kärnöl-Logo Independent Carinthian Art & Cult
Tue Mar 19 2019 16:14:29 CET
ÜBERBLICK
Aktuell
Glossen
+Alle Beiträge
Autoren
Veranstaltungen
Links
Kontakt
LESERFORUM
Leserbriefe
Reaktionen

Globale Bildung im Bündnis für Eine Welt

r Globale Bildung
im Bündnis für Eine Welt

Krise - Themenschwerpunkt 2009

r Unser aktueller Themenschwerpunkt

www.karawankengrenze.at

r Unser Projekt gemeinsam mit dem Verein Erinnern

Nationalsozialismus in Villach

r Hans Haider:
"Nationalsozialismus
in Villach"
(pdf downloaden)

Jüdinnen und Juden in Kärnten

r Hans Haider:
"Jüdinnen und Juden
in Kärnten"
(pdf downloaden)

Pizzakarton Sgt kärnöl´s Lonely Hearts Club Band

r Nähere Informationen zum schönsten Pizzakarton der Welt

WASSER? - Jetzt gehts um die LEITUNGSKOMPETENZ!

r WASSER?
Jetzt gehts um die LEITUNGSKOMPETENZ!

Bildung - Themenschwerpunkt 2007

r Unser Themenschwerpunkt 2007

(c) Arbeit

r Alle Informationen zum Themenschwerpunkt Arbeit

(c) Eigentum

r Unser Themenschwerpunkt Eigentum
r Überblick über alle Themenschwerpunkte

Robert V Kravanja

rVk

Belangloses

Zuletzt erschienen:

2014-02-26: Was hat uns in Villach so verletzt, dass wir Mitmenschen immer noch namenlos begraben?
2013-02-28: CHANT DOWN BABYLON VIII (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2013-02-13: CHANT DOWN BABYLON VII (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2013-01-28: CHANT DOWN BABYLON VI (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2013-01-13: CHANT DOWN BABYLON V (wörtl.: Singt Babylon nieder)

Sämtliche Beiträge

2008-12-10

Menschenrechte

oder: Doch noch eine gute Nachricht

Eines vorweg: Ich danke Gott jeden Tag dafür, in Österreich geboren worden zu sein und hier leben zu dürfen. Ich habe das Glück, weiß, männlich und Westeuropäer zu sein. Ich besitze also die drei wahrscheinlich größten Privilegien, die man auf diesem Planeten anno 2008 besitzen kann. Doch selbst mir fällt es von Tag zu Tag schwerer, in diesem unglaublichen Wohlstand, der gleich einem potemkinschen Dorf, all das selbst in Österreich vorherrschende Elend übertüncht, mein tägliches Brot zu verdienen. Daher muss Kritik erlaubt sein, wie wir Österreicher wirtschaften, und wie wir zueinander als Menschen in Beziehung stehen. Wie wir Österreicher mit Minderheiten umgehen. Wie wir sogar in Österreich geborene und sich zu Österreich bekennende Mitmenschen behandeln. Wie Behinderte um Almosen betteln müssen. Wie alte und bis zur Schmerzgrenze ausgebeutete Menschen um ihre Existenz kämpfen.

Ich ehre die Menschen, die in unglaublich blutigen und unglaublich langen Kämpfen für die Demokratie und die Menschenrechte gekämpft haben. Ich möchte in keinem Fall hinter diese Standards zurückfallen. Trotzdem muss es erlaubt sein, über Verbesserungen der Demokratie und den Sinn von Menschenrechten nachzudenken. Und es muss erlaubt sein, laut zu sagen, dass weder die amerikanische Unabhängigkeitserklärung, die ja das Symbol für die moderne Demokratie schlechthin ist, noch die Deklaration der Menschenrechte der Vereinten Nationen das Papier wert sind, auf das sie gedruckt wurden. Denn weder die Demokratie noch die Menschenrechte haben es geschafft, in unserer Realität Einzug zu halten.

Es fällt mir unglaublich schwer den näxten Satz zu schreiben. Und ich bin mir bewusst, dass dieser Satz nicht nur Anklang finden, sondern Kopfschütteln auslösen wird. Dennoch schreibe ich ihn, weil er geschrieben werden muss. Weil er der Spiegel ist, den ich mir und Österreich und Europa vorhalten muss. Der Satz ist so ungeheuerlich, dass wir ihn einfach nicht akzeptieren können. Und zwar deswegen, weil wir uns dann selbst in dem Eck wiederfinden würden, in das wir unsere Eltern und Großeltern gestellt haben. Ins Eck der stillen Mitwisserschaft und ins Eck des Schweigens wider besseren Wissens. Ins warum-habt-ihr denn-damals-nichts-getan-Eck. Es muss also sein.

Gegen Merkel, Schröder, Blair, Brown, Chirac, Sarkosy und alle anderen in Europa regierenden Staatsoberhäupter waren der Hitler und der Stalin zwei Waisenknaben. Direkt angenehme Zeitgenossen. Da brauchen wir den Bush – Clan und die Clintons in Amiland nicht einmal einbeziehen. Da reichen die ach so aufgeklärten und christlichen Europäer der 80er, 90er, und 00er Jahre aus, um die Top 10 der größten Verbrecher der Menschheit zusammenzustellen. Und glauben sie mir: Hitler und Stalin erzeugen in mir schon das größte mögliche Grauen.

Ich möchte nur ein Beispiel einer schier endlosen Liste am heutigen Tag der Menschenrechte anführen. Wir subventionieren unsere europäische Landwirtschaft mit unglaublichen Summen, um billig zu exportieren. Auch nach Afrika. Das läuft wahrscheinlich auch noch als Entwicklungs- und Wirtschaftshilfe. Dort haben unsere Exportprodukte allerdings zur Folge, dass die Produkte, die der einheimische Bauer erzeugt, um das dreifache mehr kosten als die billige Importware aus Europa. Dadurch kann in Afrika praktisch kein Bauer mehr von der Landwirtschaft leben. Also nicht weil die Menschen dort so faul sind, sondern weil die unsichtbare Hand des Marktes ihnen den Teppich, auf dem sie stehen unter den Füßen wegzieht. Dadurch sind die Bauern gezwungen, in die Städte zu ziehen, um Arbeit zu suchen, die sie letztendlich nicht oder unter menschenunwürdigen Zuständen finden. Fakt ist, sie hungern. Und wir sind daran schuld. Und weil es bewusste Entscheidungen unserer Regierungen sind, die europäische Landwirtschaft konkurrenzfähig zu halten, sind die Hungertoten Afrikas keine Menschen, die halt ihr Schicksal ereilt hat, sondern Ermordete. Ermordet durch von uns dazu legitimierte Regierungen.

Aber es geht ja noch weiter. Logischerweise treibt der Hunger die Menschen von dort weg, wo es nix zu essen gibt. In unglaublichen Märschen, die bis zu 7, 8 und mehr Jahre dauern, schaffen es dann ein paar Tausend an die Küsten West-, Nord- und Ostafrikas. Von dort müssen sie übers Meer. Und da kommen wir das näxte Mal ins Spiel. Wir lassen diese geschundenen Kreaturen entweder auf dem Meer verrecken oder wir sammeln sie in Lagern, von denen sie dann als billige Arbeitskräfte oder als Prostituierte oder als Organspender in unserem reichen Europa großzügig ihre „Chance“ bekommen. Oder sie werden gleich wieder nach Hause abgeschoben. In den oftmals sicheren Tod.

Und dahin werden sie im Einklang mit der Konvention der UN für den Schutz von Flüchtlingen aus dem Jahre 1951 geschickt, die Asyl nur von rassischen, politischen und religiösen Verfolgten anerkennt. Nicht aber von Menschen, die wegen Hungers flüchten. Hunger muss also ein Asylgrund werden.

Dabei wären es laut UN-Flüchtlingsreferat ohnehin „nur“ 100.000 Menschen, die es von Afrika schließlich nach Europa schaffen. Das wären bei der angenommen Einwohnerzahl von 400 Millionen in ganz Europa ca. 0,25 Promille, die wir auf 27 zivilisierte Staaten aufteilen müssten. Aber das schaffen wir nicht. Ich schäme mich.

Ich schäme mich für die Demokratie, die unsere praktisch ausnahmslos neoliberalen Regierungen legitimiert. Ich schäme mich für christliche Werte, die halt als Feigenblatt herhalten und die Jesus Christus offen ins Gesicht spucken. Ich schäme mich für Menschenrechte, die hauptsächlich für Menschen wie mich gelten (weiß, männlich, Österreicher). Und selbst da nicht für alle gleich (weil, weiß, männlich, österreichisch und slowenisch sprechend, da sieht das Menschenrecht schon wieder ganz anders aus). Ich schäme mich, Teil eines Systems zu sein, das mit dem Blut anderer Menschen betrieben wird. Und das, obwohl mittlerweile wohl schon jeder mitbekommen hat, dass auch bei uns die Mehrzahl der Bürger in die Armut rutschen wird. Ich schäme mich für die Almosen, die wir den Bedürftigen der Welt in großzügiger Weise und quasi als modernen Ablass als Tropfen auf den heißen Stein gießen. Almosen, die sie noch abhängiger und damit noch profitabler für Europa machen. Es ist der Tag der Menschenrechte und ich schäme mich.

Solange allerdings Kapitalismus legal ist, brauchen wir Menschenrechte nicht einmal diskutieren. Erst die Zerstörung des Kapitalismus wird ein menschliches Zusammenleben wieder ermöglichen. Eine Zerstörung übrigens, die das System selbst in Form des Big Bang erledigen wird und die mit der jetzigen Wirtschaftskrise bereits begonnen hat.

Und das ist die gute Nachricht am Tag der Menschenrechte.

Reaktionen Auf den Beitrag reagieren

Alze, 2008-12-10, Nr. 4294

LR
Ich will mich nicht mit Reaktions-"Leserbriefen" noch unbeliebter machen als ich es ohnehin schon bin.
Wenn ich jetzt schreiben würde: 'Du sprichst mir aus der Seele (welche denn?), dann wäre das sicher nicht wahr.
Mit Deinem vierten Absatz kann ich keinesfalls konform gehen.

NS.: wahrscheinlich hast Du aber genau den Punkt getroffen.

Bis bald!

Walther Schütz, 2008-12-10, Nr. 4295

Ein Beitrag, der mich hin- und herreißt:

Zunächst bin ich dankbar, dass da jemand den - nicht immer, aber doch nur allzuoft - verlogenen Menschenrechtskampagnen, die die Menschenrechtsverletzungen immer nur bei den anderen Ländern / Regierungen sehen, kontert.

Gleichzeitig aber stimmt mich etwas nachdenklich, je öfter ich den Beitrag lese. Und das beschäftigt mich jetzt schon den ganzen Nachmittag:

Bist du nicht in eine Falle getappt, an dem du dich im Kontern auf die gleiche Ebene begibst, nämlich auf die der moralischen Empörung, die sich an den Symptomen festkrallt, an Quantitäten (wer hat mehr umgebracht, wer gleich viel) und dabei den Kontext außer Acht lässt?

Das beginnt bereits beim Vergleich Hitler - Stalin: Wie erhellend ist so eine Gleichsetzung tatsächlich? Verdeckt der Vergleich nicht mehr als er erklärt, etwa was die Ursachen betrifft? Ähnliches gilt für den Vergleich Bush, Merkel, Schröder, Blair, Brown, Chirac, Sarkosy auf der einen Seite mit den beiden über den in der Totalitarismustheorie gleichgesetzten Figuren Hitler und Stalin auf der anderen Seite!

Konkret: Die Entscheidung des NS-Regimes für die industrielle Vernichtung der Juden war eine bewusste. Nicht nur das: Die Vernichtung war das erklärte ZIEL. Gleichzeitig wäre es verkürzt, den antisemitischen Wahn nur auf die Funktionäre des Regimes beschränkt zu sehen: Der Vernichtungswahn war eingebunden in eine Woge fast der gesamten Gesellschaft, er war ein gesellschaftliches Phänomen.

Demgegenüber: Wie bewusst sind die "bewusste(n) Entscheidungen unserer Regierungen (...), die europäische Landwirtschaft konkurrenzfähig zu halten"? Bleibt ihnen inmitten einer bewusstLOS vorausgesetzten Konkurrenzgesellschaft überhaupt etwas anderes übrig? Und ist es nicht ein Unterschied, ob das Ziel der Tod von Menschen ist oder halt nur ein billigend in Kauf genommenes Faktum?

Ja ich gehe sogar noch weiter: Wenn der Tod von Millionen Menschen in Kauf (sic!) genommen wird, weil durch Patentgebühren Medikamente ein Vielfaches des sonst zu erzielenden Preises kosten, dann steht dahinter eine Logik: Nur durch den Anreiz, einen hohen Gewinn zu erzielen, würden neue Medikamente entwickelt, würden also Menschenleben gerettet!

Dass diese Logik eine perverse ist, ist mir und dir wohl klar. Aber mit Moral kommt man da nicht so recht weiter.Und damit bin ich wieder beim Ausgangspunkt: Den Menschenrechten, den Kampagnen um sie herum und den sie vertretenden Organisationen kann man wohl nich vorwerfen, dass sie sich etwa gegen Folter einsetzen. Was aber notwendig wäre, wäre im wahrsten Sinne des Wortes eine Radikalisierung der Menschenrechtsfrage, beginnend mit "Warum gibt es Menschenrechtsverletzungen?" ... bis hin zu grundsätzlichen Fragen wie: "Warum muss das Engagement gegen die Folter überhaupt die Form von "Rechten" annehmen, also von etwas, das einen Staat braucht, der sie durchsetzt (meist wiederum gegen Staaten), womit man den Bock zum Gärtner macht?"

Weil aber solche weitergehenden Fragen ausbleiben, ja weil sich gar Regierungen zu Menschrechtshüterinnen aufschwingen, entsteht berechtigtes Misstrauen, ja Wut und Zorn. Dass du diesen Widerspruch thematisiert hast, dafür bin ich dir sehr dankbar!

Walther

urbane dschungel, 2008-12-10, Nr. 4297

ich würde nicht so sicher sein mit deinen worten: weißer mensch = weltherrschaft.
hitler und der stalin als zwei waisenknaben darzustellen mein lieber rVk ist sehr verkannt/diffus.
es war ein unvollkommener gedanke, nicht ernst gemeint.
wir alle stehen täglich im mittelalter am marktplatz und grölen, und schielen auf den nächsten der aufs schafott muss.
so ein fadenscheiniges lebenskostüm tragen wir mit uns umher.
wir sind blutrünstig, keine moral, keine liebe schon gar keine nächstenliebe, keinen funken an spürsinn, kein symbol, kein begriff, kein wortlaut – wir sprechen nicht mehr.
du und ich wir sind verstummt.
die fantasie liegt urzeiten zurück in einer chaotischen zeit unserer kindheit, wo die fantsie nur uns gehörte.
wo das leben im abstraktesten sinn für die meistern unter uns keine belastung war, wir trugen einen anderen wettkampf aus, wir sind so was von statisch geworden, so was von unvollkommen und streben stets nach dem vollkommenen.
wir leben täglich auf einer baustelle unserer zertrümmerten kleingeistigen gefühlswelten und ernten die ruinen unserer nie gelebten träume.

w o n a c h streben wir alle hier und dort und irgendwo?
wir suchen nach der wahrheit im urbanen dschungel.
nach ruhe, klarheit und natur.

rVk, 2008-12-11, Nr. 4299

Lieber Walther!

Vielen Dank für Deine ausführliche Auseinandersetzung mit meinem Artikel.

Ich muss heftig wiedersprechen, wenn Du meinst ich tappe hier in eine Falle. Erstens empöre ich mich nicht moralisch. Im ganzen Artikel findest Du keinen wachtelnden Zeigefinger. Ich stelle klipp und klar fest, dass wir Europäer große Schuld am Elend Afrikas tragen. Das versuche ich durch ein paar einfache Zusammenhänge zu erklären. Das sind Fakten für die ich mich schäme. (siehe letzten Absatz) Sich zu schämen ist aber kein moralisch erhobener Zeigefinger. Sondern ein sich selbst Bewusstmachen, dass ich und wir alle in Europa mit Schuld tragen an prinzipiell vermeidbaren Missständen.

Zweitens: Zur Quantität: Hättest Du den Absatz genau gelesen und nicht so wie Du ihn halt lesen wolltest, dann hättest Du nicht so große Probleme damit. Ich gebrauche die beiden Verbrecher Hitler und Stalin ausschließlich um die Dimension klarzumachen, in der sich die Verbrechen der europäischen Regierungen abspielen. Der letzte Satz des Absatzes macht wohl ganz klar, dass ich der Meinung bin, dass für mich über die Greueltaten Hitlers und Stalins kein Vergleich und schon gar kein quantitativer möglich ist. Das war auch nicht beabsichtigt. Es sollte eher den Leser aufrütteln, im Sinne, wie kommt der Kravanja plötzlich dazu unsere gewählten Politiker mit Verbrechern zu vergleichen. Also den Menschen zu zeigen, dass die heutigen Herrschenden nicht weit weg sind von den ehemaligen. Halt mit anderen, subtileren Methoden.

Zum Thema ZIEL: Die Entscheidung der EU sich eine ausschließlich neoliberale Wirtschaftsweise zu verordnen ist auch eine bewußte. Und die Herrschaften haben schon gewußt, wie sich das auswirken wird. Und dass große Teile der Bevölkerung die neoliberale Doktrin völlig unreflektiert nachbeten ist die gleiche Woge und das gleiche gesellschaftliche Phänomen. Weil etwas offensichtlich falsches, gegen Mitmenschen gerichtetes wurde dort und wird hier nicht erkannt. Aber ich weiß natürlich schon, wie weh es tut draufzukommen, dass wir nix aber schon gar nix anders sind als unsere Vorfahren. Wir haben nix gelernt.

Zum Thema bewusste Entscheidungen: Ich gebe Dir schon recht, dass eine gewisse Alternativlosigkeit zum herrschenden Kapitalismus vorliegt, aber das gleich als pauschal Entschuldigung für erbrecher zu verwenden, verwundert mich aus Deiner geschätzten Feder. Natürlich wird alles in der kapitalistischen Logik abgewickelt, weil Kapitalismus herrscht. Das rechtfertigt aber das grausamste System, das die Menschheit je gesehen hat nicht. Das kommt schon wieder nahe dem Satz: Was hätten wir den tun sollen? (Daher wollte ich siehe oben auch unbedingt den Hitler-Vergleich haben. Um zu zeigen, wie gleich wir schon wieder in einigen Dingen sind.)

Wir könnten morgen anders wirtschaften, wenn unsere Regierungen es wollten und wir es tun würden. Aber die Verträge von Lisabon signalisieren mir genau das Gegenteil.

Und zum Schluß: Ich werfe niemandem sein Engagment für Menschenrechte oder Demokratie vor. Im Gegenteil ich bedanke mich bei allen Schwestern und Brüdern für Ihre Arbeit und halte sie für unverzichtbar. (An diesem Punkt möchte ich auch erwähnen, dass ich auch weiß mich in den letzten Jahren zu wenig in diese Arbeit eingebracht zu haben) Aber ich fordere derer beider Durchsetzbarkeit in der Realität. Es dürfen keine Worthülsen oder Papiertiger bleiben, wir müssen sie zu geltenden durchsetzbaren Recht machen. Recht, dass über den Merkels, Bushs, Obamas dieser Welt seht.

Mein Artikel hat für mich die Aufgabe meine Wut und meinen Zorn anderen Menschen mitzuteilen. Und zwar mit der größtmöglichen Plastizität. Es passieren Verbrechen, die von Staaten begangen werden. Und nur weil diese Staaten sich selbst einen gesetzlichen Freibrief ausstellen, heißt das für mich noch lange nicht, dass es deswegen gut ist andere Menschen zu foltern zu töten oder sonst auf irgend eine Art und Weise am Fortkommen und glücklich werden zu hindern. Auch die Gesetze der Nazis haben einmal Gültigkeit gehabt, werden deswegen aber um keinen Jota besser.

rVk
Gig

rVk, 2008-12-11, Nr. 4300

@urbane duschungel

Danke für Deine Reaktion.
Ich möchte mich nur dagegen verwehren, dass ich Hitler und Stalin als Waisenknaben hingestellt habe. Ich schreibe am Ende des Absatzes explizit, dass diese 2 unsauberen Herren in mir das größte mögliche Grauen auslösen. Aber um die Dimension der Verbrechen unserer Regierungen darzustellen, um die Menschen wachzurütteln, wie brutal das derzeitige Geschehen ist, muss schon ein plastischer Vergleich her. Und eigentlich habe ich die Aufregung eher umgekehrt erwartet; nämlich: wie kannst Du Merkel oder Schröder überhaupt mit Hitler vergleichen. Aber vielleicht liege ich ja damit wirklich nicht so ganz falsch.

Ich würde jedenfalls niemals die Verbrechen Hitlers oder Stalins relativieren wollen.

rVk

dw, 2008-12-11, Nr. 4301

WEG MIT DER FALSCHEN SCHAM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Was mich am meisten verwundert, ist, dass du dich schämst! warum eigentlich?
Ich finde du hast am wenigsten grund dich schämen zu müßen, du hast etwas positives gemacht, du stellst dinge in frage, die mehr als fraglich sind.
Warum müßen eigentlich diejenigen die im grunde eh menschlich sind auch noch die last der unmenschlichen tragen?
Der erste schritt wäre also wohl ein ende mit den schuldgefühlen. die blockieren nämlich. und es stimmt einfach nicht- wir kleine krappler-wir sind nicht schuld. was soll ich als normales rädchen im system den schon machen um es zu verhindern? wer lebt schon von seiner eigenen wasserquelle, mit eigener energieproduktion, produziert keinen müll? etc etc na wer tut sich so was an? und der mensch ist bequem und faul, ich auch, ihr auch, wir alle.
Menschenrechte gibt es nicht! es hat sie nie gegeben und es gibt sie jetzt nur als augenauswischerei. der lauf der dinge ist nicht aufhaltbar. wenn in afrika der boden völlständig ausgetrocknet ist und es den menschen dort gelingt sich zu organisieren und es zu einer völkerwanderung kommt, dann können wir uns in europa warm anziehen....dauert noch....zur zeit sind sie noch mit cholera-uneinigkeit-aids beschäftigt....
Ich fühle mich NICHT schuldig! ich habe genug, die beschissene schuld derer zu tragen, die groß reden und einen dreck nach den anderen verzapfen. es ist auch egal, ob mann oder frau, ob weiss oder schwarz, es sind doch alle die gleichen-MENSCHEN.
Menschenrechtsverletzungen finden in afrika-asien-europa-amerika usw von allen menschenrassen statt. es sind auch nicht nur die bösen amerikaner schuld, oder die bösen europäer, bald die bösen chinesen... und seien wir uns ehrlich: der kapitalismus, so ganz persönlich in seiner art, ist auch nicht alleine schuld, weil der ist ne erfindung der menschen...
Ist der mensch also doch schuld, jeder einzelne schuldig?
Man lese, es dreht sich im kreise, wie die welt es von natur aus gegeben tut...
Wo der walther recht hat, da hat er recht:
Wir sind wo angelangt, wo wir nicht mehr weiter wissen...es gibt anscheinend keine besseren vorschläge als kapitalismus und das große ende. was danach kommt weiß niemand, oder doch? mord&todschlag geben sich ihr "stelldichein". auch diese spekulationen empfinde ich mehr als fraglich...
Die menschheit ist auf fortbestand programmiert. alles andere ist HISTORIE.
Sich hingeben und demut für das eigene leben empfinden
begebt euch in klausur, ihr intelligenten köpfe
und was ist eigentlich mit der partei "ich wähle nicht" passiert??
grüße diana

urbane dschungel,, 2008-12-11, Nr. 4302

aus dem gedanken heraus ist es bestimmt nicht verquert, d.h. wenn man das brennende probleme analytisch betrachtet – ist es beinahe egal welche namen es waren, welche es sein werden, welche marionetten gott spielen.
sie (wir) folgen einer strategie.
einen schönheitsfehler hat das ganze nun doch, gelten menschenrechte überall, oder sind die nur ein machtinstrument des westens?

man sollte seinen protest jeden tag ausdrücken: menschenrecht auf nahrung, wohlstand und arbeit.

wir müssen wohl unsere verletzlichkeiten aufgreifen um überhaupt aktiv zu werden im besagten miteinander…

urbane dschungel, 2008-12-11, Nr. 4303

Diana, also du, ich, wir sind n i c h t mitverantwortlich für Hunger und Umweltzerstörung.
Macht man es sich aus der Vogelperspektive nicht ein wenig zu leicht?
Man sollte Position bekennen, a b s c h i e b e n hilft nicht.

Christina

dw, 2008-12-11, Nr. 4304

lieber urbaner dschungel!

dein satz:
einen schönheitsfehler hat das ganze nun doch, gelten menschenrechte überall, oder sind die nur ein machtinstrument des westens?


MENSCHENRECHTE GELTEN NIRGENDWO! wie soll eine gesellschaft was davon verstehen, die es selber nicht lebt! es gibt keine menschenrecht im westen und nirgendwo...es ist alles augenauswischerei

im westen/osten/süden/norden achten sich die menschen nicht, deshalb sollen sie nur ja nicht ihr maul aufreißen und groß über menschenrechte reden.
eine gesellschaft die einerseits zur weihnachtszeit spendengelder nach afrika schickt und andereseits afrika in eine ewige abhängigkeit damit bringt, ist doch verrückt. wir helfen immer nur ein wenig....damit ja niemand unabhängig wird. so ist auch unser system aufgebaut, nur ja nicht zu viel HELFEN, so ist unsere erziehung, so wurden wir erzogen. geprägt von angst und verlust...
aber was solls...

schau dich um, wenn die post streikt geht die welt auch "noch" nicht unter...wer bei der post arbeitet sieht es wieder anders...da geht vielleicht eine welt unter?

nimm den leuten ihre existenzsicherung, nimm ihnen alles....dann wirst sehen....was sie dir für ein gesicht zeigen....es gibt nur wenige, die in so einer situation noch ein schönes gesicht haben werden

dw, 2008-12-11, Nr. 4305

was kann ich persönlich dafür, dass zbsp. gesunde-reine nahrungsmittel teurer sind, als industriell hergestellte?
hab ich so nen scheiss erfunden?
he?
und nun gut, die breite masse kauft lieber billig- na aber warum? damit sie länger zu fressen haben, deshalb. das sind natürlich erscheinungsbilder der industriewelt.

unlängst hab ich ein interview von einen hartz 4 empfänger gehört: er meinte seine größte niederlage, angst ist, das sein kühlschrank immer leer ist.
jeder ist natürlich sofort geneigt zu sagen, ma der tut uns aber leid.
aber da kann ich nur folgendes sagen:
lebensmittel sind nicht lebensmittel. der kühlschrank kann bis oben voll sein und nur glumpert ist drinnen, aber ein kilo reis und kartotten könne schon unser leben erhalten....

urbane dschungel, 2008-12-11, Nr. 4306

man sagt doch: die angst entscheidet…manche können die angst beherrschen, also versuchen wir mutwillig zu sein und schicken weiter briefe ab in der hoffnung sie finden ihren empfänger.

mimenda, 2008-12-11, Nr. 4307

habe glaube ich schon mehrfach darauf hingewiesen, dass wir nicht schuld in einem persönlichen sinn sind, aber dennoch verantwortlich. die verantwortung wollen oder können wir nicht wahrnehmen, aber die schuldigen, die haben wir leicht ausgemacht. wenn der herr "leistungsträger" auch ziemlich daneben lag mit seiner aussage, die manager seien die juden von heute, so hat dieser disparate vergleich auch etwas gutes: er regt zum denken oder stachelt zur empörung an. ebenso wie jener ebenso disparate vergleich von hitler und stalin mit den heutigen politischen akteuren.

schuld sind wir alle oder es ist niemand schuld, verantwortlich sind wir alle, aber es hat nicht jeder das gleiche maß verantwortung zu tragen. es ist aber auch nicht jeder dem gleichen druck ausgesetzt wie die politiker. wer bitte kann denn etwas grundsätzlich anders machen? das könnt ihr doch noch nicht einmal in eurem zwergstaat österreich.

jetzt stehen da auf einmal wieder die "schweine" gegen das selbsternannte volk der anständigen. nur dass hier die schweine nicht mehr als charaktermasken gehandelt werden sondern als dezidiertes subjekt herrschaftlicher entscheidungen. "das system" hat offenbar in der stammtischattitüde ausgedient, und wir kennen unsere pappenheimer genau und nennen sie beim namem. die schuldigen, während wir uns dann demonstrativ angewidert in unserem flauen luxus zurückziehen: die schuldigen sind die politiker.

erinnert mich fatal an das dumme gesabbel unserer RAF-rambos, die reihenweise charaktermasken beseitigten, obwohl sie doch - ihres eigenen postulierten bekenntnis gemäß - hätten wissen müssen, dass ihnen neue folgen würden. da kann man dann gut sein mütchen dran kühlen, durch rache und aktion oder wenigstens in der gebärde aus der warmen stube heraus. aber damit ist man letzten endes - ohne es auch nur halbwegs zu durchschauen - bloßer handlanger des systems, das man zu bekämpfen vorgibt.

die politik unterliegt der ideologie, die das system ermöglicht, hervorbringt und am leben hält. die lamentierenden kritikerlein sind nichts als eine spielweise der ideologie. das system braucht ein bisschen lauwarmen "widerstand", um der allgemeinheit demokratierauchzeichen zu geben.

das ganze ist eben nicht eine ansammlung (selbst)bewusster entscheidungen wie sie die psychopathen hitler und stalin trafen (auch die waren wahrscheinlich durch ähnliche ängste getrieben, wie unsere kritiker und insofern auch ihre und der politiker vorfahren im ungeiste), es ist der bann der vermittelst der ideologie auf uns wie ein dornröschenschlaf lastet, mit dem unterschied nur, dass kein köngisssohn kommen wird um uns wachzuküssen. wir merken nicht, wie sehr wir unter diesem schleier den politikern gleichen, die wir schelten. bewusstes handeln mag das alles sein, aber es ist kein selbstbewusstes handeln, denn dieses würde mit der erkenntnis auch schon die wende vollziehen und nicht immer nur danach rufen und sie von anderen zu erwarten. es kommt kein messias.

es fehlt indes die erkenntnis und deswegen kommt es auch zu keinem wirklich anderen handeln. wer da glaubt, das bisschen finanzkrise würde etwas substantielles am system ändern, ist glasblauäugig.

menschenrechte! na, ich möchte euch wohlstandstypen mal sehen wollen im dritten reich, ob ihr da euer maul aufgekriegt hättet. oder im römerreich, ob ihr euch da demonstrierend vor die arenen gestellt hättet, wenn man mal wieder menschen hat zerreißen lassen oder als fackel zur belustigung verbrannte. es gibt qualitative unterschiede gegenüber gestern. große sogar. die todesstrafe ist in den meisten ländern abgeschafft. das leben des menschen HAT "mehr wert" als noch vor 100 jahren. dass es nicht allenthalben gleichviel gilt, dazu trägt jeder einzelne von uns tagtäglich bei. wenn eine näherin in bangladesh für 40 euro monatlich die hosen 14 stunden am tag hosen nähen muss, die wir kaufen, dann wissen wir natürlich nichts und sind demnach auch nicht schuld. ja, inmitten des falschen leben auch nur eine kleinigkeit richtig zu machen, grenzt schon an eine herkulesaufgabe. aber wenigstens könnte man mal damit anfangen, statt sich theoretisch auf den mündigen bürger herauszureden, der aber noch nicht ganz volljährig ist. und wenn es nur wäre, dass man bei der nächsten wahl zu 99% grün wählt. ja, wenn's zur wahl und damit zum schwur kommt, ist den allermeisten das eigene hemd immer noch näher als des anderen nacktheit...

das mass aller dinge, 2008-12-11, Nr. 4308

man kann sich bestimmt am baum der erkenntnis reiben, deshalb sind wir nicht weniger unschuldig/unverantwortlich.
wir wollen die globalisierung (im intersse aller/ kooperationsabkommen/verlässliche beziehungen) und wir haben sie.
zynismus hilft überhaupt nicht, hier werden nur fakten aufgerufen.
wo sind die schneiderinnen, die antiquariate, die greisler, die gärtner, die bauern, die schuster, die plattenläden hin?
genau im museum, dort sind sie bestens für die nachwelt zwecks veranschaulichung aufgehoben.
wir leben im zeitalter des medial inszenierten cyber-krieg.
was für ein kulturimport.
und so etwas kommt von uns wohlstandsmenschen – man könnte mit einem kilo reis überleben.
(bestimmt & ja klar könnte man das um gottes willen)
mussten wir je nur mit einem kilo reis auskommen, gut die ältere generation kann uns bestimmt direkte berichterstattung leisten?
ja blicken wir zurück meine großmutter bekam die rationsmarken für brot, butter, milch erdäpfel sofern vorrätig.
es gab ein auskommen nebeneinander (notgedrungen).
es gab sogar SOZIALE KOMEPTENZ (notgedrungen), die versackt im hier und jetzt.
man könnte mit einer tagesration reis auskommen und wir prassen und merken gar nicht was uns frustriert – der ü b e r f l u s s.
das schicksal lässt mich im cyber-krieg posten, ich könnte aber genau so gut in der ostkongolesischen krisenprovinz nord-kivu leben, na was dann – würde ich ausgeflogen werden, bekäme ich einen kilo reis – was tun wir eigentlich hier.
wir chatten in einer absolut surrealen welt, wir laufen nicht um unser leben, wir klicken uns durch alle foren und nehmen uns von überall einen happen für zwischendurch – wir sind so entfernt und alles ist zugeschnitten für unser armseliges multitasking dasein.

verstehe vollkommen, dass wir uns selber widerwärtig sind.

ach ja, da gibt es ja noch die erfindung der traditionen: statt zusammenhalt, nähe und liebe werden kommerz und verbrauch zelebriert.
das system ist eine sache, mitlaufen eine andere.
wir laufen und laufen und laufen.

Reaktionen auf andere Beiträge

Sämtliche Beiträge:

2014-02-26: Was hat uns in Villach so verletzt, dass wir Mitmenschen immer noch namenlos begraben?
2013-02-28: CHANT DOWN BABYLON VIII (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2013-02-13: CHANT DOWN BABYLON VII (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2013-01-28: CHANT DOWN BABYLON VI (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2013-01-13: CHANT DOWN BABYLON V (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2012-12-28: CHANT DOWN BABYLON IV (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2012-12-13: CHANT DOWN BABYLON III (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2012-11-28: CHANT DOWN BABYLON II (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2012-11-13: CHANT DOWN BABYLON I (wörtl.: Singt Babylon nieder)
2009-03-24: Mit dem Mute der Verzweiflung
2009-03-20: Lustig ist das Zigeunerleben…
2009-03-09: Schocktherapie
2009-03-05: Vom Saulus zum Paulus
2009-02-27: Der Unappetitlichste. Garantiert
2009-02-20: Free Elsner
2009-02-12: Die Evolution frisst ihre Kinder
2009-02-03: kärnöl Konjunkturpaket greift
2009-01-01: kärnöl - Konjunkturpaket
2008-12-24: Maria und Joseph im Kapitalismus
2008-12-17: Babylonische Pyramide
2008-12-10: Menschenrechte
2008-11-26: Kohlendioxid
2008-11-22: Imagine
2008-11-03: Kriegsweihnacht
2008-10-12: Seligsprechung
2008-10-09: 1.400.000.000.000.000
2008-08-20: Für Jutta
2008-03-10: Kinderseelenmörder
2007-12-22: Die alte Dame
2007-11-22: 090 - 789
2007-10-16: Demokratische Eins(ch)icht
2007-07-11: Die neue Macht im Lande: Die Bergwacht
2007-06-23: Schweigeminute
2007-04-16: Mölltaler Gletscherschliff
2007-04-06: !!! VIZEMEISTER !!!
2007-04-04: Mayday, mayday - Houston wir haben ein Problem
2007-04-02: In den April geschickt
2007-03-30: Finale zum Quadrat
2007-03-28: Das späte Mutterglück und die Meisterwürde
2007-03-21: Fliegt, Adler, fliegt!
2007-03-19: Glückstag
2007-03-16: Extra dry
2007-03-14: Die Bullen, die Adler, die Blackwings und.........die Caps
2007-03-12: Alles hat ein Ende...
2007-03-10: Triumph in Moll
2007-03-07: Radio Days
2007-03-05: Alles im Lot
2007-03-03: Doppeldämpfer
2007-02-28: Qualitätskontrolle
2007-02-26: Zangengeburt
2007-02-24: Minimal Art
2007-02-23: Was einen Blau-weißen ärgert...
2007-02-21: Psycho
2007-02-19: Als die Jungfrau zum Kind kam
2007-02-17: Fasching in Villach
2007-02-13: A Tribute to Gerhard Schiffauer
2007-02-02: Offener Brief!
2007-01-29: Maßarbeit
2007-01-27: Planwirtschaft
2007-01-24: Jännerloch
2007-01-22: Sweet little Sixteen: Der Traum geht weiter
2007-01-20: Astrologie
2007-01-15: EC Prohaska VSV
2007-01-13: Wanderer kommst du nach Vill...
2007-01-08: Wer zu spät kommt, den bestraft Jesenice
2007-01-06: Geschenkt
2007-01-03: Katerfrühstück mit Champagner
2006-12-30: Pflichtübung
2006-12-27: Gipfeltreffen
2006-12-23: Unternehmen 109: Der Adler ist gelandet
2006-12-20: Freispiel
2006-12-10: Hauptsaison
2006-12-08: Zwischenbilanz
2006-12-03: Ein Abend mit Freunden
2006-12-01: Hoppala
2006-11-26: Alltagsgeschichten
2006-11-23: Fourteen in a row
2006-11-21: Schützenfest
2006-11-19: Entschuldigung angenommen
2006-11-17: Zeitausgleich
2006-11-12: Bullenreiten
2006-11-11: Respekt
2006-11-07: Das volle Programm
2006-11-06: Cavallini
2006-11-03: Es muss nicht immer Kaviar sein
2006-11-01: Sollbruchstelle
2006-10-30: Arbeit
2006-10-28: Goldener Oktober
2006-10-25: Derbysplitter
2006-10-24: Grüß Gott aus Villach
2006-08-31: Alles hat seine Zeit
2005-12-03: Arteco - kärnöl und der Pizza Express triumphieren
2005-07-24: Frankreichausflug - 24
2005-07-23: Frankreichausflug - 23
2005-07-22: Frankreichausflug - 22
2005-07-21: Frankreichausflug - 21
2005-07-20: Frankreichausflug - 20
2005-07-19: Frankreichausflug - 19
2005-07-18: Frankreichausflug - 18
2005-07-17: Frankreichausflug - 17
2005-07-16: Frankreichausflug - 16
2005-07-15: Frankreichausflug - 15
2005-07-14: Frankreichausflug - 14
2005-07-13: Frankreichausflug - 13
2005-07-12: Frankreichausflug - 12
2005-07-11: Frankreichausflug - 11
2005-07-10: Frankreichausflug - 10
2005-07-09: Frankreichausflug - 9
2005-07-08: Frankreichausflug - 8
2005-07-07: Frankreichausflug - 7
2005-07-06: Frankreichausflug - 6
2005-07-05: Frankreichausflug - 5
2005-07-04: Frankreichausflug - 4
2005-07-03: Frankreichausflug - 3
2005-07-02: Frankreichausflug - 2
2005-07-01: Fahrerparade
2005-07-01: Frankreichausflug - 1
2005-02-12: Cavallini
2004-12-12: Adventgedanke
2004-12-05: Der Herr Karl (9.10.1988 - 30.11.2004)
2004-11-28: Hotel Imperial, Wien
2004-11-21: Wieder Kulinarisches
2004-11-17: Geruchsabdrücke
2004-11-08: Gilles V.
2004-11-01: Vom Glück wünschen
2004-10-24: Schweige!Glosse
2004-10-17: Vom Stress und der Freiheit
2004-10-10: Nobelpreis
2004-10-03: Montagsempfehlung
2004-09-26: Schule
2004-09-19: Von mir aus nennt es Kitsch
2004-09-12: Wilde Zeit
2004-09-05: Erkenntnis
2004-08-29: Drogerie Horn
2004-08-22: Lepisma Saccharina
2004-08-15: August 66

.

ZUM NACHLESEN

Freitag, 7. Dezember 2018
r Bad Weihnachten
Thekenlesung von und mit Ludwig Roman Fleischer
tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

Freitag, 23. November 2018
r SWANGAR
Ausstellungseröffnung, Lesung und Buchpräsentation von Doris Libiseller, Klaus Hollauf und Hans D. Smoliner
Cafe Sternweiss, St. Paul im Lavanttal

Freitag, 13. April 2018
r (Neo)Kolonialismus und Widerstand in Afrika am Beispiel Burkina Fasos, Buchpräsentation mit Günther Lanier
Katholische Hochschulgemeinde Klagenfurt, Nautilusweg 11, 9020 Klagenfurt

Dienstag, 13. März 2018
r Grundeinkommen für alle?! Das bedingungslose garantierte Grundeinkommen und die Zukunft der Erwerbsarbeit. mit Karl Reitter
Begegnungszentrum im Kreml, Ludwig Walther Straße 29, 9500 Villach

Donnerstag, 1. März 2018
r Tagung:#GLEICHBERECHTIGUNG; 01.März bie 03.März, Europahaus Klagenfurt
Europahaus Klagenfurt, 1. Stock, Reitschulgasse 4, 9010 Klagenfurt

Freitag, 20. Oktober 2017
r kärnöl Auslese 2003 - 2012 Teil III
Offene Diskussion über Beiträge von Walther Schütz et al. aus dem Jahre 2003 bis 2004
tio pepe

Freitag, 6. Oktober 2017
r kärnöl Auslese 2003 - 2012 Teil II
Offene Diskussion über Beiträge von Walther Schütz et al. aus dem Jahre 2003 bis 2004
tio pepe, Kaiser Josef Platz, Villach

Samstag, 23. September 2017
r kärnöl Auslese 2003 - 2012
Offene Diskussion über Beiträge von Walther Schütz et al.
tio pepe, Kaiser Josef Platz, Villach

Donnerstag, 24. November 2016
r Peter Laminger - Ausgewählte Werke
Ausstellungseröffnung
Galerie Frewein-Kazakbaev, Schulgasse 70, 1180 Wien

Dienstag, 25. Oktober 2016
r Das blaue Dingsda: Miniaturen
Lesung und Buchpräsentation von Engelbert Obernosterer
Begegnungszentrum Kreml, Ludwig Walter Straße 29, Villach

r Weitere Dokumentationen