|           | 2010-06-16 Affirmation Aus aktuellem Anlass: Gedanken zum eigenen Engagement
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Nun bin ich schon gut ein Viertel Jahrhundert in diversen „Neuen Sozialen Bewegungen“, „Nichtregierungsorganisationen (NGO's)“ und „Netzwerken“ tätig. Und es wächst das Unbehagen:
- Spricht man von „Unterentwicklung“, so wird implizit das „Entwickelte“ zur Norm stilisiert ...
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- Spricht man von „Integration“, so wird implizit das, in das hinein integriert werden soll, zur Norm stilisiert ...
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- Spricht man von „Armut“, so wird implizit das, von dem aus „Armut“ definiert wird, zur Norm stilisiert ...
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- Spricht man von „Nachhaltigkeit“, so wird implizit das, was da auf Dauer erhalten werden soll, zur Norm stilisiert ...
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Was aber wäre, wenn diese Norm das Problem wäre?
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Zum Begriff Affirmation: Er bedeutet in etwa „Bejahung“, „Zustimmung“.
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| GUSTAV GANS |, 2010-06-17, Nr. 4842 Hallo Walther!
"Gedanken zum eigenen Engagement" - "Und es wächst das Unbehagen".
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Also mein Unbehagen hat in der Zwischenzeit "Top-Level-Domain - Status" erreicht.
Lies mal:
Europäische Union (Jose Manuel Barroso ) warnt jetzt vor Bürgerkrieg und der Rückkehr der Diktaturen in Europa
Während deutsche Qualitätsmedien auf Wunsch des Kanzleramts die Lage weiterhin beschönigen, hat der EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso nun Klartext gesprochen:
Bei einem Treffen mit Gewerkschaftsführern in Brüssel sprach er von einer »absehbaren Apokalypse« in Europa, einem Abgleiten in den Bürgerkrieg und der Ablösung demokratischer Regierungen durch Diktaturen in der EU.
Der EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat bei einem Treffen mit Gewerkschaftsführern vor apokalyptischen Zuständen in Europa gewarnt. Wenn die durch Rettungsschirme bereitgestellten Finanzmittel für bankrotte EU-Staaten nicht ausreichten (was absehbar sei), werde es schon bald Bürgerkriege und möglicherweise auch Militärputsche in der EU geben.
Barroso sagte vor den sichtlich geschockten Gewerkschaftsführern, in Staaten wie Griechenland, Spanien und Portugal werde die Demokratie dann sehr schnell der Vergangenheit angehören. Die Diktatur werde zurückkehren. Es drohe in mehreren bankrotten EU-Staaten ein Militärputsch. Auch die Gefahr von Bürgerkriegen in vielen EU-Staaten werde derzeit immer wahrscheinlicher, weil die Kassen leer seien, die Bürger aber ihre gewohnten sozialen Leistungen auch weiterhin einfordern wollten.
Die Ausführungen des EU-Regierungschefs werden weltweit von allen führenden Medien zitiert (etwa von der Londoner Daily Mail), nur nicht in Deutschland.
Grund: Die Bundesregierung hatte die führenden deutschen Medienchefs bei mehreren Treffen im Kanzleramt dazu aufgefordert, die wahre Lage innerhalb der EU aus Gründen der politischen Korrektheit zu beschönigen. Erst vor wenigen Tagen hatte die EU-Führung auch mitgeteilt, dass in fast allen EU-Staaten die Sozialsysteme vor dem finanziellen Kollaps stehen.
Um Unruhen zu vermeiden, dürfen deutsche Qualitätsmedien schon lange beispielsweise nicht mehr wahrheitsgemäß darüber berichten, dass Bürger bei Lebensversicherungen demnächst etwa 15 Prozent weniger Kapital zurückbekommen werden, als sie einbezahlt haben. Und auch wenn Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn über die kommende Staatskrise in Deutschland spricht, berichten deutsche Systemmedien darüber äußerst zurückhaltend. Dabei prognostizieren Geheimdienste schon seit Wochen sogar Kriege in Zusammenhang mit den horrenden Staatsschulden. Doch deutsche Qualitätsjournalisten müssen lügen und den Bürgern die Wahrheit vorenthalten. Dazu hatte sie die Kanzlerin aufgefordert.
Dabei kommen die jüngsten Äußerungen des EU-Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso über bevorstehende Bürgerkriege in Europa keineswegs überraschend. Die Bundesregierung hat ja schon seit langem Geheimberichte erstellen lassen, in denen all jene Orte in Deutschland aufgelistet werden, in denen sie künftig schwere innere Unruhen erwartet.
Einfach zum Nachschenken!
| GUSTAV GANS | Hans Peter Pirker, 2010-06-18, Nr. 4844
Die Norm ist in der Tat das Problem, weil die Norm, nicht so wie der monetäre Umstand, nicht transportfähig ist. Reaktionen auf andere Beiträge . | | ZUM VORMERKEN | | Dienstag, 16. Juni 2026 20:00 hintendraußen Lesung und Buchpräsentation von Luisa Polli und Luca.A. alberti VENTIL, Kardinalsplatz 1, 9020 Klagenfurt | | ZUM NACHLESEN | Dienstag, 21. April 2026 Bernhard C. Bünker - Buchpräsentation und Ausstellungsführung/ Predstavitev knjige in ogled razstave Musilhaus, 1. Stock, Klagenfurt/Celovec Samstag, 11. April 2026 Neutralität als Friedenspolitik Erste öffentliche Veranstaltung „Neutralität als Friedenspolitik“ mit den Schriftsteller:innen Daniela Kocmut und Andreas Pittler sowie der Künstlerin Lena Kolter Musilhaus, 1. Stock, Klagenfurt/Celovec Donnerstag, 5. Feber 2026 Gösta Maier – Buchpräsentation zum 100. Geburtstag Es lesen Yulia Izmaylova und Felix Strasser. (Verein VADA) VENTIL kultur raum | kulturni forum | patio cultural, Kardinalplatz 1, Fleischbankgasse 8, 9020 Klagenfurt am Wörthersee Samstag, 31. Jänner 2026 2. Plenum der Friedensplattform Kärnten – Koroška mirovna platforma Musilhaus, 1. Stock, Bahnhofstraße 50, 9020 Klagenfurt/Celovec Dienstag, 13. Jänner 2026 Walther Schütz - WAS IST & WAS NUN Buchpräsentation Veranstaltungssaal der Musikschule Villach Samstag, 13. Dezember 2025 Gründungstreffen der Friedensplattform Kärnten/Koroška Für eine starke und unabhängige Stimme für den Frieden in Kärnten/Koroška Musilhaus Klagenfurt/Celovec, Bahnhofstraße 50, 1.Stock Mittwoch, 10. Dezember 2025 UNBEWEGLICHES FEST Lesung von und mit Ludwig Roman Fleischer tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach Samstag, 24. Mai 2025 HINTERLAND BLEIBT STABIL - ZALEDJE OSTAJA NEUKLONLJIVO Demo gegen den diesjährigen Burschentag in Villach/Beljak Villach Mittwoch, 16. Oktober 2024 kärnöl weint In Memoriam wird bekannt gegeben Samstag, 12. Oktober 2024 PARTIZANI: WIDERSTAND IN KÄRNTEN/KOROSKA Die ÖH (Österreichische Hochschüler:innenschaft Kärnten/Koroška) und OLTA (Offenes Linkes Antifa Treffen Koroška/Kärnten) laden zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema "Partizani: Widerstand in Kärnten/Koroška"ein. Der Eintritt ist frei. Stiftungssaal der Universität Klagenfurt/Celovec (Raum Nr. O.0.01) Weitere Dokumentationen | |