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Ausstellungseröffnung

Bilder von Agnieszka Baniewska, Lesung von Gösta Maier

Agnieszka Baniewska
Gösta Maier

Synopsis

Ort: Villach Cafe Platzl
Zeit: 2003-12-12 19:30:00
Inhalt: Begrüßung durch Stephan Jank
Lesung von Gösta Maier
Diskussion mit Agnieszka Baniewska und Gösta Maier
Fotodokumentation Hans D. Smoliner

Texte:

Agnieszka Baniewska
Agnieszka Baniewska über ihre Arbeit
Die grafische Form des Papierschitts ('wycinanka' - polnische Volkskunst) hat mich während einer Jugend in Polen begleitet. Sie hat seitdem einen fixen Platz in meinen Erinnerungen, nachdem ich aus meiner Heimatstadt Lowicz ausgewandert bin um letztendlich in Wien zu leben.

Gösta Maier
Strandschlapfen
Ich habe den Duft Ihrer Haut vergessen. Das Anrollen und Rauschen einer Meereswoge reizt mich mehr, als die orgastische Ekstase, als das einst so wollüstige Fluten und Ebben Ihres Körpers.

Bildbeispiele

Polnische Volkskunst

Agnieszka Baniewska: "Starting with a kiss", 90x 90 cm, 2003

Agnieszka Baniewska: "this is a man´s world", 90 x90 cm, 2003

Agnieszka Baniewska: o.T., 90x90 cm; 2003

Agnieszka Baniewska: o.T., 90x90 cm; 2003

Agnieszka Baniewska: o.T., 90x90 cm; 2003

Publikumsstimmen

Elisabeth Faller: „Worum es sich dreht – runde Umdeutung von Dekorativem zu erotischen Details, verspielt und eindeutig für den, der einen zweiten Blick riskiert. Die Texte von Gösta Maier dazu – gegenseitige Inspiration – der Zentaur und der Verlust von Liebe …!“

Norbert Liebhart: „Sehr interessant!!! Irgendwie nachdenklich und doch dem alten schlag entsprechend! Ich persönlich finde die Bilder in weiblicher Hinsicht sehr konservativ. Trotzdem finde ich es mutig von einer Frau solche Bilder zu veröffentlichen. In gewisser Weise spiegeln die Bilder das Wunschdenken einer Frau wieder. Alles in allen war ich von den Bildern und der Vorlesung sehr beeindruckt!“

Giselle: „Kaleidoskop der vervielfältigten Lustbarkeiten!“

Johannes Schneider: „Zuerst die Samen, dann die Vagina, dann die Wölfe …!“

Dani: „Die Liebe ist stark wie der Tod – setzt sich wie ein Siegel auf dein Herz. Die Liebe ist schön und grausam zugleich – zwiespältig? Nein, ich liebe. Gösta schöne Texte und nüchtern zugleich! Danke…!“

Dr. Frida Pefferer und Dr. Rosemarie Pinz: „Agnieszka Baniewska ein polnischer Name – wir waren offen und neugierig was uns da erwarten würde – dann das Erstaunen: Eine Frau und dann so offensichtlich sexuelle Darstellungen – aber bald offenbarte sich der Witz dahinter – das mehr oder weniger subtile Geplänkel zwischen den Geschlechtern. Ad Gösta Maier. In totaler Unkenntnis haben wir eine Autorin erwartet – Endungen eines Vornamens au „a“ sind aber nicht die Norm- und hörten eine männliche Variante zum Thema. Strandschlapfen und Modern Times haben uns zum Schmunzeln gebracht.“

Karin Peuker: „Bilder und Lesung bildeten eine für mich sehr eigenartige Symbiose. Finde beides toll!“

Helen Consolati: „Ich bin fasziniert von der Präzision der zum teil von der Künstlerin selbst gezeichneten Figuren. Außerdem wünsche ich mir aus diesen Ornamenten eine Weihnachtstischdecke.“

Wolf: „Auf jeden Fall eine runde Sache!“

Reinhilde Schütz: „Die Lesung von Gösta war inspirierend, lustvoll, geistreich und kritisch – einfach ein Genuss!“

Stephan Jank: "Die Arbeiten von Agnieszka Baniewska sind von einer impertinenten Hässlichkeit, wenn man sie aus einer zu großen Distanz betrachtet. Nähert man sich ihnen aber bis auf den Erfahrungshorizont, wie man das wohl bei schwarzen Löchern bezeichnen würde, so erkennt man, dass es sich hier gar nicht um bildende Kunst handelt und das anfängliche Urteil daher für die Katz' ist. Was sich dann nämlich darbietet ist vielmehr lyrische Prosa, die in ihrer brillant gesetzten Rhythmik vielerlei Dinge besingt, die tief in unseren Stammhirnen verborgen, vor sich hin dösen. Bilanz: Die Wege der guten und der schönen Kunst kreuzen sich nur manchmal.

Christian Gasser: "Ich halte es wie Tristan Tzara. Ich finde mich sehr sympatisch."

Gösta Maier: „Liebe Agnes! Danke für die Bilder. Danke für die Mail. Obwohl du sie mir beschrieben hast, sind deine Bilder faszinierender als ich sie mir vorstellen konnte. Da gab es vom ersten Augenblick an nicht die geringste Unstimmigkeit. Ornamente, Farbe, Symbole sind gefühlsmäßig völlig ineinander verwoben. Mit Recht kleine phantastische, nuancierte Kunstwerke. Ein wenig Maniera, kosmische Menschenverkettung. Formal könnte man an Mandalas denken, aber weit weg davon. Ästhetische Polarisierung. Sexuelle Symbole und erotische Silhouette, Hinweise. Fabelhaft und voll Leben. Ich bin angenehm berührt.“

Fotodokumentation

(v.l.n.r.) Reinhilde Schütz, Alexander Gantz, Agnieszka Baniewska, Stephan Jank

Agnieszka Baniewska

Gösta Maier

Elisabeth Faller

(v.l.n.r.) Dr. Frieda Pfefferer, Dr. Rosemarie Pinz

ZuhörerInnen

(v.l.n.r.) Reinhilde Schütz und Christian Gasser

Peter Laminger

(v.l.n.r.) Stephan Jank, Angnieska Baniewska, Christian Gasser

(v.l.n.r.) Agnieszka Baniewska, Stephan Jank, Mag. Hans Haider

(v.l.n.r.) Margit Jank-Huber, Reinhilde Schütz

Stephan Jank im Gespräch mit Elisabeth Faller

Elisabeth Faller im Gespräch mit Gösta Maier

(v.l.n.r.) Gösta Maier, Gottfried Berger, Stephan Jank, Mag. Hans Haider

Peter Laminger im Gespräch mit Margit Jank-Huber

(v.l.n.r.) Maria Gasser, Christian Gasser, Helen Consolati, Alexander Gantz

(v.l.n.r.) Stephan Jank, Helen Consolati, Alexander Gantz

Dietmar Priessnig

Starting with a kiss

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