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Hans Haider
Hans D. Smoliner

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2005-02-15

Heute 20:00 Cafe Platzl

Nein zum Gedankenjahr 2005

Der austrofaschistische Ständestaat unter dem christlich-sozialen Bundeskanzler Dollfuß (sein Bild hängt heute noch in der Wiener ÖVP-Parteizentrale) war vor genau 71 Jahren, im Februar 1934, entschlossen, die Sozialdemokratie auszuschalten, das Parlament abzuschaffen und Österreich autoritär zu regieren. Man war überzeugt davon, dass die Vernichtung des Marxismus die Abwehrkraft gegen Hitler stärken würde. "Die braune Welle können wir nur auffangen, wenn wir das, was die Nazis versprechen und in Deutschland getan haben, selber machen", lautete das tragische Konzept. kärnöl erinnert an dieses zentrale Datum österreichischer Geschichte mit einer kleinen Ausstellung.

Dazu einige Bemerkungen:

Vor rund einem Jahr hat kärnöl gemeinsam mit dem rVerein Erinnern, dem rBund Sozialdemokratischer AkademikerInnen und dem Bündnis für eine Welt/OeIE eine Gedenkveranstaltung abgehalten. Im Zuge dieser Veranstaltung hat Hans D. Smoliner auf Anregung von Hans Haider die Wort- und Bildinstallation "Februar 1934" geschaffen. Die Stadt Villach (genauer gesagt: der Kulturstadtrat) hat die Ausstellung dieses Zyklus in den Vorräumen des Magistrates im Feber vergangenen Jahres in Aussicht gestellt. Wir haben die Bilder darauf hin im Magistrat zur Hängung abgegeben. Zur Ausstellung aber ist es nie gekommen.

Mittlerweile sind die Bilder wieder bei uns gelandet und wir werden sie heute abend ab 20:00 im Cafe Platzl ausstellen. Hans D. Smoliner und Hans Haider werden anwesend sein und wir werden in diesem unsäglichen "Geh danken! Jahr", in dem durch das verordnete Abfeiern von Befreiungsjubiläen die österreichische Geschichte endgültig entsorgt werden soll, eines überaus unrunden "Jubiläums" gedenken.

Text zum Thema:

rZum 12. Feber 1934 (Hans Haider)

Aus dem Zyklus "Februar 1934"

Hans D. Smoliner:

Hans D. Smoliner: "Februar 1934 II", Thermodruck, 21x29 cm, 2004

Hans D. Smoliner:

Hans D. Smoliner: "Februar 1934 III", Thermodruck, 21x29 cm, 2004

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Bündnis für Eine Welt /ÖIE, 2005-02-15, Nr. 1791

Aus konkretem Anlass senden wir auf Radio Agora am Freitag, den 18.2. 2005 um 19:00 in der Sendereihe "Die Welt ein Dorf" auf 105,5 MHz (Mittelkärntner Raum):

Februar 1934
Dokumentation der Gedenkveranstaltung am 20. Februar 04 im Gasthof Kasino in Villach mit Werner Wintersteiner, Werner Koroschitz, Heino Fischer und Erika Platzer
Inhalte: Was waren die Februarereignisse: Aufstand, Revolution, Bürgerkrieg, Abwehrschlacht? Zur Schuldfrage: Keine geteilte Schuld, sondern klar Verantwortung bei den Christlichsozialen; Vorgeschichte: kein Hineinschlittern, sondern konsequente Aushöhlung der Demokratie bis hin zur Ausschaltung des Parlamentes; Mussolini und Dollfuß als Diktatoren mit gleichem Anliegen; die Februarereignisse: Planvoll gehen Austrofaschisten ans Werk, die Sozialdemokratische Führung versagt; Standgerichte und Justizmord; Käthe Leichter: Linke Kritik am Verbalradikalismus der Sozialdemokratie; die Bedeutung des Februar 34: Nachhaltige Schwächung des potentiellen Widerstandes gegen Hitler; der Widerstand gegen den Austrofaschismus als das Ernstnehmen von Visionen; die Bedeutung für heute: Eine andere Welt ist möglich!

Mit freundlichen Grüßen
Walther Schütz

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