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Clemens Scharf

Mimenda

Die Handlungen sind die Frucht der Gedanken. Waren diese weise, so sind jene erfolgreich.

[Baltasar Gracián, 1601 - 1658]

Zuletzt erschienen:

2013-05-02: Der Veg ist das Ziel
2010-07-10: Höhlengleichnis nass reloaded
2009-05-22: Also starb Zoroaster
2009-03-17: Berliner Impression
2009-02-05: traum der vernunft

Sämtliche Beiträge

2007-10-14

Amphorismen I

Erster Streich

Amphorismen I
  1. Geld verdirbt bloß den Charakter solcher Menschen, die sich keinen leisten können.

  1. Der Bettler ist uns deshalb kein Spiegelbild mehr, weil wir ihm mit allem Ungestüm die Schuld an der Misere geben, in der wir selbst leben müssen. Deshalb geben wir auch nur widerwillig Almosen und spenden lieber für medial inszenierte Unglücksevents, an welchen wir uns für unschuldig halten.

  1. Die vielgerühmte Hundetreue ist der Kadavergehorsam, den wir uns von jenen wünschen, die wir lieben. Aber dafür kann ja der gute Hund nichts.

  1. Wer die Freiheit des Willens behauptet, muss willens sein, seiner Behauptung gegen allen Augenschein Glauben zu schenken. Andernfalls treibt er mit der Gutgläubigkeit der anderen Schindluder und ist zugleich selbst die Mähre, die zum Abdecker trottet.

  1. Wer als Mann von der Frau sagt, sie sei der bessere Mensch, buhlt entweder verhohlen um ihre Gunst, oder er hat ein Problem damit, dass es zwei Geschlechter gibt. Wenn er zudem noch glaubt, dafür den Beweis antreten zu müssen, fehlt es ihm schlicht an Verstand. Glaubt Frau selbiges von der Frau, sollte Mann sie in diesem Glauben belassen, denn gegen die Geschlechterlüge ist noch kein Kraut gewachsen. Und wenn, behielten es die Hexen für sich.

  1. Dass der Zirkus immer mehr zu Höchstleistungen fordert, liegt daran, dass es weniger noch anrührt, wenn ein Elefant Kopfstand macht als es empört. Wo die Dressur des Tiers angeprangert wird, hat die Abrichtung des Menschen Hochkonjunktur.

  1. Die oberflächlichsten Menschen sind die aalglatten, denn wenn man sie fassen will, gleitet man ab. Deshalb sind sie im landläufigen Sinne erfolgreich: sie rutschen nämlich überall durch.

  1. Es gibt kaum etwas Widerwärtigeres als Mütter, die ihre Kinder für die schönsten und klügsten der Welt halten. In jeder Mutter steckt eine Tyrannin, die ihrem Kind die Welt zu Füßen legen würde, wenn sie die Macht dazu hätte. Die erzwungene Ohnmacht der Frau rächt sich so an der eingeborenen des Kindes, die sie ihm als Stellvertreterehrgeiz mit auf den Weg gibt.

  1. Es gibt kaum etwas Schöneres als leidenschaftliche Gespräche unter Freunden, wo man einmal nicht gegeneinander ficht, sondern bloß um die Sache tanzt. Leider sind diese selten geworden, denn es fehlt allenthalben an Muße, gelegentlich an Leidenschaft, aber allzuoft an Mut, sich der Sache zu überlassen.

  1. Die Überheblichkeit eines Menschen misst sich stets nur am Standpunkt dessen, der sie behauptet.

  1. Die bedauernswertesten Menschen sind im Grunde jene Männer, die um den sogenannten Grünen Tisch sitzen und um Schicksale pokern. Denn ihr Einsatz besteht aus nichts Eigenem, sondern aus Figuren, die sie ob der Überzeugung von der Wichtigkeit ihres Spiels weder im Traum für Aussatz, noch im Wachzustand für Ihresgleichen halten dürfen. Die Verwahrlosung, der sie viele ihrer Figuren durch Spielentscheidungen überantworten, ist das Ergebnis eigener Verwahrlosung, aus deren Verantwortung sie sich durch männliches Spiel und Gehabe stehlen wollen. Und die Mitgespielten? Sie jubeln ihren Spielern coram publico zu, um sich privatissime im selben Spiel zu üben, von dem sie hoffen, es auch einmal öffentlich spielen zu dürfen.

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Sämtliche Beiträge:

2013-05-02: Der Veg ist das Ziel
2010-07-10: Höhlengleichnis nass reloaded
2009-05-22: Also starb Zoroaster
2009-03-17: Berliner Impression
2009-02-05: traum der vernunft
2009-01-05: Verdrängung - Widerstand - Übertragung
2008-12-08: An den Freund aus der Jugend
2008-02-03: (M)eine Beiz in Wien
2008-01-25: Amphorismen IV
2007-12-02: Amphorismen III
2007-10-25: Amphorismen II
2007-10-14: Amphorismen I
2007-10-07: Amorbach
2007-09-30: Wertes bewahren, Unwertes entäußern
2007-09-23: m(on)aden
2007-09-16: Er hat Jehova gesagt!
2007-09-15: Faschiertes Hirnchen
2007-09-12: Bells, I can hear bells!
2007-09-07: Papa
2007-09-06: Ein Schelm, wer Übles dabei denkt
2007-09-05: Aktionismus - Nachschlag
2007-09-04: Aktionismus
2007-09-02: Einfach deutsch sprechen?
2007-06-20: Die Liebe in den Zeiten von Coca Cola
2007-05-08: RINGEL-REIHEN
2007-03-24: Dead Poet Society
2007-02-06: "Ethik der sexuellen Differenz" von Luce Irigaray
2007-01-09: kinderseelenallein
2007-01-05: Migration in Gegenrichtung
2006-09-16: Der Papst vor Wien

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ZUM NACHLESEN

Freitag, 22. November 2019
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Thekenlesung und Buchpräsentation von und mit Engelbert Obernosterer
tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

Freitag, 11. Oktober 2019
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mit Ali Götz (Lieder, die keiner mehr kennt), Magrimm (art), Peter Laminger (art), Boris Randzio (1m2 Balett), Hans D.Smoliner (Buchpräsentation), Rudi Streifenstein (Thekendekoration), VADA (Buchpräsentation)


tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

Dienstag, 18. Juni 2019
r Die letzten hundert Jahre
Thekenlesung und Buchpräsentation von und mit Ludwig Roman Fleischer
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Dienstag, 9. April 2019
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Mit der Kamera auf Spurensuche zwischen Kaiser Franz Josef, dem Holocaust und der Sperrzone auf Zypern.
Ab 18:30 Volxküche


Begegnungszentrum Kreml, Ludwig Walter Straße 29, Villach

Freitag, 7. Dezember 2018
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