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2008-02-25

Offener Brief

r Nach Verlegungen im Stil einer Deportation und
r nach einem Aufruf zur Denunziation
durch Jörg Haider haben sich tschetschenische Mitbürger/innen an den Bürgermeister der Stadt Villach gewandt. Dieser Brief wurde bei einem Gespräch am 20. Februar 08 überreicht:

Gruppe besorgter tschetschenischer Eltern in Villach
Villach


Herrn Bürgermeister
Helmut Manzenreiter
Magistrat der Stadt Villach

Wir danken Ihnen, sehr geehrter Herr Bürgermeister, und allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die Aufnahme in dieser Stadt, für alle Hilfe und Unterstützung, für alles Verständnis. Besonders danken wir dafür, dass Sie unsere Volksgruppe nach den Ereignissen von Silvester 2007 nicht pauschal verurteilt haben.

Wir bedauern die Ereignisse jener Nacht zutiefst und hoffen, dass jene tragischen Vorkommnisse bald geklärt werden und die Schuldigen sich nach den Regeln des Rechtsstaates verantworten müssen.

Von unserer Seite aus geben wir uns alle Mühe, damit es nicht mehr zu solchen Tätlichkeiten kommen möge:

  1. Wir sind intensiv im Gespräch mit den Jugendlichen und ihren Eltern.
  2. Seit dem 4. Januar kontrollieren wir an den Wochenenden die Gefahrenzonen, damit tschetschenische Jugendliche die Krisenlokale nicht mehr betreten. Wir kontrollieren auch am Bahnhof, um Jugendliche aus anderen Städten abzufangen.
  3. Wir bemühen uns sehr, unsere Jugendlichen zu verschiedenen sportlichen Aktivitäten anzuregen, damit sie gewaltfreien Umgang in verschiedenen Gruppen einüben können.

Wir haben unsere Heimat nur verlassen, um unseren Kindern ein Überleben zu sichern. Deswegen sehen wir Österreich als unsere zweite Heimat. Wir wünschen nichts sehnlicher, als hier unseren Kindern eine Zukunft ermöglichen zu können.

Die Verlegung der drei Familien am 7. Januar empfinden wir als großes Unrecht. Die Familien hatten sich nach dem Trauma des Krieges mit ihren Kindern sehr gut eingelebt und wieder ein Stück Heimat und Sicherheit in Villach gewonnen - das ist für sie nun zerbrochen. Diese Aktion hat auch eine massiv einschüchternde Wirkung auf die anderen tschetschenischen Familien in Villach , damit verbunden erneute Verunsicherung und tiefe Ängste.

Wir ersuchen Sie, die Rückverlegung dieser Familien nach Villach zu unterstützen, damit die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen ihre erfolgreiche Lernwilligkeit bald wieder unter Beweis stellen können.

Weiters ersuchen wir um Ihre Unterstützung, damit wir außerschulische Begegnungsmöglichkeiten zwischen unseren und den einheimischen Kindern und Jugendlichen schaffen können. Denn immer wieder berichten unsere Kinder und Jugendlichen, dass sie in der Schule verspottet und auf der Straße provoziert werden. Deswegen möchten wir Vorurteile durch persönlichen Kontakt abbauen.

Konkret denken wir an eine erste Dialogveranstaltung zwischen Jugendlichen, für deren Durchführung wir bereits mit einigen österreichischen Organisationen Kontakt aufgenommen haben.

Delegation tschetschnischer Mitbürger/innenunterstützt durch österr. Initiativen
Frauen in tschetschenischer DelegationBürgermeister Helmut Manzenreiter
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