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Leserbriefe

Nr. 6567 Montag, 28. Oktober 2019
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mimenda

Ohne Preis kein Fleiß

Schule war schon immer der Versuch eines Nürnberger Trichters. Die Mächtigen wollten, dass auf der anderen Seite etwas für sie Nützliches herauskäme.

Zwar stand für Humboldt Bildung und nicht Ausbildung im Vordergrund, aber die machtpolitische Verwässerung solcher ideellen Postulate ist wenig verwunderlich. Denn welcher Potentat hätte schon einen aus autonomen Individuen bestehendes Gemeinwesen haben wollen, wäre doch mit einem solchen kaum ein Staat zu machen gewesen, der Kriege angezettelt hätte...

Das ist heute nicht anders. Entscheidend ist nach wie vor, was hinten rauskommt. Nur, offenbar kommt da nicht mehr so viel "Gescheits" bei raus, wie es die Mächtigen gerne sähen. Kein Wunder, denn wenn der Bildung Zweck und nicht zu allererst Selbstzweck ist, wird sie zur Ausbildung, die stets nur so gut ist, wie das, was man vorne reinsteckt. Einem Wein aus schlechten Trauben hilft auch das lange Lagern nichts.

Abgesehen davon gilt für jede Art zukünftiger Idealschule die alte Redensart: "ohne Fleiß, kein Preis". Bildung ist anstrengend. Es kommt darauf an, diese Anstrengung so einzuüben, dass sie zur Freude wird.

Spielerisch lässt sich erst dann richtig lernen, wenn man das Lernen gelernt hat und kreativ kann nur sein, wer seine Materie kennt. Geniebegabungen bestätigen die Regel, deren Ausnahmen sie sind.

Schule krankte zudem seit jeher daran, dass sie stromliniengeformte oder psychisch prekäre Lehrer anzog, Leute, die selbst noch weit davon entfernt waren, mündig zu sein. Wo sollen die auch herkommen? Schließlich bilden die Lehrer auch nur einen Querschnitt der Gesellschaft ab.

Folglich: Schule müsste ein Freiraum sein, in dem Schüler und Lehrer gemeinsam lernen und lehren und sich entwickeln dürfen. Sie müsste aber auch auf die menschlichen Qualitäten der Lehreranwärter achten und eher auf individuelle Typen setzen, denn auf stromliniengeformte oder psychisch prekäre. Nur: wer sucht die aus?

Dies wiederum wäre dem Zeitgeist konträr, der sich lieber mit Messungen von Schulerfolgen und deren Vergleichbarkeit aufhält, statt darauf zu schauen, unter welchen Umständen zu lernen sei und was die Schule mit der Persönlichkeit des Schülers anstellt.

Es kommt erschwerend hinzu, dass es eine Menge Eltern gibt, die ihre Kinder zum "Erfolg" verdonnern und sie auch dazu prügeln würden, wenn sie nicht meist schon durch Drangsalieren der Lehrer oder der Schulleitung mit ihrem Anliegen Erfolg hätten. Schulen stehen nämlich heute in Konkurrenz zueinander und nichts ist schlimmer, als der Rückgang der Anmeldequote oder der Ruf, besonders schwer zu sein.

Wo Ausbildung Hochkonjunktur hat und die Kinder als Ersatz für die ausgebliebene narzisstische Gratifikation der Eltern herhalten müssen, bleiben im Grunde nur drei Optionen: Dressur der Kinder, Erpressung der Lehrer/Schule oder Erschleichung mittels Geld (die Betuchten schicken ihren Nachwuchs auf "Sonderschulen").

Nr. 6566 Samstag, 14. September 2019
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Dw

Schule

Absolut, Schule ist nicht schlecht. Man darf ja dankbar sein, lesen und schreiben per Gesetz verordnet...

Mich stört aber die Art und Weise, die tägliche Abhandlungen, die Starrheit. Schlimm daran, viele Jahrzehnte Spielball zwischen Politik und Witzreformen.

Glückliche jene, welche im geforderten Rahmen mitschwimmen.

Die Unangepassten, Unintelligenten, Asozialen haben halt Pech gehabt.

Stillstand. Deshalb kracht es. Deshalb finden Rechte, Radikale Nährboden.

Guten Morgen oder lieber gute Nacht?

Nr. 6565 Freitag, 6. September 2019
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mimenda

Schulpflicht

ist schon OK, finde ich. Schule ist ja nicht per se schlecht, sondern eher ihre konkrete Ausformung, oder?

Ich habe die Schulzeit genossen, nicht die Inhalte, die sind mehr oder minder unbeachtet an mir vorbeigezogen. Zum Durchwursteln hat es irgendwie gereicht. Habe, wenn ich darüber nachdenke, mehr für's Leben von den Mitschülern gelernt als von den Lehrern.

Abgesehen davon sehe ich Schule auch nicht als eine Institution, die ihren Insassen etwas eintrichtert, sondern sie zur Selbstbildung animiert. Diesen Zweck hat sie bei mir sogar irgendwie erfüllt, insofern ich mich - leidlich renitent, wie ich war - halt nicht-schulrelevanten Inhalten zugewandt habe.

Letztlich ist doch Bildung, wenn sie nicht Ausbildung ist, nur als Selbstbildung denkbar. Schule heute mag daran kranken, dass man beim Parforceritt durch die Themen noch irgendeinem Kanon nacheifert, der einmal als Eintrittskarte für den Aufstieg gegolten hat und sich sonst sehr auf Fertigkeiten konzentriert, die berufsrelevant sind oder sein sollen. Dennoch funktioniert das ja offenbar nicht, insofern die Standards immer weiter sinken, weil ja fast jeder Abitur machen und studieren muss. Diese Gleichmacherei halte ich für gefährlicher als die Abhängigkeit von Noten, die ja oft nichts mehr aussagen, insofern sie selten schlecht sind.

Nr. 6564 Donnerstag, 5. September 2019
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Dw

Leistung

Gut gesagt, mimenda.
Aber was tun, wenn die Schulpflicht ruft.
Freie Schule? Hometeaching?

Nr. 6563 Mittwoch, 4. September 2019
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mimenda

Unser "Glaube"

an die Autorität oder das Akzeptieren, dass es eine Autorität ist, die da Noten erteilt. Im Grunde weiß doch ein jeder noch aus der Schule, dass Noten Schall und Rauch sind. Wer besser konformierte, bekam in der Regel die guten Noten, ausgenommen Naturwissenschaften natürlich.

Die "Leistungsgesellschaft" ist da - wenn man so will - eine imaginäre Instanz, der wir Autorität zugestehen, obwohl doch eigentlich die am meisten leisten, die am schlechtesten entlohnt werden und jene den besten Lohn einstreichen, die bloß die Leistungen der anderen tragen (die sogenannten Leistungsträger) - und sich aus dem Staub machen, wenn es nicht klappt: zu einer neuen Stelle, die gemeinhin noch mehr abwirft, als die alte.

Autorität ist m.E. umso gesellschaftlich wirkmächtiger, je weniger sie sich das Reiben an sich verbittet und sich als Tabu zu stilisieren vermag. Die "Leistungsgesellschaft" bietet da keine Ausnahme. Es gibt sie ja gar nicht! Sie ist bloß eine Chiffre der Unterdrückung für jene, die von ihr am meisten profitieren. Es scheint aber nach wie vor äußerst schwierig zu sein, den Kaiser nackt zu nennen, wenn er es ist. Und Kaiser sind immer nackt, egal in welches imaginierte Gewand sie sich hüllen.

Nr. 6562 Sonntag, 1. September 2019
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Dw

Ziemlich schlau, wie immer mimenda

Der Glaube an die "Leistungsgesellschaft" heute.
Der Glaube an die "Höhere heilige Obrigkeit" gestern.
Die Benotung wurde ja von den Pfaffen erfunden....

Nr. 6561 Sonntag, 1. September 2019
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Dw

Benotung

Hab ich richtig verstanden, also die Autorität hinter der Note, macht die Note problematisch. die Leistungsgesellschaft ist die Autorität?

Nr. 6560 Dienstag, 7. Mai 2019
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mimenda

Nr. 6557

"Die Benotung durch Zahlen ist ein Instrument der symbolischen und strukturellen Gewalt."

Das gälte dann auch für jede Klassifizierung, ob man etwas schön nennt oder hässlich, jemanden alt oder jung, klug oder dumm. Noten verdichten nur, was wir ohnehin alle tagtäglich tun. Sie bleiben Noten, etwa beim Arbeitszeugnis, das verbal genau das ausdrückt, was die Noten ausdrücken, dem Benoteten aber suggerieren soll, man würde nur Positives über ihn aussagen. Die Note ist m.E. nicht das Problem, sondern unser Glaube an die Autorität dahinter.

Nr. 6559 Dienstag, 7. Mai 2019
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mimenda

Nr. 6554

Ich glaube nicht, dass der "Trieb nach mehr" etwas dem Menschen Eingeborenes ist, sondern dass sich dieser "Trieb" an jenen Vorbildern orientiert, die es durch Rücksichtslosigkeit zu "etwas gebracht haben". Da diese Rücksichtslosigkeit in jeder Gesellschaftsform "Erfolg" versprach, vermögen wir auch heute nur schwer anders zu denken und zu fühlen, als von diesem usurpierten "Erfolg" her.

Nehmen wir an, wir lebten so, dass ein jeder hätte, was er bräuchte und genug Zeit für sich, seine Familie und seine Nachbarn. Man könnte zwar schuften, aber oberhalb eines gewissen Limits würde alles weggesteuert und käme der Allgemeinheit zugute. Es gäbe keine Schere zwischen Arm und Reich, sondern bloß einen moderaten Wohlstand mit relativ schwachen Ausprägungen nach oben und nach unten. Welchen Sinn hätte es da noch, diesen "Trieb nach mehr" zu kultivieren? Denn dass er kultiviert werden muss, um zu bestehen, steht für mich außer Frage.

Das Problem dabei ist natürlich, wie man diese über die Jahrhunderte eingeübte Kultivierung dieses "Triebs" aus den Menschen herausbekommt. Noch schwieriger ist es zudem, die Mächtigen dieser Welt dazu zu bringen, allesamt abzudanken und den Weg zu einem gerechten Leben freizumachen. Denn dieses moderate Modell würde nur funktionieren, wenn es keine Alternative gäbe, die sich als Köder zum Rückfall in das Gewohnte anböte.

Nr. 6557 Freitag, 15. Feber 2019
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Dw

Benotung

Die Benotung durch Zahlen ist ein Instrument der symbolischen und strukturellen Gewalt

Nr. 6554 Dienstag, 11. September 2018
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Dw

ES

Die Manipulation zielt doch genau auf den inneren Trieb ab. Werbung, Medien etc.sind genau darauf aus.Der Trieb nach mehr, nach Komfort, Bequemlichkeit und Zerstreuung sind nicht Erscheinungen des Jetzt.

Nr. 6553 Donnerstag, 23. August 2018
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mimenda

S'ist haaaß!

Am Tier kann der Mensch besser sehen, was für ein Tier er doch ist. Im Haustier und im Schnitzel blickt Ottonormalverseucher in denselben Spiegel, darf aber, was er sieht, nicht wahrhaben.

Der Verzicht auf Tier ist weniger Religion, als der Ruf nach Absolution. Wobei: die Massentierhaltung ist tatsächlich eine der Methoden, die Menscheit zugrunde zu richten, physisch und psychisch.

Der moderne Asket ist, wie alle modernen Narzissten, ein solcher, es sei denn, er ist ein altmodischer Asket. Persönlicher Konsumverzicht als Methode ist ob der hirngewaschenen hedonistischen Konsumisten vielleicht die einzige Chance zur Umkehr. Von der Politik, die für die Konsumisten da ist, braucht man nichts zu erwarten.

Dass der Mensch vom inneren Trieb motiviert wird zu all dem Nichtstun und Maßloshalten, glaube ich nicht. Dies ist ihm vielmehr oktroyiert. Er selbst aber hält sich aufgrund der Hirnwäsche - für mündig.

Dass die Jugend schwindet, ist gut so, denn wie wäre es sonst auszuhalten in einer Welt, die immer verrückter wird und der man nur noch im mehr oder minder komoden Refugium entfliehen kann. Das heilige Land bleibt der Nachwelt vorenthalten oder dem Jenseits. So wie die Dinge derzeit stehen, tippe ich auf letzteres.

Hier zu leben und versuchen, so viel wie möglich anders zu machen, ist keine Lösung, aber den suche ich auch nicht. Ich versuche nur, auf dem Weg zu bleiben.

Nr. 6552 Donnerstag, 16. August 2018
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Dw

Sale

Da liegt ein Körnchen Wahrheit.

Der ungehörte Mensch wendet sich den Tieren zu.
Die Rettung der Tiere, wird gar zur Rettung der Menschheit?
Der Verzicht von tierischen Produkt wird zur persönlichen Religion.
Im Supermarkt des Überflusses hungert der moderne Asket, tätowiert mit heiligen Sprüchen, wird er oder sie zum einzigartigen Wesen.
Narrische Haustierliebe kennt keine Grenzen, woher das Schnitzerl kommt ist aber wurscht. Der Mensch bleibt ein Rätsel, getrieben vom inneren Trieb. Lustbezogen und ziellos von Sale to Sale, dreht sich das Rad, die Zeit -die nagt, die Jugend schwindet, begraben unter faltiger Haut, Jugend kaufen, ewig jung, blutgetränkt unter Schmerzen, Jahre gewonnen und so schnell zerronnen. Und doch drängt der schwarze Mohr am anderen Ende der Welt hungrig nach Material, bis jetzt ausgeschlossen, per Schiffbruch ins heilige Land.
Wo mõchtest Du leben?

Nr. 6551 Sonntag, 29. Juli 2018
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mimenda

Bis auch

ein Veganer-Mädchen geworden?

Nr. 6550 Mittwoch, 4. Juli 2018
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Dw

Wir kämpfen im Traum weiter

Tja, mimenda....vielleicht handelt es sich um eine Art Schockstarre.

Ich für meinen Teil, lehne mich zurück und lasse die Bühne der Welt an mir vorbeiziehen. Ich mag mich nicht mehr über Politik ärgern. Ich geh lieber im Wald spazieren und freue mich darüber keine Menschenseele dort anzutreffen.

ABER--- Massentierhaltung ---Schweine im Weltall---- rettet die Tiere, da werde ich munter.

Nr. 6549 Samstag, 3. Feber 2018
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mimenda

Schlafen hier eigentlich alle?

Liebe Schluchtenscheißer,

ihr habt jetzt ein sympathisches, ewig jung bleibendes - und vorerst auch seiendes - artiges Herrchen oder Bübchen als Bunzkanzler, der sogar noch einen Diener macht, wenn er die Hände schüttelt, ferner einen Vize-Kanzler, der blau macht, damit man nicht merkt, dass er braun ist.

Was ist los mit euch? Schlaft ihr alle den Schlaf des Rechten oder seid ihr damit beschäftigt, die Geheuer zusammenzuträumen, die euch früher ungeheuer waren?

Hier ist merk(e)lich wenig los, eigentlich gar nix. Muss erst die Ente wiederkommen (oder war es derdiedas Ga/äns*In?), damit hier mal wieder was abgeht?

Wir kriegen im Piefkeland Krieg im Parlament, wenn's nach dem Gauleiter Land, oder Landgauner Geil - oder wie der auch immer heißt - geht, aber wir werden die Merkel einfach nicht los. Wenn sich der Kurz das als Rechtsschnur nimmt, werden die nächsten Dekaden sehr sehr lang für euch.

Hat der eigentlich Eigenschaften, abgesehen vom Bambi-Blick und dem Umstand, dass ihn wahrscheinlich die meisten Bürger*Innen der Alpenrepublik und Piefkeland gern zum Schwiegerkind hätten...








jetzt, wo ersiees Bunzkanzler ist?

Total verwirrte Grüße

Euer mimenda

Nr. 6531 Donnerstag, 19. Jänner 2017
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dw

Lesung Gösta Maier

lieber josef k. uhl,
ein großes danke und lob an dein unermüdliches engagement für die literaten/innen und künstler dieses landes!
ein großes danke für deinen einsatz auch künstler zu würdigen, welche nicht im rampenlicht der öffentlichkeit standen/stehen!
du machst sie unvergessen und es ist ein wichtiger beitrag für die „kulturlandschaft“ kärntens.

Nr. 6502 Freitag, 6. Jänner 2017
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Nr. 6490 Samstag, 20. August 2016
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Nr. 6489 Samstag, 20. August 2016
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Nr. 6485 Donnerstag, 11. August 2016
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Nr. 6480 Freitag, 5. August 2016
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Nr. 6479 Mittwoch, 3. August 2016
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Nr. 6478 Mittwoch, 3. August 2016
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Cheap goods

Johng225

weblog. Loads of gratitude sharing. kadbgafadfbb

Nr. 6465 Montag, 27. Juni 2016
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dw

jaja

jetzt wird die welt untergehen...wegen brexit...

Nr. 6464 Freitag, 24. Juni 2016
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magellan

Unglaubliche Entwicklungen

......und alles im Fluß

B R E E E E E E E X I T

Nr. 6463 Montag, 23. Mai 2016
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Progress

alles

Ist im Fluss.

Nr. 6462 Dienstag, 17. Mai 2016
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mimenda

Wo wo wo

Wo sind diese unglaublichen Entwicklungen?

Nr. 6460 Sonntag, 15. Mai 2016
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Dw

Und

wenn man bedenkt, dass der Neandertaler 250.000 Jahre Europa beherrscht hat...was sind wir dann? Ja, wir haben die Welt verschmutzt usw. In so kurzer Zeit. Und doch haben wir auch unglaubliche Entwicklungen vollzogenen

Nr. 6459 Sonntag, 15. Mai 2016
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Dw

Zuversichtlich

sein. Die Menschheit braucht nun mal ihre Zeit.

Nr. 6458 Sonntag, 15. Mai 2016
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Dw

Ja,

Leidensdruck.
Obwohl es genug konsumfreudige Menschen gibt, die sich auch auf die Couch legen.
Es liegt wohl viel tiefer, in den unendlichen Unterwelten des Gehirns..der Trieb ist ein wildes Pferd...
Ich befürchte, dass die Erkenntnis, sich als Verlierer der Konsum Welt zu fühlen noch lange nicht zur Therapie führt.
Vielleicht kommt es vor, burn out usw. Vielleicht geht es zu Beginn auch um die Gefühle, welche entstehen sich als Verlierer usw zu fühlen. Doch zum Glück gibt es viel mehr zu entdecken und zu ergründen.
Genau deshalb ist nicht das System an unseren Sein schuld, sondern eher die Unkenntnis über sich selber und diese Unkenntnis hat auch solche Systeme begünstigt!

Nr. 6457 Sonntag, 15. Mai 2016
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Mimenda

In "Kulturen" wie unseren

wahrscheinlich nur, wenn der Betreffende sich im Gegensatz zum "schönen" Schein der affirmationsbesessenen Konsumwelt als Verlierer fühlt, was die Couch allerdings zum Hurenbett macht, auf dem der im Sinne des Konsums nicht mehr (so) "Freier" die Rückfahrkarte in die "Bedeutsamkeit" zu erstehen gedenkt.

Damit eine "Kultur" als ganze den Mut aufbringt, sich therapierbar zu fühlen, bedarf es hingegen eines unverrückbaren Unbehagens an ihr selbst. Davon sind wir jedoch Lichtjahre entfernt, denn für die Masse ist (ohnehin) schon "Psycho", wer sich als Einzelner ein solches Unbehagen "leistet".

Nr. 6456 Samstag, 14. Mai 2016
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Dw

Herr Mimenda,

Die Frage lautet wohl eher, wie bringt man Mensch dazu dazu,sich auf die Couch zu legen...

Nr. 6455 Samstag, 14. Mai 2016
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mimenda

Die Couch ist voll,

zumal sich ganze Völker drauf tummeln müssten, um zu checken, dass sie immer noch in der analen und oralen Phase verharren.

Nr. 6454 Freitag, 13. Mai 2016
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dw

ab

auf die Couch alter Freu(n)d!

Nr. 6453 Mittwoch, 11. Mai 2016
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mimenda

Und

wie?

Nr. 6452 Donnerstag, 5. Mai 2016
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dw

die zeit.de

Wir müssen einen Sinn für das Genug entwickeln.

Nr. 6451 Mittwoch, 4. Mai 2016
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mimenda

Konsumisten aller Länder

Natürlich kann Konsumboykott etwas bewegen. Wenn alle SmartPhone-Besitzer ihr Gerät reparieren ließen, bis es nicht mehr ginge, würde das schon etwas ändern, wenngleich nicht das Grundproblem lösen. Wenn die Menschen nur noch einmal die Woche ihren Braten äßen, würde auch dies etwas ändern. Wenn sie das Auto nur nähmen, wenn es wirklich nötig ist... uswusf.

Wenn man die vielen kleinen Konsumverzichte (mit)denkender- und konsequent(er) zu handeln versuchender Menschen zusammennähme, entstünde daraus ein ziemlich anderes Land. Nur reden die sich - wie du offenbar auch - gern ein, es brächte nichts, als Indviduum "voranzugehen".

Der Mensch will nicht Sahnetorte essen, sondern sie wird ihm aufgeschwatzt. Nur weil die Sahnetorteessens von einer Generation an die andere vererbt wird, ist die Lust auf diese noch lange kein Naturgesetz (bei dem Gedanken an Sahnetorte wird mir z.B. übel!).

Und wenn wir ehrlich sind, wollen wir nicht konsumieren, sondern glücklich oder zufrieden leben können. Dass der nie vollends zu befriedigende Konsumwunsch ein Naturgesetz sei, habe ich noch nirgends vernommen. Vielmehr ist auch er ein Trick, auf den wir reinfallen, auch wenn er nichts mit der Mündigkeit zu tun hat, deren wir uns gern rühmen.

Ob Kapitalismus, der diesen Konsum aufgrund der fortgeschrittenen Technik zu perversen Höhenflügen hat aufsteigen lassen, oder vorkapitalistische Gesellschaften: die Macht des Seins (der Ökonomie) über das Bewusstsein (die Ideologie) muss endlich gebrochen werden, damit die Knechtung und "Selbstknechtung" des Menschen aufhört. Wie soll das aber bitteschön gehen, wenn man kommod auf der Welle surft?

Was die Kultur betrifft, so frage ich dich, was wir denn bitte noch an Kultur haben? Ist die subventionierte (Musik)Theaterszene Kultur oder die nichtsubventionierte Subkultur (mit immer mehr des Immerselben?) oder ist Kultur nicht vielleicht eher noch im Kaffee- oder Weinhaus zu finden?

Nach meinem Verständnis ist Kultur etwas, woran die Mehrheit teilhat und wonach sich die Mehrheit der Nichtteilhaftigen sich sehnt. Nach diesem Verständnis könnte allein der Konsum noch beanspruchen, Kultur zu sein. Eine widersinnige Feststellung! Oder vielleicht doch nicht, wenn man bedenkt, dass der Konsum die Klammer um den sogenannten freiheitlichen Westen - ja um die ganze Welt - geworden ist. Dass sich gegen diese Konsumideologie mit ihrem allesumfassenden Anspruch Kritik regt und auch Wut, kann ich sehr gut verstehen.

Die Radikalisierung der Wütenden ist m.E. eine Reaktion auf die allgegenwärtige "Kultur" des Konsums und den Einbruch seiner Wirkmächtigkeit in jeden Winkel unseres Lebens. Das Radikale geriert sich hier als Gegenkultur, die sie freilich nicht ist. Aber Hauptsache, es glaubt dran so fest wie wir an unseren Konsumabgott. Denn ohne starke ideologische Gegensätze lässt sich so schlecht gegeneinander (auf)hetzen.

Nr. 6450 Dienstag, 3. Mai 2016
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dw

Lieber Mimenda

Bedauerlicherweise waren vorkapitalistischen Gesellschaften bereits damit beschäftigt sich zu bereichern und zu unterdrücken.
Es handelt sich also nicht nur um ein Phänomen des Kapitalismus.
Es ist naiv zu hoffen, mit Konsumboykott kann der westliche Mensch was bewegen.
Es drängen ja gerade tausende in die EU, in der Hoffnung auf geordnete Strukturen und ein angeblich besseres Leben. Alle wollen konsumieren.
Der Mensch will lieber Sahnetorte essen.

Ich bedauere es sehr, dass ein Europäer mit Hirn glaubt, es gibt keine Kultur mehr in Europa...
Mit dieser Resignation kann man keine Kinder machen...da stirbt der/die Europäer aus...

Die große Dekadenz der „gebildeten Linken“, ihre Tatenlosigkeit, ihre ewige Opposition, damit jagen sie die Menschen in die Arme von zwielichtigen Parteien.

Ein Hick Hack zwischen uns bringt uns natürlich auch nicht weiter.

Es liegt wohl in der Natur des Menschen, oder noch besser: „Raubtier Mensch“.
Meine bescheidene Meinung.

Nr. 6449 Montag, 2. Mai 2016
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mimenda

Die Erbsünde

soll ja von Adam und Eva begangen worden sein und dennoch lastet sie nach christlicher Auffassung auf uns. Wie die Erbsünde, so haben wir faktisch die Sünden unsere kolonialen Vorfahren geerbt, sind aber gar nicht willens oder in der Lage (oder beides), diese Sünden einzusehen geschweige denn, sie zu bekennen oder zu bereuen. Das würde ja ein anderes Handeln erfordern.

Stattdessen fahren wir auf neue Art fort mit dem Kolonialismus und beschwichtigen uns dabei gerne mit der Entwicklungshilfe, die wir leisten. Da mögen gute Projekte darunter sein, aber im Großen und Ganzen halte ich unseren Beitrag zum Frieden und zum Wohlstand der Welt für Augenwischerei.

Vielmehr geht es dem sogenannten Westen und dem nicht sogenannten Osten darum, sich an den ohnmächtigen Staaten zu bereichern. Oft las man vor einigen Jahren, dass die EU Schlachthäuser in Afrika finanzierte und wir zugleich unsere Schlachtabfälle dorthin lieferten und so den Markt kaputt machten, den wir doch angeblich aufbauen helfen wollten.

Besser, die essen das, was wir nicht brauchen, als es wegzuwerfen, könnte man sagen, aber das ist in meinen Augen etwa so sinnvoll wie die Mutter, die ihrem Kind befiehlt, den Teller leerzuessen, weil die armen Kinder anderswo hungern. Denn solch ein Verhalten sieht die Menschen dort als dumme und unselbständige Kinder, die sie nicht sind. Es lässt ihnen keine Wahl, selbst aus ihrer Misere herauszukommen. Die freien Märkte dort und auch hierzulande sind vor allem Diktate. Freiheit gibt es nur für Geld, nicht aber für Menschen. Das ist ein Denkfehler. Denn wo das Geld und die Waren frei zirkulieren, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen folgen.

Viele Leute denken, die Leute in Afrika oder Südamerika seien korrupt und faul, weil sie das von Natur aus sind. In Wahrheit hat das Wirtschaften im Merkantilismus schon bei den Kononialmächten in Übersee Korruption entstehen lassen. Und die Strukturen von damals wesen heute noch fort, was man für Amerika besonders gut in Brasilien sehen kann, wo der portugiesische Mutterstaat den Reichen sehr viel freiere Hand ließ, als der spanische in seinen Gebieten.

Selbstverständlich sitzen also in vielen Ländern raffgierige und korrupte Machteliten an den Schalthebeln, aber selten ist da mal einer drunter, der nicht vom sogenannten Westen oder vom Osten unterstützt wird oder an die Macht gebracht wurde. Die sitzen nicht da, weil diese Völker so dumm wären. Die sitzen da, weil wir so "schlau" sind, unsere schnöde Machtpolitik als mildtätige Gabe an unsere Untertanen zu verkaufen.

Und was die Traumatisierung betrifft: meinst du, Österreich oder Deutschland wären vom Trauma des Krieges und der gemeinsam verübten Untaten frei? Wählen sie vielleicht deswegen den Hofer oder die AfD oder vielleicht doch eher, weil sich seit den Nazis nicht so wirklich viel geändert hat, weil sie immer noch Angst haben vor den "bösen Fremden", die massenweise über uns herfallen und unsere ganze Kultur kaputtmachen?

Aber wo ist diese Kultur? Wir haben sie doch schon längst selbst zugrunde gerichtet. In Österreich mag es ein wenig mehr Bewahrendes der guten Sorte geben (z.B. die alten Email-[nicht E-Mail]Schilder der Wiener-U-Bahn), aber im Grunde hat die U.S.-"Kultur" doch schon längst die unsere gefressen. Und diese U.S.-"Kultur" besteht darin, dass es keine Kultur mehr gibt. Stattdessen bekommt man überall denselben Mist. Das ist Globalisierung, deren Möchtegernelite diesen Mist derart grell "hip" anleuchtet, damit bloß keiner merkt, dass es Mist ist.

Diese Globalisierung wird jetzt durch die Flüchtlinge zum ersten Mal wirklich sichtbar, sodass die Leute eine Ahnung bekommen, was da eigentlich los ist. Aber da hauen sich keine Gruppen aufgrund religiöser Unstimmigkeiten die Köpfe ein, sondern weil es um Macht geht.

Und wir alle machen mit bei dem grenzenlosen Herumgeschachere, egal ob in Bangladesch Häuser mit 1000 Näherinnen zusammenbrechen oder in Syrien Krieg herrscht. Wir kaufen Waren, die ökologisch betrachtet der Wahnsinn sind, fliegen in Urlaub wie nichts gutes, weil das mittlerweile nicht mehr viel teurer ist als von Klagenfurt nach Villach mit dem Zug zu fahren. Oder wir kaufen uns alle Jahre das neuste Smartphone, ganz gleich ob deshalb Kinder in Minen schuften müssen. Das ist alles angeblich zu komplex, da wollen wir nicht mehr mitdenken.

Wer hat denn aber andererseits eigentlich heute noch die Chance, eine Arbeit zu finden, mit der er eine Familie gründen und eine halbwegs passable Behausung kaufen kann? Entgegen anderslautendem Behauptungen reicht Bildung dazu nicht hin. Vielmehr braucht der Mensch Beziehungem, Seilschaften, die sich gegenseitig die Posten und damit das Geld zuschustern.

Und gerade hier scheint es genug Leute zu geben, die auf einer Welle gefühlter oder geliehener Wichtigkeit dahersurfen und damit alles verdecken, was diese Welle an Müll mitsichschleppt. Und offenbar blicken die an den Müll sich Klammernden zu den Wichtigtuern auf. So soll es sein: klare Verhältnisse. Und damit bloß keiner auf dumme Gedanken kommt, wird von den Surfern gern mit der Vorstellung gespielt, wir säßen in einem Boot statt von einer Welle getrieben zu werden.

Ich glaube nicht, dass sich daran etwas ändern wird. Da müsste sich erst eine qualifizierte Mehrheit in Konsumverzicht üben. Aber was brächte das in einer globalisierten Welt, in der die Konsumenten überall sitzen. Deutschland, so hörte ich neulich, exportiert die Hälfte seiner Milchproduktion mittlerweile nach China. Es findet sich immer ein Dummer, der Gold für Glasperlen eintauscht.

Rette sich, wer kann, mag daher ein Gebot der Stunde sein. Aber wer kann denn noch?

Nr. 6448 Montag, 2. Mai 2016
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dw

lieber mimenda,

ich kann nicht sagen, dass mir diese entwicklung wurscht ist und wir selber schuld sind.
und ich hab auch keine lust wie am gazastreifen zu leben, mit kugelsicherer weste am spielplatz...

ich fühle auch keine schuld in mir, wegen IS, oder diese ganzen mittelalterlichen geschichten, welche sich im nahen osten abspielen.
was kann ich oder mein 4 -jähriges kind dafür, dass diese leute auf grund von religiösen unstimmigkeiten nicht auf einen nenner kommen?
oder noch schlimmer, in afrika, ruanda usw.. dort schlachten sich die schwarzen gegenseitig ab.
ihre machthaber bringen ihre ergaunerten gelder in sicherheit, bereichern sich und lassen ihre eigenen leute ausbluten. ist da wirklich immer europa schuld?

auch ich konnte mir den platz meiner geburt nicht aussuchen und genau deshalb werde ich sicherlich keine sippenhaftung oder erbschuld übernehmen.


natürlich ist niemand unberührt, sobald er/sie persönlich damit zu tun hat. mich lässt, dieses elend, nicht kalt. aber ich fühle mich hilflos und machtlos.
menschen die direkt helfen, ärzte ohne grenzen, die damit konfrontiert werden und sind, sind warscheinlich demütiger als ich.
wenn wir diese menschen zu uns holen, dann bringen sie viel von ihrer welt, ihrer kultur mit...sie sind oft traumatisiert...diese erlebnisse ruhen in ihnen und es ist naiv zu glaube mit einfachen mitteln, wie wohnraum etc.. ist die sache getan. es wird generationen dauern, bis diese menschen angekommen sind und wie man sieht, manche kommen trotz geburt in europa doch nie in europa an...

Und deshalb stelle ich dir eine recht provokante frage, sollte noch etwas von unserem familiensilber übrig sein, sollten wir es nicht für unsere familie aufbrauchen?
oder doch lieber alles geld der welt auf der welt aufteilen?

Nr. 6447 Donnerstag, 21. April 2016
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mimenda

Sklaven

Man könnte auch fragen, was Europa damit zu tun hatte, dass weiland Sklaven aus Afrika von Schleppern zu uns gebracht wurden. Dass jemand von einem Schlepper gebracht wird, hat nichts mit seinen Rechten oder gar seiner Menschenwürde zu tun, sondern ist schlicht unerheblich.

Und selbstverständlich ist unsere Politik des Neokolonialismus einer der Haupttreiber für Armut und Migration.

Die Menschen brauchen nicht im Hamsterrad zu strampeln. Aber sie trauen sich ja überwiegend nicht einmal, sich selbst gegenüber einzugestehen, dass sie in einem solchen gefangen sind und nicht die allerselbstverwirklichste freiheitlichste Freiheit aller unendlichen Zeiten genießen.

Solange wir es uns bieten lassen, dass unsere Knechtschaft libindiös aufgeladen wird und Konsum die Abfuhr des Drucks ist, der dabei entsteht, haben wir keine Chance, uns aus dem Hamsterrad zu befreien.

Und solange der europäische Mensch nur seine Partikularinteressen bzw. jene von in Bezug auf die Problemlösung irrelevanten Gruppen verfolgt und den Rest der Welt ausblendet, hat die sogenannte Globalisierung leichtes Spiel und setzt damit just jene Partikularinteressen auf selbiges, die der Europäer dadurch gewahrt sehen möchte, dass er rechte und sonstige neoliberale Parteien wählt, die an der Aufklärung unserer Rolle in der Welt nicht das mindeste Interesse haben. Diese warnen ihn dann vor der Migration, die sie selbst herbeiführen helfen oder womöglich gar in Szene setzen. Eine wunderbare "Harmonie", nicht wahr!?

Pensionen und Renten könnte man im übrigen leicht über Industrieabgaben finanzieren. Wir sind doch angeblich sooo reich. Nur wenn es um Ausgaben zum Wohle des Bürgers geht, dann sind wir notorisch arm. Das Familiensilber ist längst verkauft. Sie haben es nur schon so lange nicht mehr in Gebrauch gehabt, dass sie gar nicht gemerkt haben, dass in den hübschen Kästchen kein Silber mehr drin ist.

Nr. 6446 Mittwoch, 20. April 2016
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BERND

Herr Mimenda,

was hat die europäische Politik bitte mit Menschen zu tun,welche sich in die Hände von Schleppern begeben?
Die Globalisierung-der böse Kolonialist usw.ist daran Schuld? Im Kapitalismus ist ein Mensch nichts Wert,so ist es.Deshalb ist Europa auch da wo es ist.Sozialversicherung,Arbeitslosengeld und Pensionsgeld-ja-sowas wollen alle...aber dafür zahlen Leute steuern und Strampeln im Hamsterrad.
Also bitte,verkaufen Sie nicht unser Familiensilber!

Nr. 6445 Dienstag, 19. April 2016
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mimenda

Welches Boot?

Angeblich sterben die Deutschen doch aus oder schaffen sich ab. Das wird für die Alpenrepublik wohl ebenso gelten. Ich sehe bei uns kein Boot und schon gar kein volles. Bei uns im Osten stehen ganze oder halbe Städte leer. Im wunderschönen Görlitz leben 50000, es könnten 100000 sein. Wir hatten seit den 90ern mehr Zuwanderung aus dem Osten Europas als heute durch die Flüchtlinge.

Die alternativlose Politik lässt Menschen im Mittelmeer ersaufen oder biedert sich einem Despoten an, damit er uns die Leute vom Hals hält. Ich sage ja gerne: wir reden deshalb so gerne von Werten, weil man Werte verkaufen kann.

Wir müssen den Flüchtlingen helfen, basta! Das ist das einzige, wo wir selbst einmal die Kosten der Globalisierung (alias neoliberaler "Freihandel") zu spüren bekommen. Von unseren weiteren unseligen Verstrickungen in die Genese menschlichen Leids außerhalb unserers auf Hallenbadniveau geschrumpften Horizonts wollen - und sollen - wir ja schon lange nichts mehr wissen. Den Flüchtlingen geschieht Unrecht, uns geschieht es recht. Zu befürchten steht jedoch, dass sich die Industriebosse mit ihrer Büttelkanzlerin daraus ein gar hübsches Bonbon drehen.

Nr. 6443 Sonntag, 17. April 2016
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BERND

Herr Mimenda,

was sagen Sie jetzt zum Thema Flüchtlinge,ist Ihr Boot noch immer nicht voll genug?

Nr. 6442 Samstag, 26. März 2016
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Dw

Zum Glück...

...kärnöl ist wieder da...

Nr. 6342 Freitag, 7. August 2015
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Erika

Was alles ist

"was alles ist!" mit diesem rhythmischen Sing - Sang, den ich heute noch im Ohr hab, zeichnete Manulela mit ihren 3 Jahren eine Serie Kritzeleien auf 20 Notizzetteln. Blatt 1 - 19 waren es verschiedene schwungvolle Striche in alle Richtungen, kein Bild glich dem anderen, bis auf dem letzten Blatt, spiralenartige, chaotische kreisförmige Figuren entstanden. Der Anfang und das Ende von: "Was alles ist" war sichtbar geschaffen - fertig. Sie hatte ihre Welt erfasst!
Erika
P.S.: Ich hätte den Text lieber auf meiner Glosse, zu der ich keinen Zugang mehr habe!

ZUM VORMERKEN

Freitag, 22. November 2019 19:00

r Auch Krawattenträger sind Naturereignisse

Thekenlesung und Buchpräsentation von und mit Engelbert Obernosterer
tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

ZUM NACHLESEN

Freitag, 11. Oktober 2019
r SCHEISS TERMIN

mit Ali Götz (Lieder, die keiner mehr kennt), Magrimm (art), Peter Laminger (art), Boris Randzio (1m2 Balett), Hans D.Smoliner (Buchpräsentation), Rudi Streifenstein (Thekendekoration), VADA (Buchpräsentation)


tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

Dienstag, 18. Juni 2019
r Die letzten hundert Jahre
Thekenlesung und Buchpräsentation von und mit Ludwig Roman Fleischer
tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

Dienstag, 9. April 2019
r Elsie Slonim – Meine ersten 100 Jahre

Mit der Kamera auf Spurensuche zwischen Kaiser Franz Josef, dem Holocaust und der Sperrzone auf Zypern.
Ab 18:30 Volxküche


Begegnungszentrum Kreml, Ludwig Walter Straße 29, Villach

Freitag, 7. Dezember 2018
r Bad Weihnachten
Thekenlesung von und mit Ludwig Roman Fleischer
tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

Freitag, 23. November 2018
r SWANGAR
Ausstellungseröffnung, Lesung und Buchpräsentation von Doris Libiseller, Klaus Hollauf und Hans D. Smoliner
Cafe Sternweiss, St. Paul im Lavanttal

Freitag, 13. April 2018
r (Neo)Kolonialismus und Widerstand in Afrika am Beispiel Burkina Fasos, Buchpräsentation mit Günther Lanier
Katholische Hochschulgemeinde Klagenfurt, Nautilusweg 11, 9020 Klagenfurt

Dienstag, 13. März 2018
r Grundeinkommen für alle?! Das bedingungslose garantierte Grundeinkommen und die Zukunft der Erwerbsarbeit. mit Karl Reitter
Begegnungszentrum im Kreml, Ludwig Walther Straße 29, 9500 Villach

Donnerstag, 1. März 2018
r Tagung:#GLEICHBERECHTIGUNG; 01.März bie 03.März, Europahaus Klagenfurt
Europahaus Klagenfurt, 1. Stock, Reitschulgasse 4, 9010 Klagenfurt

Freitag, 20. Oktober 2017
r kärnöl Auslese 2003 - 2012 Teil III
Offene Diskussion über Beiträge von Walther Schütz et al. aus dem Jahre 2003 bis 2004
tio pepe

Freitag, 6. Oktober 2017
r kärnöl Auslese 2003 - 2012 Teil II
Offene Diskussion über Beiträge von Walther Schütz et al. aus dem Jahre 2003 bis 2004
tio pepe, Kaiser Josef Platz, Villach

r Weitere Dokumentationen