr über den Doktor aus Trier gewusst. Gelesen hatte ich sein Hauptwerk nicht. Verstanden hätte ich es wohl auch nicht. Marx trat also spät, aber gerade noch rechtzeitig in mein Leben. Denn seit geraumer Zeit hatte ich gemerkt, das alle meine Mühen, die ich in meinen kapitalistischen Leben unternommen hatte, zwar insofern fruchteten, dass ich mir und meiner Familie mittlerweile ein gutes Leben gönnen konnte, aber dass es von Monat zu Monat mühsamer wurde, dieses Leben auch auf Dauer zu reproduzieren, sprich: Den Lebensstandard zu halten. Irgendetwas konnte also nicht stimmen. Wer immer mehr arbeitet und Lebenszeit in seine Firma investiert, dem müsste das ja eines Tages auch mit dem „wohlverdienten“ Ruhestand abgegolten werden. Aber dem war nicht so. Und da kam der Besuch vom Marx gerade Recht. Er öffnete mir die Augen.

Ich lernte die Ökonomie zu durchschauen. Ich lernte, die Widersprüche des Kapitalismus zu verstehen. Und ich konnte plötzlich mein kapitalistisches Handeln beurteilen. Ich erkannte sehr bald, dass es keinen Sinn hat, dieses System mitzuspielen oder gar mit zu gestalten, weil der Sieger, oder sagen wir lieber, der Mensch, der sich im Kapitalismus behauptet, salopp gesagt ein lediges Kind des Sisyphus ist, das in seinem Hamsterrad zwar prächtig Auslauf hat, letztendlich aber nicht vom Fleck kommt und auch keine Chance hat, den Stein irgendwann einmal auf die Spitze des Berges zu rollen. Mir wurde auch bald klar, dass es auch keine Möglichkeit des Ausstiegs aus dem Kapitalismus gibt. Zumindest nicht auf diesem Planeten. Was bleibt, ist das Hinterfragen des Systems.

Was das Hinterfragen möglich gemacht hat, ist für mich das Marxsche Wertgesetz. Kapitalismus oder besser gesagt die praktische Untauglichkeit des Kapitalismus lässt sich anhand dieses relativ einfach zu verstehenden Gesetzes erklären. Marx sagt: In jeder Ware (und natürlich auch in jeder Dienstleistung) stecken zwei verschiedene Werte. Ein Gebrauchswert (oder Nutzen, z.B. dass man an einem Tisch sitzen kann), der uns in der jetzigen Betrachtung nicht zu interessieren braucht, und ein Tauschwert, damit diese Ware auf einem Markt gehandelt werden kann. Der Tauschwert ist also der ökonomische Wert einer Ware, ist aber nicht der Preis, den der Kunde für eine Ware bezahlt. Entscheidend ist jetzt wie Marx die Entstehung des Wertes erklärt.

Wert, sagt Marx, kann nur durch menschliche Arbeit geschaffen werden. Das ist ein entscheidender Satz. Nicht umsonst wird diese Aussage von der klassischen Ökonomie bis herauf zu den Neoliberalen abgelehnt oder einfach ignoriert. Denn diese Volkswirtschafter schauen nur ganz fasziniert darauf, wie sich das Marktgeschehen zeigt und wie sich etwa der Preis für die einzelne Pizza, das einzelne Videospiel … bildet. Angebot und Nachfrage sind ihre Denkkategorien. Und es sind auch die Blickwinkel, die mir als einfachen Unternehmer, wenn ich nicht über das Ganze nachdenke, entscheidend sind. Wie bekomme ich meine Ware an den Mann / die Frau? Und was muss ich aufwenden, dass ich am Ende mehr (oder zumindest: genug) herausbekomme. Und auf dieser einzelbetrieblichen Ebene erscheint es tatsächlich so, als ob nicht nur meine Angestellten (bei Marx das variable Kapital = v), sondern auch die Maschine (bei Mark das konstante Kapital c) Wert erzeugen würde.

Wechsle ich aber auf eine überbetrieblich-volkswirtschaftliche Ebene, so sieht man, dass ja jede Maschine (das c) wiederum das Produkt menschlicher Arbeit ist und aus einem Vorprodukt, etwa Metall (das dann das c für die Maschine ist). Und dieses Metall wurde wieder mit menschlicher Arbeit aus der Erde geholt und mit Maschineneinsatz c, das wiederum … Da höre ich jetzt auf, aber klar ist, letztlich lässt sich alles, was da getauscht wird, auf abstrakte menschliche Arbeit reduzieren. Das heißt also, wenn viel menschliche Arbeit in die Produktion von Waren investiert wird, dann werden große Werte geschaffen.

Das Ziel eines jeden Unternehmens ist es, hohe Profite zu erzielen. Eine Profiterhöhung kann unter anderem durch zwei Maßnahmen herbeigeführt werden. Entweder durch die Anhebung der Ausbeutung der arbeitenden Menschen. Das heißt, ein Arbeiter muss in gleicher Zeit einfach mehr produzieren. Oder aber durch eine Rationalisierung des Produktionsprozesses. Sprich: Bessere Maschinen oder Fertigungstechniken, die mir die menschliche Arbeitskraft ersetzen. In beiden Fällen erhöhe ich als Kapitalist meinen Profit.

Aber nur kurzfristig. Weil hier kommt jetzt der Sisyphus in Form der Konkurrenz ins Spiel. Produziert nämlich Kapitalist A günstiger und erobert er sich eine Vormachtstellung am Markt, zwingt er gleichzeitig den Produzenten B in der Entwicklung der Rationalisierungsmassnahmen nachzuziehen oder sie gar noch zu übertreffen, um seinerseits wieder am Markt beherrschend zu werden. Oder einfach überleben zu können.

Was aber passiert während dieses Vorganges eigentlich mit dem Wert der Waren? Es kann zwar jetzt immer mehr und noch mehr produziert werden, und zwar entweder in gleicher Zeit oder zu günstigeren Produktionsbedingungen, trotzdem verfällt der Wert der Waren ständig. Weil ja der Wert einer Ware ausschließlich durch menschliche Arbeit entsteht. Im ersten Fall, in dem der Arbeiter in gleicher Zeit mehr produziert, bleibt die geleistete Arbeit zwar gleich, aber der Wert der Waren sinkt, weil ja mehr Waren unter gleichen Kosten produziert werden konnten. Angenommen ich kann als Arbeiter einer Fabrik einen Tisch pro Tag herstellen, so stellt dieser Tisch den Wert x dar. Werde ich aber von der Firmenleitung dazu angehalten zwei Tische pro Tag herzustellen, sinkt der Wert eines Tisches laut Marx auf x/2. Im anderen Fall, dass ich zum Beispiel aufgrund einer neuen Maschine anstatt zwei, jetzt vier Tische herstellen kann, ist der Effekt auf den Wert noch dramatischer. Er beträgt dann nur noch ein Viertel des ursprünglichen Wertes.

Dadurch entsteht ein Zustand, den wir jetzt am Markt sehr gut beobachten können. Es existieren immer mehr Waren, also stofflicher Reichtum, aber dafür repräsentieren diese Waren einen immer geringeren Wert, weil immer weniger menschliche Arbeitskraft notwendig ist, um diese zu produzieren. Hätten wir also den Idealfall des kranken kapitalistischen Gehirns, nämlich eine Produktion, die frei von menschlicher Arbeit stattfinden könnte, dann wäre der Wert der produzierten Waren zwar null, dafür wüssten wir aber nicht mehr wohin mit dem ganzen überflüssigen Zeugs.

Daher sind für mich zwei Vorgänge unserer absurden, globalisierten und arbeitsteiligen Welt zu diskutieren, um überhaupt in die Nähe einer Lösung unserer Probleme zu kommen. Erstens ist der Tauschprozess, der ja die Realisierung des Wertes darstellt, zu überwinden. Für das menschliche Zusammenleben darf nicht die Wirtschaft maßgeblich sein, sondern die Wirtschaft muss reibungslos das menschliche Zusammenleben sichern.

Und zweitens muss die Lohnarbeit, die im Zentrum unseres Produktionsprozesses steht, so überdacht werden, dass es zumindest immer gewährleistet sein muss, dass jemand der arbeitet sich sein Leben auch leisten kann. Radikaler gesehen muss Lohnarbeit über kurz oder lang verboten werden. (Siehe auch: Ausstellung vom 1.5.2006: r „Arbeit kann tödlich sein.")

Natürlich ist die Darstellung des Wertgesetzes in diesem Artikel sehr verkürzt und ich entschuldige mich bei allen Menschen, die sich bei Marx gut auskennen und sich, ob meiner Darstellung, vielleicht die Haare raufen werden. Ich wollte mit diesem Aufsatz aber in erster Linie an Hand meiner eigenen Biographie aufzeigen, dass man sich entwickeln kann, und das obwohl auch ich auf keinem anderen Aufklärungsstand war, als Millionen von anderen Menschen es heute noch sind. Das macht mich aber nicht zu einen besseren, oder den Anderen gegenüber zu einem überlegenen Menschen, sondern es macht mich zum Beispiel, dafür, dass auch der dümmste und durchkapitalisierteste Mensch, mit etwas gutem Willen, zurück ins menschliche Leben finden kann.

Und obwohl es mir in der Diskussion, ob das Marxsche Wertgesetz stimmt oder nicht, gar nicht darum geht, wer recht hat, sondern es für mich diese Theorie halt ein taugliches Mittel ist, das kapitalistische Treiben, das auf unserem Planeten derzeit gerade stattfindet, zu erklären, ersuche ich all diejenigen, die an einem theoretischen Beweis eben jenes Wertgesetzes tüfteln, sich zu beeilen. Weil, wenn die theoretische Unterfütterung der marxschen These noch länger dauern sollte, dann haben wir wohl die einmalige Situation, dass eine mathematisch, philosophische Theorie zuerst den praktischen Beweis erfährt und erst später einmal theoretisch belegt werden wird können.

Aber letztendlich ist es egal, warum der Kapitalismus zusammenbricht. Wichtig ist für die Menschheit nur, dass er es tut. Und dass der Kapitalismus auch eine Chance, oder auch nur den Funken einer Chance beinhaltet, wie ich am 2.2.2004 auf kärnöl veröffentlicht habe, ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass das Wissen unserer Halbbildungsgesellschaft bewusst auf dem Niveau eines Schweinestalls gehalten wird.

Warum aber sollte der Bauer den Schweinen Geschichten vom Schlachthof erzählen?

Reaktionen Auf den Beitrag reagieren

Herr Schwein- 2009-03-05, Nr. 4414

Wir Schweine sind in Wirklichkeit sehr saubere Tiere.
Stellt man uns ausreichend Platz zur Verfügung, sind wir sehr darauf bedacht, sich nicht dort zu entleeren, wo wir schlafen oder essen. Wir "schwitzen nicht wie Schweine"; wir sind vielmehr gar nicht imstande zu schwitzen. Wir Schweine lieben es, im Wasser oder Schlamm zu baden, um uns abzukühlen.
Wir verfügen über ein langes Gedächtnis.
Wir bilden komplexe soziale Einheiten und lernen von einander in einer Weise, die wir zuvor ausschließlich bei Primaten beobachtet haben.

Wir möchten nicht mehr als "Schimpfwort" für die Menschen dienen!

Quiek

Stephan Jank- 2009-03-06, Nr. 4415

JA!!! Und es gibt keinen Stall, an den wir Schweine uns nicht sofort gewöhnen würden. Und so machen wir verhausschweinte Stallbewohner den ganzen Tag

Quiek

mimenda- 2009-03-06, Nr. 4416

brauche dir ja nicht zu sagen, wie der saulus zum paulus wurde (wenn du mich fragst: er blieb derselbe). wichtig an deiner "bekehrung" scheint mir, dass du sie deiner empathie (blödes wort, aber "mitleid" und konsorten sind ja nicht mehr pc) verdankst. und die muss schon sehr groß angelegt sein, damit man sie sich im kapitalismus, zumal als produzent, überhaupt leisten kann.

Herr Schwein- 2009-03-06, Nr. 4417

Da muss ich entschieden protestieren, lieber Herr Jank.
Wir „armen Schweine“ haben uns sicher nicht freiwillig enge Ställe in Massentierhaltungsfarmen ausgesucht.

Niemals werden wir uns daran gewöhnen oder eingewöhnen.

Es ist ungeheuerlich, was man uns dort an tut.

Die Menschen gehen mit uns deshalb so um, weil sie mit sich selber so umgehen.


Noch etwas:
Mehr als 20 unserer Oinks, Grunzlaute und Quieker wurden für verschiedene Situationen differenziert.

kandis- 2009-03-07, Nr. 4418

Da scheint ja zur Mündigkeit des Schweins bloß noch der Ausbruch desselben aus seinem selbstverschuldeten Schweinestall zu fehlen!?

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Mit der Kamera auf Spurensuche zwischen Kaiser Franz Josef, dem Holocaust und der Sperrzone auf Zypern.
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