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Leserbriefe

Nr. 6531 Donnerstag, 19. Jänner 2017
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dw

Lesung Gösta Maier

lieber josef k. uhl,
ein großes danke und lob an dein unermüdliches engagement für die literaten/innen und künstler dieses landes!
ein großes danke für deinen einsatz auch künstler zu würdigen, welche nicht im rampenlicht der öffentlichkeit standen/stehen!
du machst sie unvergessen und es ist ein wichtiger beitrag für die „kulturlandschaft“ kärntens.

Nr. 6502 Freitag, 6. Jänner 2017
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Buenas tardes, compr

g8JVe3QSkT

Buenas tardes, comprè el libro miami gratis o barato el 17 de abril de 2010, averiguè por la version 2011 y me dijo Roni que le seircsbiera enviando el numero de orden para gozar de un 50% de descuento. dònde envìo el mail???, muchas gracias.

Nr. 6490 Samstag, 20. August 2016
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Nr. 6489 Samstag, 20. August 2016
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Nr. 6485 Donnerstag, 11. August 2016
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Nr. 6483 Montag, 8. August 2016
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Nr. 6482 Sonntag, 7. August 2016
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Nr. 6481 Samstag, 6. August 2016
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Nr. 6480 Freitag, 5. August 2016
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Nr. 6479 Mittwoch, 3. August 2016
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Nr. 6478 Mittwoch, 3. August 2016
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Cheap goods

Johng225

weblog. Loads of gratitude sharing. kadbgafadfbb

Nr. 6465 Montag, 27. Juni 2016
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dw

jaja

jetzt wird die welt untergehen...wegen brexit...

Nr. 6464 Freitag, 24. Juni 2016
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magellan

Unglaubliche Entwicklungen

......und alles im Fluß

B R E E E E E E E X I T

Nr. 6463 Montag, 23. Mai 2016
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Progress

alles

Ist im Fluss.

Nr. 6462 Dienstag, 17. Mai 2016
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mimenda

Wo wo wo

Wo sind diese unglaublichen Entwicklungen?

Nr. 6460 Sonntag, 15. Mai 2016
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Dw

Und

wenn man bedenkt, dass der Neandertaler 250.000 Jahre Europa beherrscht hat...was sind wir dann? Ja, wir haben die Welt verschmutzt usw. In so kurzer Zeit. Und doch haben wir auch unglaubliche Entwicklungen vollzogenen

Nr. 6459 Sonntag, 15. Mai 2016
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Dw

Zuversichtlich

sein. Die Menschheit braucht nun mal ihre Zeit.

Nr. 6458 Sonntag, 15. Mai 2016
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Dw

Ja,

Leidensdruck.
Obwohl es genug konsumfreudige Menschen gibt, die sich auch auf die Couch legen.
Es liegt wohl viel tiefer, in den unendlichen Unterwelten des Gehirns..der Trieb ist ein wildes Pferd...
Ich befürchte, dass die Erkenntnis, sich als Verlierer der Konsum Welt zu fühlen noch lange nicht zur Therapie führt.
Vielleicht kommt es vor, burn out usw. Vielleicht geht es zu Beginn auch um die Gefühle, welche entstehen sich als Verlierer usw zu fühlen. Doch zum Glück gibt es viel mehr zu entdecken und zu ergründen.
Genau deshalb ist nicht das System an unseren Sein schuld, sondern eher die Unkenntnis über sich selber und diese Unkenntnis hat auch solche Systeme begünstigt!

Nr. 6457 Sonntag, 15. Mai 2016
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Mimenda

In "Kulturen" wie unseren

wahrscheinlich nur, wenn der Betreffende sich im Gegensatz zum "schönen" Schein der affirmationsbesessenen Konsumwelt als Verlierer fühlt, was die Couch allerdings zum Hurenbett macht, auf dem der im Sinne des Konsums nicht mehr (so) "Freier" die Rückfahrkarte in die "Bedeutsamkeit" zu erstehen gedenkt.

Damit eine "Kultur" als ganze den Mut aufbringt, sich therapierbar zu fühlen, bedarf es hingegen eines unverrückbaren Unbehagens an ihr selbst. Davon sind wir jedoch Lichtjahre entfernt, denn für die Masse ist (ohnehin) schon "Psycho", wer sich als Einzelner ein solches Unbehagen "leistet".

Nr. 6456 Samstag, 14. Mai 2016
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Dw

Herr Mimenda,

Die Frage lautet wohl eher, wie bringt man Mensch dazu dazu,sich auf die Couch zu legen...

Nr. 6455 Samstag, 14. Mai 2016
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mimenda

Die Couch ist voll,

zumal sich ganze Völker drauf tummeln müssten, um zu checken, dass sie immer noch in der analen und oralen Phase verharren.

Nr. 6454 Freitag, 13. Mai 2016
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dw

ab

auf die Couch alter Freu(n)d!

Nr. 6453 Mittwoch, 11. Mai 2016
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mimenda

Und

wie?

Nr. 6452 Donnerstag, 5. Mai 2016
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dw

die zeit.de

Wir müssen einen Sinn für das Genug entwickeln.

Nr. 6451 Mittwoch, 4. Mai 2016
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mimenda

Konsumisten aller Länder

Natürlich kann Konsumboykott etwas bewegen. Wenn alle SmartPhone-Besitzer ihr Gerät reparieren ließen, bis es nicht mehr ginge, würde das schon etwas ändern, wenngleich nicht das Grundproblem lösen. Wenn die Menschen nur noch einmal die Woche ihren Braten äßen, würde auch dies etwas ändern. Wenn sie das Auto nur nähmen, wenn es wirklich nötig ist... uswusf.

Wenn man die vielen kleinen Konsumverzichte (mit)denkender- und konsequent(er) zu handeln versuchender Menschen zusammennähme, entstünde daraus ein ziemlich anderes Land. Nur reden die sich - wie du offenbar auch - gern ein, es brächte nichts, als Indviduum "voranzugehen".

Der Mensch will nicht Sahnetorte essen, sondern sie wird ihm aufgeschwatzt. Nur weil die Sahnetorteessens von einer Generation an die andere vererbt wird, ist die Lust auf diese noch lange kein Naturgesetz (bei dem Gedanken an Sahnetorte wird mir z.B. übel!).

Und wenn wir ehrlich sind, wollen wir nicht konsumieren, sondern glücklich oder zufrieden leben können. Dass der nie vollends zu befriedigende Konsumwunsch ein Naturgesetz sei, habe ich noch nirgends vernommen. Vielmehr ist auch er ein Trick, auf den wir reinfallen, auch wenn er nichts mit der Mündigkeit zu tun hat, deren wir uns gern rühmen.

Ob Kapitalismus, der diesen Konsum aufgrund der fortgeschrittenen Technik zu perversen Höhenflügen hat aufsteigen lassen, oder vorkapitalistische Gesellschaften: die Macht des Seins (der Ökonomie) über das Bewusstsein (die Ideologie) muss endlich gebrochen werden, damit die Knechtung und "Selbstknechtung" des Menschen aufhört. Wie soll das aber bitteschön gehen, wenn man kommod auf der Welle surft?

Was die Kultur betrifft, so frage ich dich, was wir denn bitte noch an Kultur haben? Ist die subventionierte (Musik)Theaterszene Kultur oder die nichtsubventionierte Subkultur (mit immer mehr des Immerselben?) oder ist Kultur nicht vielleicht eher noch im Kaffee- oder Weinhaus zu finden?

Nach meinem Verständnis ist Kultur etwas, woran die Mehrheit teilhat und wonach sich die Mehrheit der Nichtteilhaftigen sich sehnt. Nach diesem Verständnis könnte allein der Konsum noch beanspruchen, Kultur zu sein. Eine widersinnige Feststellung! Oder vielleicht doch nicht, wenn man bedenkt, dass der Konsum die Klammer um den sogenannten freiheitlichen Westen - ja um die ganze Welt - geworden ist. Dass sich gegen diese Konsumideologie mit ihrem allesumfassenden Anspruch Kritik regt und auch Wut, kann ich sehr gut verstehen.

Die Radikalisierung der Wütenden ist m.E. eine Reaktion auf die allgegenwärtige "Kultur" des Konsums und den Einbruch seiner Wirkmächtigkeit in jeden Winkel unseres Lebens. Das Radikale geriert sich hier als Gegenkultur, die sie freilich nicht ist. Aber Hauptsache, es glaubt dran so fest wie wir an unseren Konsumabgott. Denn ohne starke ideologische Gegensätze lässt sich so schlecht gegeneinander (auf)hetzen.

Nr. 6450 Dienstag, 3. Mai 2016
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dw

Lieber Mimenda

Bedauerlicherweise waren vorkapitalistischen Gesellschaften bereits damit beschäftigt sich zu bereichern und zu unterdrücken.
Es handelt sich also nicht nur um ein Phänomen des Kapitalismus.
Es ist naiv zu hoffen, mit Konsumboykott kann der westliche Mensch was bewegen.
Es drängen ja gerade tausende in die EU, in der Hoffnung auf geordnete Strukturen und ein angeblich besseres Leben. Alle wollen konsumieren.
Der Mensch will lieber Sahnetorte essen.

Ich bedauere es sehr, dass ein Europäer mit Hirn glaubt, es gibt keine Kultur mehr in Europa...
Mit dieser Resignation kann man keine Kinder machen...da stirbt der/die Europäer aus...

Die große Dekadenz der „gebildeten Linken“, ihre Tatenlosigkeit, ihre ewige Opposition, damit jagen sie die Menschen in die Arme von zwielichtigen Parteien.

Ein Hick Hack zwischen uns bringt uns natürlich auch nicht weiter.

Es liegt wohl in der Natur des Menschen, oder noch besser: „Raubtier Mensch“.
Meine bescheidene Meinung.

Nr. 6449 Montag, 2. Mai 2016
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mimenda

Die Erbsünde

soll ja von Adam und Eva begangen worden sein und dennoch lastet sie nach christlicher Auffassung auf uns. Wie die Erbsünde, so haben wir faktisch die Sünden unsere kolonialen Vorfahren geerbt, sind aber gar nicht willens oder in der Lage (oder beides), diese Sünden einzusehen geschweige denn, sie zu bekennen oder zu bereuen. Das würde ja ein anderes Handeln erfordern.

Stattdessen fahren wir auf neue Art fort mit dem Kolonialismus und beschwichtigen uns dabei gerne mit der Entwicklungshilfe, die wir leisten. Da mögen gute Projekte darunter sein, aber im Großen und Ganzen halte ich unseren Beitrag zum Frieden und zum Wohlstand der Welt für Augenwischerei.

Vielmehr geht es dem sogenannten Westen und dem nicht sogenannten Osten darum, sich an den ohnmächtigen Staaten zu bereichern. Oft las man vor einigen Jahren, dass die EU Schlachthäuser in Afrika finanzierte und wir zugleich unsere Schlachtabfälle dorthin lieferten und so den Markt kaputt machten, den wir doch angeblich aufbauen helfen wollten.

Besser, die essen das, was wir nicht brauchen, als es wegzuwerfen, könnte man sagen, aber das ist in meinen Augen etwa so sinnvoll wie die Mutter, die ihrem Kind befiehlt, den Teller leerzuessen, weil die armen Kinder anderswo hungern. Denn solch ein Verhalten sieht die Menschen dort als dumme und unselbständige Kinder, die sie nicht sind. Es lässt ihnen keine Wahl, selbst aus ihrer Misere herauszukommen. Die freien Märkte dort und auch hierzulande sind vor allem Diktate. Freiheit gibt es nur für Geld, nicht aber für Menschen. Das ist ein Denkfehler. Denn wo das Geld und die Waren frei zirkulieren, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen folgen.

Viele Leute denken, die Leute in Afrika oder Südamerika seien korrupt und faul, weil sie das von Natur aus sind. In Wahrheit hat das Wirtschaften im Merkantilismus schon bei den Kononialmächten in Übersee Korruption entstehen lassen. Und die Strukturen von damals wesen heute noch fort, was man für Amerika besonders gut in Brasilien sehen kann, wo der portugiesische Mutterstaat den Reichen sehr viel freiere Hand ließ, als der spanische in seinen Gebieten.

Selbstverständlich sitzen also in vielen Ländern raffgierige und korrupte Machteliten an den Schalthebeln, aber selten ist da mal einer drunter, der nicht vom sogenannten Westen oder vom Osten unterstützt wird oder an die Macht gebracht wurde. Die sitzen nicht da, weil diese Völker so dumm wären. Die sitzen da, weil wir so "schlau" sind, unsere schnöde Machtpolitik als mildtätige Gabe an unsere Untertanen zu verkaufen.

Und was die Traumatisierung betrifft: meinst du, Österreich oder Deutschland wären vom Trauma des Krieges und der gemeinsam verübten Untaten frei? Wählen sie vielleicht deswegen den Hofer oder die AfD oder vielleicht doch eher, weil sich seit den Nazis nicht so wirklich viel geändert hat, weil sie immer noch Angst haben vor den "bösen Fremden", die massenweise über uns herfallen und unsere ganze Kultur kaputtmachen?

Aber wo ist diese Kultur? Wir haben sie doch schon längst selbst zugrunde gerichtet. In Österreich mag es ein wenig mehr Bewahrendes der guten Sorte geben (z.B. die alten Email-[nicht E-Mail]Schilder der Wiener-U-Bahn), aber im Grunde hat die U.S.-"Kultur" doch schon längst die unsere gefressen. Und diese U.S.-"Kultur" besteht darin, dass es keine Kultur mehr gibt. Stattdessen bekommt man überall denselben Mist. Das ist Globalisierung, deren Möchtegernelite diesen Mist derart grell "hip" anleuchtet, damit bloß keiner merkt, dass es Mist ist.

Diese Globalisierung wird jetzt durch die Flüchtlinge zum ersten Mal wirklich sichtbar, sodass die Leute eine Ahnung bekommen, was da eigentlich los ist. Aber da hauen sich keine Gruppen aufgrund religiöser Unstimmigkeiten die Köpfe ein, sondern weil es um Macht geht.

Und wir alle machen mit bei dem grenzenlosen Herumgeschachere, egal ob in Bangladesch Häuser mit 1000 Näherinnen zusammenbrechen oder in Syrien Krieg herrscht. Wir kaufen Waren, die ökologisch betrachtet der Wahnsinn sind, fliegen in Urlaub wie nichts gutes, weil das mittlerweile nicht mehr viel teurer ist als von Klagenfurt nach Villach mit dem Zug zu fahren. Oder wir kaufen uns alle Jahre das neuste Smartphone, ganz gleich ob deshalb Kinder in Minen schuften müssen. Das ist alles angeblich zu komplex, da wollen wir nicht mehr mitdenken.

Wer hat denn aber andererseits eigentlich heute noch die Chance, eine Arbeit zu finden, mit der er eine Familie gründen und eine halbwegs passable Behausung kaufen kann? Entgegen anderslautendem Behauptungen reicht Bildung dazu nicht hin. Vielmehr braucht der Mensch Beziehungem, Seilschaften, die sich gegenseitig die Posten und damit das Geld zuschustern.

Und gerade hier scheint es genug Leute zu geben, die auf einer Welle gefühlter oder geliehener Wichtigkeit dahersurfen und damit alles verdecken, was diese Welle an Müll mitsichschleppt. Und offenbar blicken die an den Müll sich Klammernden zu den Wichtigtuern auf. So soll es sein: klare Verhältnisse. Und damit bloß keiner auf dumme Gedanken kommt, wird von den Surfern gern mit der Vorstellung gespielt, wir säßen in einem Boot statt von einer Welle getrieben zu werden.

Ich glaube nicht, dass sich daran etwas ändern wird. Da müsste sich erst eine qualifizierte Mehrheit in Konsumverzicht üben. Aber was brächte das in einer globalisierten Welt, in der die Konsumenten überall sitzen. Deutschland, so hörte ich neulich, exportiert die Hälfte seiner Milchproduktion mittlerweile nach China. Es findet sich immer ein Dummer, der Gold für Glasperlen eintauscht.

Rette sich, wer kann, mag daher ein Gebot der Stunde sein. Aber wer kann denn noch?

Nr. 6448 Montag, 2. Mai 2016
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dw

lieber mimenda,

ich kann nicht sagen, dass mir diese entwicklung wurscht ist und wir selber schuld sind.
und ich hab auch keine lust wie am gazastreifen zu leben, mit kugelsicherer weste am spielplatz...

ich fühle auch keine schuld in mir, wegen IS, oder diese ganzen mittelalterlichen geschichten, welche sich im nahen osten abspielen.
was kann ich oder mein 4 -jähriges kind dafür, dass diese leute auf grund von religiösen unstimmigkeiten nicht auf einen nenner kommen?
oder noch schlimmer, in afrika, ruanda usw.. dort schlachten sich die schwarzen gegenseitig ab.
ihre machthaber bringen ihre ergaunerten gelder in sicherheit, bereichern sich und lassen ihre eigenen leute ausbluten. ist da wirklich immer europa schuld?

auch ich konnte mir den platz meiner geburt nicht aussuchen und genau deshalb werde ich sicherlich keine sippenhaftung oder erbschuld übernehmen.


natürlich ist niemand unberührt, sobald er/sie persönlich damit zu tun hat. mich lässt, dieses elend, nicht kalt. aber ich fühle mich hilflos und machtlos.
menschen die direkt helfen, ärzte ohne grenzen, die damit konfrontiert werden und sind, sind warscheinlich demütiger als ich.
wenn wir diese menschen zu uns holen, dann bringen sie viel von ihrer welt, ihrer kultur mit...sie sind oft traumatisiert...diese erlebnisse ruhen in ihnen und es ist naiv zu glaube mit einfachen mitteln, wie wohnraum etc.. ist die sache getan. es wird generationen dauern, bis diese menschen angekommen sind und wie man sieht, manche kommen trotz geburt in europa doch nie in europa an...

Und deshalb stelle ich dir eine recht provokante frage, sollte noch etwas von unserem familiensilber übrig sein, sollten wir es nicht für unsere familie aufbrauchen?
oder doch lieber alles geld der welt auf der welt aufteilen?

Nr. 6447 Donnerstag, 21. April 2016
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mimenda

Sklaven

Man könnte auch fragen, was Europa damit zu tun hatte, dass weiland Sklaven aus Afrika von Schleppern zu uns gebracht wurden. Dass jemand von einem Schlepper gebracht wird, hat nichts mit seinen Rechten oder gar seiner Menschenwürde zu tun, sondern ist schlicht unerheblich.

Und selbstverständlich ist unsere Politik des Neokolonialismus einer der Haupttreiber für Armut und Migration.

Die Menschen brauchen nicht im Hamsterrad zu strampeln. Aber sie trauen sich ja überwiegend nicht einmal, sich selbst gegenüber einzugestehen, dass sie in einem solchen gefangen sind und nicht die allerselbstverwirklichste freiheitlichste Freiheit aller unendlichen Zeiten genießen.

Solange wir es uns bieten lassen, dass unsere Knechtschaft libindiös aufgeladen wird und Konsum die Abfuhr des Drucks ist, der dabei entsteht, haben wir keine Chance, uns aus dem Hamsterrad zu befreien.

Und solange der europäische Mensch nur seine Partikularinteressen bzw. jene von in Bezug auf die Problemlösung irrelevanten Gruppen verfolgt und den Rest der Welt ausblendet, hat die sogenannte Globalisierung leichtes Spiel und setzt damit just jene Partikularinteressen auf selbiges, die der Europäer dadurch gewahrt sehen möchte, dass er rechte und sonstige neoliberale Parteien wählt, die an der Aufklärung unserer Rolle in der Welt nicht das mindeste Interesse haben. Diese warnen ihn dann vor der Migration, die sie selbst herbeiführen helfen oder womöglich gar in Szene setzen. Eine wunderbare "Harmonie", nicht wahr!?

Pensionen und Renten könnte man im übrigen leicht über Industrieabgaben finanzieren. Wir sind doch angeblich sooo reich. Nur wenn es um Ausgaben zum Wohle des Bürgers geht, dann sind wir notorisch arm. Das Familiensilber ist längst verkauft. Sie haben es nur schon so lange nicht mehr in Gebrauch gehabt, dass sie gar nicht gemerkt haben, dass in den hübschen Kästchen kein Silber mehr drin ist.

Nr. 6446 Mittwoch, 20. April 2016
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BERND

Herr Mimenda,

was hat die europäische Politik bitte mit Menschen zu tun,welche sich in die Hände von Schleppern begeben?
Die Globalisierung-der böse Kolonialist usw.ist daran Schuld? Im Kapitalismus ist ein Mensch nichts Wert,so ist es.Deshalb ist Europa auch da wo es ist.Sozialversicherung,Arbeitslosengeld und Pensionsgeld-ja-sowas wollen alle...aber dafür zahlen Leute steuern und Strampeln im Hamsterrad.
Also bitte,verkaufen Sie nicht unser Familiensilber!

Nr. 6445 Dienstag, 19. April 2016
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mimenda

Welches Boot?

Angeblich sterben die Deutschen doch aus oder schaffen sich ab. Das wird für die Alpenrepublik wohl ebenso gelten. Ich sehe bei uns kein Boot und schon gar kein volles. Bei uns im Osten stehen ganze oder halbe Städte leer. Im wunderschönen Görlitz leben 50000, es könnten 100000 sein. Wir hatten seit den 90ern mehr Zuwanderung aus dem Osten Europas als heute durch die Flüchtlinge.

Die alternativlose Politik lässt Menschen im Mittelmeer ersaufen oder biedert sich einem Despoten an, damit er uns die Leute vom Hals hält. Ich sage ja gerne: wir reden deshalb so gerne von Werten, weil man Werte verkaufen kann.

Wir müssen den Flüchtlingen helfen, basta! Das ist das einzige, wo wir selbst einmal die Kosten der Globalisierung (alias neoliberaler "Freihandel") zu spüren bekommen. Von unseren weiteren unseligen Verstrickungen in die Genese menschlichen Leids außerhalb unserers auf Hallenbadniveau geschrumpften Horizonts wollen - und sollen - wir ja schon lange nichts mehr wissen. Den Flüchtlingen geschieht Unrecht, uns geschieht es recht. Zu befürchten steht jedoch, dass sich die Industriebosse mit ihrer Büttelkanzlerin daraus ein gar hübsches Bonbon drehen.

Nr. 6443 Sonntag, 17. April 2016
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BERND

Herr Mimenda,

was sagen Sie jetzt zum Thema Flüchtlinge,ist Ihr Boot noch immer nicht voll genug?

Nr. 6442 Samstag, 26. März 2016
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Dw

Zum Glück...

...kärnöl ist wieder da...

Nr. 6342 Freitag, 7. August 2015
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Erika

Was alles ist

"was alles ist!" mit diesem rhythmischen Sing - Sang, den ich heute noch im Ohr hab, zeichnete Manulela mit ihren 3 Jahren eine Serie Kritzeleien auf 20 Notizzetteln. Blatt 1 - 19 waren es verschiedene schwungvolle Striche in alle Richtungen, kein Bild glich dem anderen, bis auf dem letzten Blatt, spiralenartige, chaotische kreisförmige Figuren entstanden. Der Anfang und das Ende von: "Was alles ist" war sichtbar geschaffen - fertig. Sie hatte ihre Welt erfasst!
Erika
P.S.: Ich hätte den Text lieber auf meiner Glosse, zu der ich keinen Zugang mehr habe!

Nr. 6339 Montag, 6. Juli 2015
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mimenda

Alles 1

Neoliberalismus ist die Theorie, welche die Menschen in der Praxis dazu verdammt, sich immer mehr aufs Ressentiment zu verlassen, denn aufs Gefühl. Das Marketinginstrument der Theorie, alias Massenmedien, spricht überwiegend genau diese Ressentiments an, also gerade nicht die Empathie, die du als Residuum bei vielen einzelnen Exemplaren unserer Gattung gewiss auch dann noch findest, wenn sie am Stammtisch anders tönen.

Der vorgeblich rationale Anspruch des Wirtschaftens einer sogenannten Elite wird am Stammtisch zur immaginierten Exekution der ihr trotz aller Lippenbekenntnisse und brachialen "Meinungen" hörigen Mentalsoldaten. Hier beginnt nicht die emotionale Kälte, sonder hier übt sie den Chorgesang für zukünftige "Aufgaben".

Die Chose mit Griechenland ist ein gutes Beispiel hierfür. Die deutsche und österreichische Öffentlichkeit wurde nachhaltig in die Irre geführt. Statt Fakten zu liefern, wurden und werden Ressentiments geschürt.

Das Problem mit den Labels, die eine sich selbst zensierende Öffentlicht gern jenen aufdrückt, die nicht in ihrem Sinne konformieren, ist aber keineswegs eines, dass sogenannte Gutmenschen zu verantworten hätten. Vielmehr haben diese Leute absolut keine guten Absichten, nicht mal geheuchelte. Es geht ihnen vielmehr bloß um die Lufthoheit am Stammtisch, an dem schon seit jeher der am lautesten Polternde der Effektivste und Erfolgreichste war.

Hinzu kommt, dass sie versuchen, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Wir heißen jemand einen Schwarzen, den wir vor 30 Jahren Neger nannten und vor 100 Jahren Mohr. Die Benennung eines Menschen entscheidet aber nicht über Rassismus, sondern die Gesinnung, in der wir sie aussprechen.

Dennoch: unser Boot ist nicht voll (in D und A kamen letztes Jahr gerade mal etwas über 30 Flüchtlinge auf 10000 Einwohner, lass das mal 1000 sein, dann wäre das immer noch nicht wirklich viel). Wer das behauptet, lässt sich auf das Ressentimentgeklimpere der Marketingabteilung ein und macht sich insofern zum Büttel derer, gegen die er zu "argumentieren" glaubt.

Und das nenne ich Dummheit. Und diese Dummheit ist, wenn wir schon bei dem unsäglichen Begriff bleiben wollen, "Gutmenschentum" par excellence: Man glaubt sich frei und im moralischen Recht, obwohl einem alles von einer vermeintlichen, verschworenen "Nichtöffentlichkeit" souffliert wird. Man tut selbt nichts anderes, als man den Gutmenschen vorhält, nur verkehrt man die Vorzeichen. Auch wenn ich das durchaus verstehe, so halte ich es im Sinne einer zu postulierenden Mündigwerdung des Menschen für intellektuell unredlich und emotional erbärmlich.

Zu fressen haben wir wahrlich genug, aber die Moral lässt immer noch auf sich warten!

Nr. 6338 Sonntag, 5. Juli 2015
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magellan

Suchen im Wahrheits-Shop

Mimenda
Natürlich kann man die Schnittmengen einzelner politischer Tendenzen und deren Auswirkungen nach eigenem Bedarf und Gusto anlegen und entsprechend "benennen". Für Dich sind die (grundlos?? verängstigten) Menschen faschistoid, während Du der herrschenden Klasse den Terminus "neoliberal" zuordnest. Klar, sind ja auch die Eliten, da wird gleich mehr differenziert als beim kleinen Michl.

Wenn Leute ihren Lebensunterhalt damit verdienen, GUT zu sein, dann wird alles ein wenig unglaubwürdig, meinst Du nicht? Für die Rechtfertigung ihres Tuns müssen diese nämlich ständig den "Anderen", dem "gemeinen Volk" die schlechtesten Eigenschaften unterstellen, welche sich dann oft allein aus Trotz prompt einstellen. Aus meinem persönlichen Umfeld kenne ich genug Menschen, die zwar total ressentimentbeladen daherreden, doch dann, wenn es darauf ankommt, sehr hilfsbereit sind. Der Mensch ist grundsätzlich als soziales Wesen geboren und will dies auch gerne ausleben.

Wer sollte sich aber über Ressentiments noch wundern, wenn man sich die Frechheiten ansieht, die von Seiten der Gutmenschen und deren Klientel tagtäglich die autochthone Bevölkerung zu demütigen suchen? Das grenzt bereits - nein, das IST Sadismus! Diese Organisationen (plus Journalisten), die sich den Exklusivanspruch für "Gut-Sein" auf ihre Fahnen geheftet haben und hauptsächlich damit beschäftigt sind, mit der Lupe nach "rassistischen" Ausdrücken/Verhaltensweisen zu suchen und die Autochthonen in Bausch und Bogen zu diskreditieren suchen, verursachen den größten Schaden, weil ihr Hauptzweck die Spaltung der Gesellschaft ist. Aber das ist ja genauso gewollt. Denn ohne diese Mär vom "Schlechtmenschen" könnten sie nicht im lichten Glanze reüssieren.

Du sprichst immer wieder von der Wichtigkeit von Gefühlen. Sicher sind diese für den Einzelnen wichtig, weil sonst sein Leben sehr arm wäre. Aber genau hier liegt ja auch die Gefahr. Die Medien operieren heute mehr denn je und viel zu viel auf der Gefühlsebene (hatte auch schon der frühere FAZ-Chefredakteur Schirrmacher festgestellt), weil sie anders kaum noch Rezipienten bekommen. Wenn du die Gefühlsklaviatur beherrscht, die richtigen "Knöpfe" drückst, kannst du den Leuten alles vorsetzen, alles verkaufen. Gefühle verklären den Blick auf das "nackte" Geschehen.

Du redest in Moll und ich in Dur. Ich stimme Dir ja auch in vielen Punkten zu. Und die Wahrheit hat keiner von uns gepachtet bzw. kann sie als kleiner Wurm im Gesamtgeschehen nicht erkennen. Worte trennen oft mehr als dass sie verbinden würden. Man sollte Worte auch nicht überbewerten. Sie sind oft nur Ausdruck eines (fließenden) Entwicklungsprozesses. :-)

An ihren Früchten aber, sollt ihr sie erkennen!

Nr. 6337 Sonntag, 5. Juli 2015
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mimenda

Faschi(si)ertes Hirn

Faschismus als Ideologie in den Hirnen der Menschen ist eine rückwärtsgewandte Reaktion auf die ökonomische Entwicklung, die Angst macht, weil man mittelbar oder unmittelbar vom zunehmenden Druck betroffen ist. Als Herrschaftsform heben hingegen die reaktionärsten Kräfte des Finanzkapitals ihr konforme Büttel als Politiker in den Sattel.

Der heute herrschende Neoliberalismus hat es geschafft, soziale Gedanken aus seiner Ideologie zu verdrängen und in den Hirnen der Menschen das Axiom der Kostennutzenrelation zu implementieren, das neutral daherkommt, es aber nicht ist.

Indem der Mensch Flüchtlinge und Ausländer als die "wahre Bedrohung" ausmacht, projiziert er insofern bloß sein eigenes Bedrohtsein auf ein ohnmächtiges Objekt, an dem er seine von den Verhältnissen diktierte Ohnmacht abzureagieren sucht. Dadurch macht er sich zum nützlichen Idioten einer sich auf allen Gebieten schleichend (re)faschistisierenden Gesellschaft, wähnt sich aber zugleich als autonomes Subjekt.

Die Bezeichnung "Gutmensch" zeugt hier lediglich von der Empörung, die bei diesen nützlichen Idioten darüber entsteht, dass es noch solche gibt, die nicht im allgemeinen Fahrwasser der Kostennutzenrechnungsgehirnwäsche mitschwimmen wollen. Deshalb suchen sie auch krampfhaft nach Splittern in deren Augen, statt sich um das Brett vor dem eigenen Kopf zu sorgen.

Bei all dem gilt nach wie vor: "Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen". Horkheimer macht in demselben Aufsatz auch auf die psychosoziale Dimension der Entwicklung aufmerksam: "Das gemeinsame Interesse aller Ausgebeuteten ist heute, wo es stärker ist als je, weniger als je zu erkennen".

Dieses gemeinsame Interesse wird vor allem von den "Gutmenschen" hochgehalten. Und diese verorten sich verständlicherweise eher links, weil rechts ja vor allem bedeutet, Eigen- oder Partikularinteressen zu verfolgen.

Der objektive Schlechtmensch, dem es einerlei ist, was mit den anderen geschieht, surft hingegen auf einer amoralischen Welle der Selbstgerechtigkeit daher, die er sich selbst gegenüber - wie der Neoliberalismus auch - als Rationalität verkauft und versprüht zugleich panische Angst vor dem Untergang, die er sich nicht eingestehen will und kann. Deshalb haut er auch stets so heftig auf die Kacke. Und in all diesen Momenten ist er eines Wesens mit den Mitläufern und Exekutoren des Nationalsozialismus.

In der Analyse, nicht als Urteil, ist das "Volk" dumm. Es folgt der Kirche oder den Mächtigen, immer jedoch der herrschenden Ideologie. Es ist deren Volk und war nie ein Volk sui generis. Wir alle sind dieses Volk, dessen Emanzipation noch bevorsteht. Deshalb müssen wir uns die Frage stellen, wie wir aus diesem Dornröschenschlaf erwachen, aus dem uns kein Prinz wachküssen wird.

Dazu bedarf es nicht des reaktionären Schwadronierens auf Stammtischen und keines selbsterklärten Anstands (der sich bloß gegen vermeintlich Unanständige richtet und dem Besserdünken dient), sondern der Kritik und der Überwindung des Ressentiments, das durch die verschärfende ökonomische Entwicklung immer neue Nahrung findet und sich so gestärkt als natürliches Gefühl im faschi(si)erten Hirn präsentiert.

Die Aufgabe ist insofern eine für Herkules oder Sysyphos. Aber ohne insistierende (Selbst)kritik und permanente stückweise Änderung des Verhaltens und Tuns wird sich nie etwas ändern.

Fakten haben hierüber keine Macht, denn sie sind selbst bloß Gemachtes. Sie gaukeln den Überzeugten nur vor, dass sie nicht bloß zu den Geretteten predigen, die sie selbst sind, sondern zu den Trotteln da draußen, die angeblich noch nichts verstanden haben. Hochmut, Selbstgerechtigkeit, Herablassung ist hier Programm und muss es sein, damit es bei der eigenen Verblendung nicht stockduster wird. Fakten docken aber nun einmal nicht am Gefühl an. Deswegen sind sie allenfalls unterstützend relevant: erst muss der Mensch be-greifen, erst dann nützen ihm Fakten.

Welche Menschen ändern sich? Bist du so naiv, um die Mitläufer von Moden als Speerspitze des Widerstands zu begreifen. Nimm den Veganismus, dem ich mich zurechne: er wird gerade von der Industrie gekauft so wie alles von der Industrie gekauft wird, was irgendwie nach Freiheit riecht.

Aus allem macht der Kapitalismus ein Geschäft und zwingt damit das zarte Pflänzchen Freiheit in sein unerbittliches Korsett. Aber die Menschen reden auch bloß, sie tun nichts konsequent. Die meisten (jungen) Veganer scheinen mittlerweile zu glauben, es reiche aus, wenn sie für das Tier in der Nahrung Ersatz finden. Aber es geht nicht um Ersatz, sondern um etwas Neues, das sich vom Ersatz immer mehr freimacht. Und das gilt für uns alle.

Was ich hier diskutiere, ist voll und ganz meiner Betroffenheit geschuldet. Ich leide unter dem, was ich sehe und höre. Ich empfinde dieses altmodische und verpönte Mitleid. Dazu brauche ich nicht selbst in eine prekäre Lage zu geraten.

In dieser Welt, in der Werbung und Marketing in all ihren Ausprägungen die totale Kontrolle über das Denken und Fühlen haben, können wohl nur mitleidende Menschen noch vernehmen, was die Stunde geschlagen hat. Solche Menschen sind nicht unbedingt rechts oder links, aber alle haben sie gemein, dass sie sich berühren lassen. Und das ist die einzige und notwendige Bedingung der Möglichkeit zum Umdenken und "Umhandeln". Alles andere ist nur Affirmation des Bestehenden.

Nr. 6335 Samstag, 4. Juli 2015
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magellan

Die üblichen Verwerfungen?

@Gustav Gans,

ich kenne das Video von Schramm - ist auch mein Lieblingsvideo von ihm.

Zu den kleinen Gastbetrieben konnte ich nur beobachten, dass alles versucht wird, diese Treffpunkte des "gemeinen" Bürgers möglichst zu unterbinden bzw. den Wirten das Leben so schwer als möglich zu machen. Es könnten ja "Stammtische" entstehen..... :D. Kommunikation soll nur mehr via Handy, PC, TV..... stattfinden. Eine Art von one-direction-communication (im Gegensatz zu einer simultanen), die 24/7/52 von der pc-Gestapo überwacht werden kann.

Was ich meine, hat mit dem Links/Rechts-Schema nichts zu tun. Ich meinte die Bestrafung für Systemabweichler mit Mitteln dieser Links/Rechts-Chimäre.

Frau Rauscher, die Initiatorin des Volkbegehrens hat die Nazikeule auch schon abgekriegt.

Die Tendenz sogleich mit der Nazikeule zu wacheln, geht ausschließlich vom WIRKLICHEN und einzig existierenden Faschismus aus, dem Finanz-Faschismus! Dies hat der gute Marx geflissentlich verschwiegen. Auf die Art wird eine ehrlich bemühte, das Herz am rechten..... ähem richtigen Fleck tragende, emphatische und engagierte Jugend eben von diesem Faschismus vollkommen in die Irre geleitet. Als "Feind" wird den Antifanten dann eine "Rechte" präsentiert, die in Wirklichkeit linker ist als die erstgenannten, oh so Gerechten. Dieser Nimbus, ganz tapfer gegen Faschismus zu kämpfen, ist geradezu lächerlich. Wer ist tapferer --- eine Handvoll "Identitärer" oder die Übermacht an gewaltbereiten "Antifaschisten"? Mit zum Schauspiel gehört, dass die "armen" Antifanten oder womöglich der "Schwarze Block" von der Polizei stets soooo schlecht behandelt wird.

Um es gewissermaßen auf den Punkt zu bringen: Die sogenannte antifaschistische Linke ist die Vorfeldorganisation (bezahlte Söldnertruppe) des Kapitals, der politischen Parteien und ein veritables Selbstmordkommando. Und sie wissen es nicht einmal. Eigentlich traurige Gestalten....

Ich habe sehr wohl Verständnis dafür, dass man die Strukturen erst zerschlagen muss, um einer besseren Gesellschaft den nötigen Raum zu geben. Das tun die Aktivisten der Gegenwart jedoch in den seltensten Fällen, denn ihr Aktionsradius befindet sich innerhalb der althergebrachten Strukturen. Die vermeintlichen Neuerungen, die sie in Angriff nehmen, sind ja in der Mehrzahl nicht schlecht, doch trotzdem ein Etikettenschwindel. Als Entschuldigung lasse ich gelten, dass ihnen sofort der Geldhahn abgedreht werden würde, würden sie wirkliche, systemverändernde Aktivitäten setzen.

@mimenda,
da hätten wir sie wieder, die alte und einzige "Runde".

Soll ich in Zukunft lieber "Bessermensch" sagen? :-) "Gutmensch" ist sicher eine blöde Bezeichnung, doch so weiß wenigstens jeder, wer oder was gemeint ist. Ich habe das Wort nicht erfunden, und nichts läge mir ferner. Aber es trifft den Nagel doch irgendwie am Kopf. Das bestätigst Du sogar selbst, indem Du die "Anderen" indirekt, wenn auch nicht wörtlich als "Bösmenschen" bezeichnest.

Es ist kein Zufall, dass Wörter wie "anständig" oder "Stammtisch" gerade von diesen selbstgerechten Gutmenschen reflex- und mantra-artig ins Lächerliche gezogen werden. Wie geht es weiter im Text? Die Dumpfen, Stumpfen, Kruden.... das dumbe Volk eben!!

Kurz gesagt: Die Linke, die ja eigentlich kaum noch wirklich links ist, erhöht sich in jeder Weise selbst (Herrenmenschen?? hahaha). Sie ist nach eigener Selbsteinschätzung intelligenter, (gebildeter sowieso), gerechter --> einfach besser. Und auf die am Stammtisch wird mit Verachtung heruntergeblickt. Sie vergessen wohl, dass sie selbst ja auch "Stammtische" haben. Nur bei ihnen heißt das wahrscheinlich "meeting"??

Was ich anstrebe ist die Freiheit von ALLEN Systemen. So ähnlich wie
"Freeman" Joe Kreisler dies praktiziert. Die Grundeinstellung teile ich mit einer gedachten, idealen Linken, aber NIEMALS mit der real-existierenden. Denn diese ist nicht links!!!! Ich weiß, ich wiederhole mich, aber allein Deine Erwähnung des "Stammtisches" spricht für mich Bände. Die vorgeblich "linken" Intellektuellen haben den Kontakt zur Arbeiterschaft noch nie gehabt, weder gesucht (außer als "Stimmvieh"), noch haben sie etwas für diese getan. Ich kenne auch die Gewerkschaften und ihre verlogene Vorgangsweise. Mit praktiziertem Sozialismus hatten die noch nie etwas am Hut.

Du schreibst: "Er redet, schreibt und weiß Fakten zusammenzutragen, aber er ändert sich nicht und deshalb ändert sich auch nichts."
Vielleicht ändern sich aber doch immer mehr Menschen?? Woher willst Du das so genau wissen? Die Auswirkungen freilich werden nicht so schnell spürbar sein, frühestens in der Generation der heutigen Kleinkinder. Systeme sind träge. Außer es käme zu einer Revolution. Doch sowas können "wir" uns in Anbetracht der Machtverhältnisse schwer leisten.

Last not least: Wir hier diskutieren alle nur theoretisch, weil wir (noch) nicht (genug) betroffen sind von den
gesellschaftlichen Verwerfungen. Und Du wirst es wohl kaum jemals sein. Aber wenigstens dürftest Du Dich (trotz einer gewissen Situiertheit und Verneinung der Existenz von Menschenfeinden) um die Zukunft Deiner Kinder sorgen.

Tja, und wenn "sie" wirklich das Bargeld abschaffen wollen, ist der letzte Rest unserer Freiheit dahin. Aber ich argwöhne, dass Dir das womöglich gefallen könnte.

Nr. 6334 Samstag, 4. Juli 2015
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mimenda

Na endlich mal eine Analyse,

der ich fast ganz und gar zustimmen kann. :-)

Ich habe neulich gehört, das gesamte Bruttosozialprodukt der Erde betrüge 70 Billionen EUR und für 700 Billionen EUR werde an der Börse spekuliert. Wenn das so ist - und ich zweifle nicht daran, wozu braucht eigentlich die Börse noch die Realwirtschaft? Wozu braucht die Politik ein Volk? Damit der Schein gewahrt bleibt!?

Ich frage mich aber auch, warum die Menschen zu unkritisch sind, um zu durchschauen, dass die "demokratischen" Blockparteien sich im Wesentlichen kaum unterscheiden. Meine Antwort wäre: weil sie selbst Teil des Systems sind und von ihm - wenngleich auch oft nur in minimalen Maße - mehr erhoffen als von einem wie auch immer gearteten Systemwechsel. Die Menschen partizipieren also zu sehr selbst an dem, was sie dann an den Stammtischen anderen anzukreiden versuchen.

Dass rechts oder links Kategorien sind, die für die erhoffte Veränderung zählen, darf man wahrscheinlich schon seit jeher bestreiten. Vom Ansatz her besteht aber ein erheblicher Unterschied: links ist die Utopie eines besseren Lebens für alle, rechts die Utopie eines besseren Lebens für wenige. Links ist, was die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen bekämpft, rechts, was die Ausbeutung durch den Menschen zum Prinzip erhebt.

Wenn wir uns nun Europa anschauen, dann scheint der Bürger eher zu den Rechten zu tendieren, weil er irrigerweise meint, er gehöre mit zu den Wenigen, die profitieren könnten. Das liegt m.E. daran, dass die Rechten affirmativ gegenüber dem ohnehin schon rechten System sind, das Reichtum ungleich verteilt.

Links ist dagegen Utopie und utopisch ist heute ein Unwort, gleichzusetzen mit Spinner, Gutmensch (was für ein schwachsinniges Wort), (Sozial)romantiker.

Allein diese Einschätzung durch die Masse zeigt schon deren moralische Degeneration. Der Mensch hat seine Emotionen nach den Bedingungen der Wirtschaft (des Seins) gemodelt, nicht sein Sein nach seinen Emotionen. Und das kreide ich ihm an. Er redet, schreibt und weiß Fakten zusammenzutragen, aber er ändert sich nicht und deshalb ändert sich auch nichts.

Nr. 6333 Samstag, 4. Juli 2015
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| GUSTAV GANS |

Wir sind die Sintflut

Guten Morgen, Magellan und zwar im wahrsten Sinne des Wortes (4:25 Uhr)

Eigentlich absolut sinnlos, das wir uns hier schreiben.
Wir sind der gleichen Meinung.
Ich kann jeden Satz von Dir unterschreiben.
Macht recht wenig Sinn einen Überzeugten zu überzeugen.

Aber dazu muß ich noch was sagen:

Du schriebst:
Jemand, der ein EU-Austritts-Begehren unterschreibt, ist in den Augen von vielen auch ein Nazi - aber ein böser, rückwärtsgewandter. Auf jeden Fall "bildungsfern". Die Leute haben ja schon Angst, mit ihrem Namen am Gemeindeamt zu unterzeichnen, weil ihnen daraus möglicherweise Nachteile oder sogar Diskriminierung erwachsen könnten.

Bei mir geht es bei Politik nicht um rechts oder links, da das für mich kein Kriterium ist. Wo da was vernünftiges herkommt ist mir eigentlich ganz egal, wenn es wenigstens was vernünftiges ist. Was rechts oder links bedeutet, kann man am besten bei den Ami's sehen. Demokraten oder Republikaner ist komplett egal. Das ist ein und dasselbe. Schau Dir CDU und SPD an. Ein und dasselbe. ÖVP und SPÖ. Ein und dasselbe. Das ist ein Theaterstück. Eine Volksbühne, die die "Wähler" in dem Glauben lassen soll, eine Wahl zu haben, die sie eigentlich gar nicht haben. Links oder rechts. Das ich nicht lache! Aber eine Wahl haben die Menschen: Die Leute haben die Wahl mit einem blauen, einem schwarzen oder einem roten Baseball - Schläger niedergeschlagen zu werden.

Das alles sind Herrschaftssysteme die den Menschen unterdrücken und wenn 40 Prozent der Österreicher eigentlich gegen die EU sind aber nur 2-4 Prozent so viel "Arsch in der Hose" haben das auch mit ihrer Unterschrift zu bestätigen, dann sagt mir das nur eines: "Feige Scheißer(Innen)!" Aber große Sprüche klopfen und in Wirklichkeit den "Schwanz" (wie schreibt man das denn Gendergerecht?;-) einziehen. Feige Memmen, die um ihre kleine Existenz fürchten. Das sind dann die zukünftigen Blockwarte, mein Freund.

Aber eines finde ich gut: "Wir haben von nichts gewußt" ist jetzt nicht mehr drin.

Und man sollte sich die Namen der politischen Entscheidungsträger merken, da man irgendwann darauf zurückkommen wird.
_________________________
Du schriebst:
Jemand, der sich gegen den ESM und andere "Rettungsschirme" nicht gewehrt hat, braucht keine Silbe über die Kosten eines EU- bzw. Euro-Austrittes zu verlieren! Vielen reicht es aber offenbar, die Hypo als Frustrationsventil zu nutzen.

Genau so ist es! Wenn man die Kommentare der Kleinen Zeitung zum Hypo - Skandal liest, dann liest man nur: "Der Haider war es", "Die anderen haben auch mit unterschrieben!, "Die Roten sind schuld", "Die Blauen sind schuld", "die Schwarzen sind schuld".

Ja, hintennach reitet die Urschl.

Warte bitte auf den Juni 2016!
Dann geht es dann an's Eingemachte. Dann werden die Schulden schlagend. Das wird ein Geheule und ein Zähneklappern werden, das es eine wahre Freude ist. Kärnten wird dann alle Leistungen komplett zurückfahren müssen. Da werden sie gucken, die Würstler.

Ich merke es jetzt ja schon bei mir im Lokal. Rückgang von April bis heute ca. 80 Prozent. Ganz wenig Gäste aus dem Ausland! Es ist überhaupt nichts los. Und das nicht nur bei mir, wie ich von anderen Gastwirten erfahren habe. Es ist ein Fiasko. Weniger Einnahmen, mehr Schulden.

Wohin das führen wird, kann Dir jeder Hauptschüler sagen. (Ach nein, ich vergaß! Die können heutzutage ja nicht einmal mehr sinnerfassend lesen) Dank an die hochgelobte Bildungsreform.

Aber eines können sie! Ein Beispiel aus der Praxis: Ich hatte eine Mutter mit ihren zwei Buben (so zwischen elf und zwölf) zu Gast. Keiner sprach mit dem anderen und die zwei Jungs schrieben sich gegenseitig sms auf dem Galaxy S4, obwohl sie ca. 20 cm voneinander entfernt saßen.

Konsumation: Ein belegtes Brot: 4,50, zwei Apfelsaft: 5,-, ein weißer Spritzer: 2,50
Bei jungen Gästen mache ich mir oft den Spaß zwar die Preise aufzuschreiben, aber sie dann selber ausrechnen zu lassen, was denn die Endsumme sein könnte.

4,50
5,--
2,50
_____
???

Keiner der beiden konnte mir die Endsumme ausrechnen!
Soweit zu unserem hochgelobten Bildungssystem.

Wie sagte schon mein leider abgetretener TITAN und Lieblings-Kabarettist GEORG SCHRAMM:

Wählen Sie nicht: "Nach mir die Sintflut". Wir, wir sind die Sintflut!!!

Das mußt Du Dir unbedingt reinziehen, denn besser geht es nicht:

Auf youtube: GeorgSchramm - Systematische Volksverdummung durch die Medien

Liebe Grüße aus Unterkärnten

| GUSTAV GANS |

Nr. 6332 Freitag, 3. Juli 2015
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magellan

Gute Nazis - böse Nazis

Schön, wieder mal was von Dir zu hören, Gustav! Tach'chen!
***
Die aktuelle Kriegsgefahr hat GG ja schon meisterlich beschrieben, auch die Motive. Wir doofen Europäer lassen uns von den Amis sowas von vorführen: Erst werden uns Sanktionen gegen Russland aufgedrängt und dann machen die Amis die Geschäfte mit den Russen, die sie uns verboten haben. Aber Kritik an den Amis ist ja "struktureller Antisemitismus". Allein die Tatsache, dass so eine Bezeichnung gewählt wird, kommt einem Offenbarungseid gleich. :-)

Gute, weil nützliche Nazis:

-->neue ukrainische (Putsch)Regierung, Oligarchen plus deren Söldner;
-->der/die IS; erfüllt auch alle faschistischen Kriterien.
Alle diese Nazis werden auf dem "großen Schachbrett" (Zbigniew Brezinski) durchwegs für unipolare, imperiale Zwecke benützt.

Jemand, der ein EU-Austritts-Begehren unterschreibt, ist in den Augen von vielen auch ein Nazi - aber ein böser, rückwärtsgewandter. Auf jeden Fall "bildungsfern".
Die Leute haben ja schon Angst, mit ihrem Namen am Gemeindeamt zu unterzeichnen, weil ihnen daraus möglicherweise Nachteile oder sogar Diskriminierung erwachsen könnten. Fakt ist, dass mindestens 40% der Österreicher (erklärtermaßen) gegen die Brüsseler EU sind. Nicht vergessen: EU ist nicht Europa.

Es ärgern mich diese Doppelstandards, die angewendet werden und noch viel ärgerlicher ist die himmelschreiende Ignoranz von Gutmenschen, Sozialromantikern et al. Diese kritisieren ja auch das herrschende System. Doch sie doktern (zumeist) nur an Symptomen herum. Spricht man die Wurzeln der Übel an, ist man sogleich und völlig unreflektiert im Nazi-Eck.

Ach ja - höre immer wieder, was uns so ein EU-Austritt alles kosten würde!!! Lachhaft! Als ob es jemals jemanden wirklich gekümmert hätte, für welche dummen und dreisten Zwecke unser Steuergeld rausgeschmissen wird! Jemand, der sich gegen den ESM und andere "Rettungsschirme" nicht gewehrt hat, braucht keine Silbe über die Kosten eines EU- bzw. Euro-Austrittes zu verlieren! Vielen reicht es aber offenbar, die Hypo als Frustrationsventil zu nutzen.

Wo waren eigentlich die Einschränkungen vor unserem EU-Beitritt? Durften wir nicht überall hin reisen? Die Zusammenarbeit der Wirtschaft einzelner Staaten hat im EWR gut funktioniert. Wenn ich wie viele EU-Befürworter ein typischer opportunistischer Faktenverdreher wäre, würde ich sagen: "Den Wirtschaftsaufschwung Europas hatten wir allein dem EWR zu verdanken und seit wir bei der EU sind, geht es mit unserem Wohlstand und vor allem mit unserer Freiheit bergab."

Die EU dient nur den Globalisten und jeder, der sich von den durchsichtigen Slogans dieser sich im selbstgeschaffenen (Un)Rechts-Raum Operierenden beeinflussen lässt, ist deren Instrument. Schlafschafe eben!! Oder Profiteure. Glückliche Sklaven...... noch...
Ist es nicht offensichtlich, wie unsere Gesellschaft durch deren Machenschaften auseinanderfällt?

Soll jetzt natürlich nicht heißen, dass Österreich ohne EU perfekt wäre - bei weitem nicht! Und: Ich sehe weder mich noch andere EU-Gegner als egoistische Eigenbrötler, die anderen ihre Solidarität verweigern wollen. Es geht einzig um das "Wie". Denn zur Zeit zwingt uns u.a. sowohl die Griechenland-Problematik als auch die "Asylanten"Flut dazu, unsere eigene Existenzgrundlage Stück für Stück aufzugeben. Vom drohenden Krieg ganz zu schweigen, der ja selbstredend auch auf unserem Boden ausgetragen werden soll. Oh, ich vergaß: Sowas wie "unseren Boden" gibt es ja für Gutmenschen nicht. Das ist Blut-und-Boden-Ideologie und voll Nazi. Wie weit soll/kann ein Schuldkult gehen ???

***
Liebe (Gender-)Girls googelt schon mal "Panzer für Schwangere"......


Zu Kissinger - gefunden im "Guardian":
"Henry Kissinger is 92. He would have died years ago but Death is too scared to knock on his door."
***

Gustav, Du dürftest ja mittlerweile eine beeindruckende Sammlung auf Deinem Rechner haben. Seriöse Arbeit geht nur so. (Die einsamen Rufer in der Wüste - HIER jedenfalls.)

Liebe Grüße, m.

Nr. 6331 Donnerstag, 2. Juli 2015
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| Gustav Gans |

Long time no see, Heiland

Guten Morgen Magellan!

Nach fast einem Jahr bin ich wieder einmal auf dieser Seite.

Selbstverständlich habe ich das Eu - Austrittsgesuch unterschrieben.
Ich war einer von 19 (in Worten: neunzehn) Unterzeichnern in einer Gemeinde von 1635 Einwohnern.
Also so etwas über ein Prozent.

Was läßt sich daraus schließen, außer das unsere Qualitätsmedien diese Abstimmung negierten?

Ganz einfach: Es interessiert keine alte Sau.

261.159 Unterschriften bei einer Bevölkerung von 8,474 Millionen.
Also so rund um die 3 Prozent.

Daher muß lediglich einmal im österreichischen Parlament von den 6 Parlamentsparteien (SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne, NEOS, Team Stronach) darüber diskutiert werden und dann landet das ganze in der Ablage (im Keller des Parlaments).

Ja, das war ein Gradmesser für das Desinteresse der Bürger und Bürgerinnen.

Fertig!

Zu Mimendas Satz: "Verschwörungstheoretiker sind daher in meinen Augen ebenso Aktionisten wie die Affirmisten. Denn beiden gemein ist, dass sie sich an der Erscheinung abzuarbeiten versuchen, aber kein Interesse daran haben, was diese Welt - von ihren trivialen Erklärungen abgesehen - im innersten zusammenhält."

Das sind wieder einmal abwertende Unterstellungen, die weder zu beweisen noch sonstwas sind. Keine Beweise, keine Statistik, keine Fakten, nichts.
Man hätte auch schreiben können: "Leute, so jung kommen wir nie mehr zusammen!" Das hat ungefähr den selben Wert.
Aber Fakten waren ja noch nie die Stärke Mimendas.

Jetzt einmal ein paar Fakten die von den sogenannte VTlern aufgedeckt wurden:

1.) Gulf of Tonkin
Den Angriff der Vietnamesen auf die U.S.S. Maddox war ein Fake der Amerikaner um den Vietnamkrieg zu eröffnen.
Es hat ihn nie gegeben.
Hat sich durch den "Freedom of Information Act" bestätigt.

2.) H.A.A.R.P.
a.) USA: H.A.A.R.P. gibt es gar nicht. Alles Verschwörung!
b.) Nachdem man es zweifelsfrei aufgedeckt wurde: Naja, geben tut es das doch, aber das ist nur für die Kommunikation mit den amerikanischen U-Booten gedacht.
c.) Ach ja, was wir vergaßen zu erwähnen: Man kann damit damit das Wetter beeinflussen.
d.) Und jetzt lies Dir einmal die Patentschrift über H.A.A.R.P. genau durch. Besonders das letzte fett markierte Patent aus dem Jahr 1989:

US-Patent Nr.4.686.605 - August 87
Methode und Apparat zur Veränderung einer Region der Erdatmosphäre, Ionosphäre und/oder Magnetosphäre.

US-Patent Nr. 5.038.664 - August 91
Methode zur Produktion einer Hülle relativistischer Partikel in einer (bestimmten) Höhe über der Erde.

US-Patent Nr. 4.712.155 - Dezember 87
Methode und Apparat zur Schaffung einer künstlichen, durch Elektronen-Zyklotronenresonanz erhitzten Region aus Plasma.

US-Patent Nr. 5.068.669 - November 91
Energiestrahlen-System.

US-Patent Nr. 5.218.374 -Juni 93
Energiestrahlen-System mit strahlenden, aus gedruckten Schaltkreiselementen bestehenden Resonanzhohlräumen.

US-Patent Nr. 5.293.176 -März 94
Gefaltetes Kreuzgitter-Dipolantennenelement.

US-PatentNr. 5.202.689 - April 93
Fokussierender Leichtgewichtsreflektor zur Anwendung im Weltraum.

US-Patent Nr. 5.041.834 - August 91
Künstlicher, lenkbarer aus Plasma geformter ionosphärischer Spiegel.

US-Patent Nr. 4.999.637 -März 91
Schaffung künstlicher Ionenwolken über der Erde.

US-Patent Nr.4.954.709 - September 90
Gerichteter, hochauflösender Gammastrahlen-Detektor.

US-Patent Nr. 4.817.495 - April 89
Defensiv-System zur Unterscheidung von Objekten im Weltraum.

US-Patent Nr. 4.873.928 - Oktober 89
Strahlungsfreie Explosionen von nuklearen Ausmaßen (Nuclear-Sized Explosions without Radiation).
______________________

Kein Mensch macht ein Patent. das er nicht benutzen will.
______________________
3.) Hussein mußte sterben weil er Öl in Euro verkaufen wollte.
4.) Ghadaffi mußte sterben weil er Öl in Euro verkaufen wollte.

Aufgedeckt: Massenvernichtungswaffen hat es nie gegeben.

Aufgedeckt: IS wurde und wird von den Amerikanern finanziert und mit Waffen unterstützt um Baschar al-Assad zu stürzen.

Aufgedeckt: Ukraine wurde von Viktoria Nuland (wir erinnern uns: "fuck the EU") mit 5 Milliarden Dollar unterstützt um den Regimechange zu den Nazis (alle, inclusive dem Asov - Regiment) zu finanzieren.

Aufgedeckt: Amis führten den Putsch gegen Mohammad Mossadegh durch, um ihn gegen das grausame Regime des Schah Mohammad Reza Pahlavi zu ersetzen. Natürlich ging es um Öl.

Aufgedeckt: Ermordung von Salvador Allende welche unter tatkräftiger Mithilfe von Henry "Friedensnobelpreisträger" Kissinger sowie der amerikanischen Regierung stattfand um den Mörder Augusto Pinochet in Chile an die Macht zu bringen.

Aufgedeckt: Operation Northwoods
Durch inszenierte Terroranschläge unter falscher Flagge gegen den zivilen Luft- und Schifffahrtsverkehr innerhalb der USA, für die man im Nachhinein Fidel Castro verantwortlich machen wollte, sollte ein Vorwand zur Invasion Kubas geschaffen werden.

5.) Chemtrails. Alles VERSCHWÖRUNGSTHEORIE!!
Aufgedeckt: Natürlich gibt es die und wir werden mit Aluminium, Barium und Strontium besprüht. Heute ist das "common knowledge" und schon so weit bewiesen, daß sogar das Deutsche "Qualitätsmedium" ARD zugibt, daß sogenannte "Düppel" aus Aluminium durch Flugzeuge am "Himmelszelt" ausgebracht werden. (Ich habe mir den Film gespeichert!)

Und so weiter und so fort.
_______________________________
Ich habe natürlich alle Links und Beweise, nur kann man hier keine Links setzen.
Wenn Du mir einmal eine E-mail Adresse zukommen läßt, schicke ich Dir gerne die Links
Und so weiter und so fort.

Über 9/11 will ich gar nicht mehr reden. Wer das bis heute negiert, dem ist eh nicht zu helfen.

Aber jetzt zu den Sachen, die uns betreffen: UKRAINE

Ich mache jetzt eine Voraussage zu der ich auch nach diesem Jahr stehen werde:
Bis zum Ende des Herbstes haben wir einen Krieg in Europa.
Luhansk wird schon wieder von den Regierungstruppen mit schweren Waffen beschossen.
Ebenso Donezk.
Die Ami's sind fertig!
Die USA schuldeten 2009 schon 12.445 Milliarden Dollar! Erstaunlich und erschreckend ist es, dass die USA dann nur 4 Jahre brauchten, weitere 5000 Milliarden Dollar an Schulden anzuhäufen.
Die brauchen dringend einen Krieg! Und den werden Sie bekommen.
Die EU und Nato als dienende Helfer (Von der Leyen versichert "Bündnistreue im Fall eines Krieges") werden von den Amerikanern geopfert werden um den Russen die bodenlose Frechheit auszutreiben die schon Hussein und Ghadaffi das Leben gekostet haben. ÖL GEGEN GOLD und nicht mehr gegen US - Dollars, denn das wäre das Ende von Amerika.
Wir sollen also gegen Russland (und damit möglicherweise gegen China) kämpfen, damit die USA nicht untergeht.

Das kann und wird in einem Atomkrieg enden.
Russland sagte: Sollte es wegen der Ukraine zu einem Krieg kommen, so werden wir nicht Kiew zerstören, sondern die Städte die alles angefacht haben: Washington und Berlin.

Was würde bei einem Erstschlag zu allererst vernichtet werden? Richtig! Die Atomraketen der anderen. Wo sind die Atomraketen? Aviano (Italien) und natürlich überall in Mitteldeutschland.

Wenn Du einmal wissen willst, mit wem wir es dann zu tun kriegen:
Mach den Ton an und dreh mal die Lautstärke anständig auf!

youtube: chinese army hell march

youtube: Russian Armed Forces 2014 in Action

Und für die Gender - Girls:
Es sei euch gegönnt:

youtube: Chinese Beautiful Pink Army March

Und jetzt stell Dir einmal unser Österreichisches Militär vor.
Viel Vergnügen meine Damen und Herren.

Ich bin dann mal weg.

Liebe Grüße an Dich "oh Du mein Magellan".

| Gustav Gans |

Nr. 6330 Freitag, 26. Juni 2015
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magellan

An die Kärnöl-AdministratorInnen!

Tut mir leid, aber da ist wohl wieder mal ein Formatierungsproblem aufgetaucht und das Ende-Zeichen für Fettschrift "verschluckt" worden. Ich ersuche daher, das zu korrigieren oder anderenfalls das letzte Posting nach Ablauf der Eintragungsfrist (1.Juni) einfach zu löschen und dieses hier natürlich auch. Zumindest bei mir erscheinen jetzt nämlich ALLE vorigen Kommentare in Fettschrift.
Danke!

Nr. 6329 Donnerstag, 25. Juni 2015
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magellan

An die Kärnöl-AdministratorInnen!

Tut mir leid, aber da ist wohl wieder mal ein Formatierungsproblem aufgetaucht und das Ende-Zeichen für Fettschrift "verschluckt" worden. Ich ersuche daher, das zu korrigieren oder anderenfalls das letzte Posting nach Ablauf der Eintragungsfrist (1.Juni) einfach zu löschen und dieses hier natürlich auch. Zumindest bei mir erscheinen jetzt nämlich ALLE vorigen Kommentare in Fettschrift.
Danke!

Nr. 6328 Dienstag, 23. Juni 2015
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magellan

Volksbegehren bitte unterschreiben!

ÖFFENTLICHE EINTRAGUNGSWOCHE IN GANZ ÖSTERREICH
24.06. - 01.07.2015
zum Unterzeichnen in allen Gemeindeämtern und Stadtmagistraten
Eine einmalige Chance!
Auch Ihre Unterschrift ist wichtig, bitte unterschreiben Sie!

Das EU-Austrittsvolksbegehren ist eine einmalige Chance, der Bevormundung durch "Brüssel" in fast allen Lebensbereichen eine klare Absage zu erteilen, um wieder zu einem freien und neutralen Österreich zu kommen. Daß es überhaupt zustande kam, haben alle Österreicher den gesetzlich geforderten, fast zehntausend Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die es bereits in der Einleitungsphase unterschrieben haben! Das war die Voraussetzung für die offizielle Genehmigung durch das Innenministerium. Damit ist nun klar, daß der Austritt aus der EU rechtlich und politisch einwandfrei möglich und korrekt ist.

Der offizielle Text des Volksbegehrens lautet:

Der Nationalrat möge den Austritt der Republik Österreich aus der Europäischen Union mit Bundesverfassungsgesetz,welches einer Volksabstimmung zu unterziehen ist, beschließen.24.06. - 01.07.2015
zum Unterzeichnen in allen Gemeindeämtern und Stadtmagistraten
Eine einmalige Chance!
Auch Ihre Unterschrift ist wichtig, bitte unterschreiben Sie!

Das EU-Austrittsvolksbegehren ist eine einmalige Chance, der Bevormundung durch "Brüssel" in fast allen Lebensbereichen eine klare Absage zu erteilen, um wieder zu einem freien und neutralen Österreich zu kommen. Daß es überhaupt zustande kam, haben alle Österreicher den gesetzlich geforderten, fast zehntausend Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die es bereits in der Einleitungsphase unterschrieben haben! Das war die Voraussetzung für die offizielle Genehmigung durch das Innenministerium. Damit ist nun klar, daß der Austritt aus der EU rechtlich und politisch einwandfrei möglich und korrekt ist.

Der offizielle Text des Volksbegehrens lautet:

Der Nationalrat möge den Austritt der Republik Österreich aus der Europäischen Union mit Bundesverfassungsgesetz, welches einer Volksabstimmung zu unterziehen ist, beschließen.

Weitere Infos: volksbegehren-eu-austritt.at

Nr. 6326 Dienstag, 9. Juni 2015
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mimenda

Wind mahlen

Die Vertragswerke mögen ja einige Ursache haben, sich vor der Öffentlichkeit zu verstecken. Ihre Motivation beziehen sie aber nach meiner Lesart aus der materiellen Entwicklung und keineswegs aus irgendeinem Geist, der stets bejaht und es nötig hätte, dies zu verschleiern.

Die Macht der Nationalstaaten wird nicht erst seit TTIP und Konsorten an die Großindustrie übergeben: Eine zwangsläufige wirtschaftlich-materielle Entwicklung in einer Welt, die es noch nie geschafft hat, sich nach der Vernunft dessen zu modellieren, der sich für die Krone der Schöpfung hält - so ihm Schöpfung noch ein Begriff ist.

Die Affirmation des Bestehenden ist nichts Kritisches oder Unkritisches, sondern sie ist jenseits von beidem. Sie fühlt sich durch dezidierte Kritik oder Nichtkritik bedroht und fordert beim Anderen fortwährende freudige Bejahung dessen ein, was der Fall ist oder besser - zu sein scheint. Verschwörungstheoretiker und Affirmisten sind für mich insofern die beiden Seiten ein und derselben Medaille.

Ich meine nicht, dass man loslassen sollte. Ich meine vielmehr, dass man kritisch werden und bleiben sollte (letzteres ist weitaus schwieriger, als es zu werden). Die Kritik der Kritik zu unternehmen ist jedenfalls nicht per se auch zugleich Affirmation des Bestehenden. Sie kann aber dazu werden, wenn auf die Reflexion kein Tun folgt.

Um Utopia möglich werden zu lassen, müssen wir meiner Meinung nach erst einmal umkehren, also das meiste anders machen. Und das, was wir anders machen, müssen wir kritisch reflektieren, um uns nicht in dem zu sonnen, was wir vermeintlich erreicht haben und stehenzubleiben.

Utopia wird möglich durch eine fortschreitende "Dialektik" von ora et labora, von Reflexion und Tun. Durch die Einübung und die Einkehr entsteht ein neuer Weg und das Hergebrachte wird allmählich sinnlos.

Aber soweit sind wir, so glaube ich, noch lange nicht und wir waren es vor allem noch nie. Vielmehr machen wir in Aktionismus und verteufeln die Reflexion.

Verschwörungstheoretiker sind daher in meinen Augen ebenso Aktionisten wie die Affirmisten. Denn beiden gemein ist, dass sie sich an der Erscheinung abzuarbeiten versuchen, aber kein Interesse daran haben, was diese Welt - von ihren trivialen Erklärungen abgesehen - im innersten zusammenhält.

Nr. 6325 Dienstag, 9. Juni 2015
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magellan

Allmächtige Verschwörung - TTIP, TISA, CETA.....

Wieso Tick? Die oben genannten Vertragswerke sind doch - wenn schon nicht die "Mutter", so doch die Enkelkinder einer allmächtigen (im wahrsten Sinne des Wortes) Verschwörung.
Es soll darin sogar einen Passus geben, demzufolge es fünf Jahre (!!!!) NACH Unterzeichnung untersagt ist, selbigen zu veröffentlichen.

Affirmation des Bestehenden. Sehr interessant. Aus dem ersten Impuls heraus habe ich es so wahrgenommen, als ob Du Dich zu dieser Gruppe zählen würdest - zur Gruppe der "weniger" Misstrauischen - nicht zuletzt als Abgrenzung gegenüber Verschwörungsbeobachtern wie GG und mir. Jemand, der die Gegebenheiten akzeptiert - nein, sogar bestärkt -------- und sich (glücklich :-) ) zurücklehnt.
Aber vielleicht stehst Du ja wirklich in der neutralen Mitte - mit leichten Pendelbewegungen mal hierhin, mal dahin. (Nix is fix.)

Nun, ich meine auch, dass man eher "loslassen" sollte, den ganzen Zirkus einfach ignorieren, darüber lachen statt gegen Windmühlen anzurennen. Aber affirmieren???

Sag' nicht, dass sich der Zug der Zeit in Richtung Deines ersehnten neuen Menschen in Utopia bewegt.....! Aber Du sagst ja kaum etwas über Dich, dazu bist zu akademisch :-).??

Eben fällt mir Deine Metapher mit dem Wasser-Ski-Fahren ein. (Hoffentlich) sinngemäß aus dem Gedächtnis geholt:
"Die einen surfen AUF der Welle und die anderen kämpfen sich in der darunterliegenden Gegenströmung ab."

Also hat beides seine naturgegebene Berechtigung?

Nr. 6324 Sonntag, 31. Mai 2015
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mimenda

Allmächtiger Verschwörungstick

>>“Der unkritische Glaube an Verschwörungstheorien korreliert in hohem Maße mit niederen Bildungs- und Intelligenzstandards.” — Jo, eh klor! Den Spruch kenn'ma scho' long.<<

Nicht vorhandene Kritik hat nix mit geringer Bildung und Intelligenz zu tun (was soll denn bitte ein Intelligenzstandard sein? 100 oder was?). Aber vorhandene Kritik hat auch nix damit zu tun.

>>Besonders lustig auch dieser Satz:
"Eigenartigerweise sind besonders misstrauische Menschen oft besonders leichtgläubig.” WOW!&ROFL <<

Klar! Alle brauchen irgendwas, woran sie sich festhalten können, auch die Misstrauischen. Und wenn sie das gefunden zu haben glauben, sind sie oft viel "glücklicher" damit als die weniger Misstrauischen. Letztere ziehen aber auch ihr Glück nicht aus der Kritik, sondern aus der Affirmation des Bestehenden.

Nr. 6323 Freitag, 29. Mai 2015
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magellan

Hallo, ist ja jemand?

Der letzte Eintrag am 11.September...... Ausgerechnet! Nö, das kann man so nicht lassen. Ist ein schlechtes Zeichen, oder nicht? Uiii! Verschwörungstheoretiker.

Apropos: Da fällt mir ein Artikel auf format.at über den Freimaurer Hochegger und seine Verwicklungen in die Causa HAA ein.

Herrlich! Eigentlich geht es in dem Artikel um Korruptionsvorwürfte bzw. -BEWEISE gegen ihn. Doch dann richtet sich plötzlich die Anklage gegen die pöhsen “Verfolger” – sprich VTler:

“Der unkritische Glaube an Verschwörungstheorien korreliert in hohem Maße mit niederen Bildungs- und Intelligenzstandards.” — Jo, eh klor! Den Spruch kenn'ma scho' long.

Besonders lustig auch dieser Satz:
"Eigenartigerweise sind besonders misstrauische Menschen oft besonders leichtgläubig.” WOW!&ROFL

Gustav Gans, falls Du das jemals lesen solltest..... liebe Grüße!
Mochts es guat!

Nr. 6315 Donnerstag, 11. September 2014
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| GUSTAV GANS |

Europaweit

@magellan

Also das funktioniert natürlich nur, wenn das Europaweit gemacht wird.

Deutschland setzt pro Tag ca. 7 Milliarden Neuroten um. Zwei Monate/60 Tage = 420 Milliarden. Und das ist nur Deutschland. Auge mal pi macht das sicher Europaweit gesehen mehr als 1 Billion aus.

Natürlich ist das eine Milchmädchenrechnung. Ist schon klar. Aber es zeigt das Potenzial.

Und dann das Geld das von den Banken abgehoben wird?

Keine und ich meine KEINE Regierung auf diesem Erdball hält das aus. KEINE.

Nur, und das wissen wir ja beide, wird es nicht geschehen.

Und deswegen rate ich erneut zur Vorsorge!
Wohnen, Wärme, Essen, Trinken, Fahren, Wehren, u.s.w.

Wenn man es macht, hat man vielleicht umsonst zu viel eingekauft.
Wenn man es nicht macht, ist man vielleicht tot.

Ah, muß noch arbeiten ...

Gehabt euch wohl
| GUSTAV GANS |

ZUM NACHLESEN

Donnerstag, 24. November 2016
r Peter Laminger - Ausgewählte Werke
Ausstellungseröffnung
Galerie Frewein-Kazakbaev, Schulgasse 70, 1180 Wien

Dienstag, 25. Oktober 2016
r Das blaue Dingsda: Miniaturen
Lesung und Buchpräsentation von Engelbert Obernosterer
Begegnungszentrum Kreml, Ludwig Walter Straße 29, Villach

Dienstag, 21. Juni 2016
r Unerwünschte Nebenwirkungen
Lesung und Buchpräsentation von Ludwig Roman Fleischer
Begegnungszentrum Kreml, Ludwig Walther Straße 29, Villach

Donnerstag, 11. Feber 2016
r "Die Sammlung Götz"
Ausstellungseröffnung von NINA MARON
Lücke, Villach

Donnerstag, 4. Feber 2016
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Politischer Vortrag
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Donnerstag, 28. Jänner 2016
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Davor Stojanovski und Andreas Hudelist lesen ausgewählte Erzählungen aus ihrem literarischen Werk. Musikalisch begleitet sie dazu Sebastian Rauter-Nestler an der Gitarre.
Lücke, Villach

Dienstag, 26. Jänner 2016
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Begegnungszentrum Kreml, Ludwig Walther Straße 29, Villach

Donnerstag, 31. Dezember 2015
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Einladung zur 8. kärnöl biennale
Wo und wann wird bekanntgegeben

Dienstag, 22. September 2015
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Lesung und Buchpräsentation von Engelbert Obernosterer
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Dienstag, 1. September 2015
r Die Welt des Eske Bockelmann
Kurzfilm (25 min) mit anschließender Diskussion
Begegnungszentrum Kreml, Ludwig Walther Straße 29, Villach

r Weitere Dokumentationen