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2010-04-02

Willkommen am Krisenherd!

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Zentral für unseren Schwerpunkt 2009 ff. „kärnöl nimmt sich das Leben" ist die Einrichtung einer Volxküche (Daten siehe unten). Und zwar nach dem Prinzip „Kost-nix". Oder um es mit dem Doktor Karl M. aus Trier zusagen: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen!" bzw. „Jede nach ihren Fähigkeiten, jede nach ihren Bedürfnissen!"

Nun wird vielleicht der eine oder die andere auflachen und meinen, kärnöl sei nun von der Kultur- und Politinitiative zur Heilsarmee mutiert. Nun, dieser Vorwurf soll uns nicht weiter anfechten. Denn einerseits ist ja wohl nichts gegen direkte Hilfe zu sagen. Andererseits haben sich sowohl Heilsarmee wie kärnöl was gedacht. Damit hören sich wahrscheinlich schon die Parallelen auf, unsere Überlegungen jedenfalls sind Folgende:

  1. Nach unserer Meinung kommt die Krise dicker als angenommen, und damit auch der Mangel.
  2. Die Krise erleben die meisten, wie es der Vergesellschaftung über das Geld / den Wert entspricht, isoliert: Alleingelassen und als persönliches Versagen. Daher gilt es, Räume zu schaffen, in denen dieser Wahrnehmung begegnet werden kann.
  3. Dass wir nur gegen Geld miteinander in Kontakt treten, etwas sinnvolles tun kann, ist uns ebenso in Fleisch und Blut übergegangen. Mit der Suppenküche wollen wir ein Beispiel – und mehr kann es ja nicht sein – setzen, dass es auch anders geht.
  4. Und wenn der Begegnungsraum dazu dient, inhaltliche Diskussionen über Charakter der Krise, der Gesellschaft und über mögliche Alternativen dazu auf den Weg zu verbringen sowie mit der inhaltlichen Schiene von kärnöl und anderen Initiativen in Kontakt zu bringen, dann wäre unser Experiment vollends geglückt.

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Wo?Begegnungszentrum "Im Kreml", Ludwig-Walterstraße 29 in Villach
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Wann?Immer am Dienstag um 18:30 (außer es ist Feiertag oder es kommt was dazwischen, daher bitte immer auf die kärnöl-Termine schauen!)
Die nächsten Termine:
Di, 04.05.2010, 18:30 Uhr;
Di, 25.05.2010, 18:30 Uhr
Di, 01.06.2010, 18:30 Uhr
Di, 08.06.2010, 18:30 Uhr
Di, 15.06.2010, 18:30 Uhr
Di, 22.06.2010, 18:30 Uhr
Di, 29.06.2010, 18:30 Uh
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Wer kocht?Jede/r kann (mit-)kochen bzw. mithelfen, wir beginnen mit den Vorbereitungen um 17:30, mit den Aufräumarbeiten wollen wir bis 20:30 fertig sein.(für uns wäre es natürlich eine Hilfe, wenn Du Dich vorher melden könntest: 0664 / 73740101)
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Wer isst?Jede/r, der 's braucht
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Was?Eine einfache, möglichst nahrhafte Suppe oder ähnliches.
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Wieviel kostet es?
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Nix !!! (gegen Spenden haben wir natürlich auch nix)
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Warum?
  • Zum Sattwerden
  • Um zu sehen, dass man nicht alleine die Arschkarte gezogen hat
  • Um andere Menschen zu treffen
  • Um über das Geld und die Krise reden zu könen
  • Um zu erleben, dass es auch anders geht: Bedürfnisse decken ganz einfach weil es not-wendig ist
  • Reaktionen Auf den Beitrag reagieren

    dw, 2009-01-16, Nr. 4358

    wegen der öffnungszeiten:
    es gibt durch aus menschen, die noch im system feststecken also „noch“ keine ams kunden,studenten,privatier oder pensionisten, oder "ich habe viel zeit"menschen etc. sind.
    solche menschen werden zu solchen öffnungszeiten leider nicht, oder nur im gesetzlich zugemuteten urlaub, oder illegaler weise, im krankenstand kommen können.
    ein weiteres problem ist auch die lage des kreml. ich habe in wien bei einem projekt mitgewirkt, wo wir mit einen kleinbus eine route gefahren sind und suppe an leute ausgeschenkt haben. menschen die so was in anspruch nehmen, also nicht nur als kommunikationsaustausch oder gaudi, die sind oft nicht mobil oder scheitern an den anfahrtskosten. deshalb befürchte ich, dass euer projekt sicher ein feines aber kleines projekt werden wird. damit wollte ich natürlich niemanden desillusionieren.
    irgendwas muss ja gemacht werden.
    aber muss deshalb 2009 kärnöl gleich sterben...

    rVk, 2009-01-16, Nr. 4359

    Liebe dw!

    Ganz im Gegenteil.

    Wir nehmen uns das Leben, das uns eigentlich von Haus aus zusteht. Wir erdreisten uns, einfach zuzugreifen und uns das Leben, welches uns von der kapitalistischen Gesellschaft weggenommen wurde, wenigstens stückchenweise zurückzuholen. Einfach so.

    Lang lebe kärnöl.

    dw, 2009-01-16, Nr. 4360

    aber kärnöl war doch immer schon eine plattform um der kapitalistischen gesellschaft die stirn zu bieten! ich weiß nicht für welche menschen du jetzt sprichst? WER ist kärnöl? du? die redaktion?

    Aber trotzdem, ja: lang LEBE kärnöl!

    ich glaub ich hab dich verstanden

    rVk, 2009-01-16, Nr. 4361

    Nicht wer, sondern was ist kärnöl?

    kärnöl ist ein emanzipatorischer Akt.

    Jede und jeder, der sich emanzipieren will, ist folglich kärnöl. Wenn sie oder er es will.

    Es stimmt schon, dass kärnöl immer schon nach Alternativen zum kapitalistischen System gesucht hat. Jetzt, im Angesicht der Krise, wollen wir aber auch Versuche in der Praxis unternehmen und herausfinden, ob es nicht möglich ist, anders, nämlich ohne in Konkurrenz zueinander zu stehen, also miteinander zu leben und anders zu wirtschaften, als ausschließlich nach dem Äquivalententauschprinzip, welches unsere Gesellschaft dorthin gebracht hat, wo wir jetzt stehen.


    LG nach Klagenfurt

    grftjx, 2009-03-19, Nr. 4433

    feine sache, das ganze.
    Aber gibts die suppe auch für jede dies braucht?

    Redaktion, 2009-03-20, Nr. 4434

    @ grftjx: Die Suppe gibt's nicht nur für alle, die's brauchen. Es gibt sie auch für alle, die's einfach nur wollen. Denn die Freunde versammeln sich gerne um den dampfenden Häfen, um die Suppe auszulöffeln, die sie sich gemeinsam eingebrockt haben.

    grftjx, 2009-04-16, Nr. 4446

    @ redaktion: Was ich gemeint hab war, obs die Suppe auch für Die DIE es braucht, nur nur für "jeden DERs braucht" gibt. Feines Projekt was ihr da habt, nur wär halt fein, den Flyer geschlechtsneutral zu formulieren. :)

    lg, grftjx

    | GUSTAV GANS |, 2009-12-19, Nr. 4695

    Sehr sehr gute Idee, das mit der Suppe!

    Mehr davon!
    ________________________________

    zum Komentar von grftjx

    An Leuten wie Dir scheitert es immer wieder! Erst wenn solche Sätze wie "...nur wär halt fein, den Flyer geschlechtsneutral zu formulieren" nicht mehr dastehen, und aus den Köpfen der Mädels verschwunden sind, wird es so etwas wie Gleichberechtigung geben.

    Aber laßt uns aus dem Vollen schöpfen und ein wenig "Laune" (welche auch immer) mit in das untergehende Boot nehmen.

    Mir wird im Schreibstil ja gerne "latente Agression" vorgeworfen, was ich teilweise auch unterschreiben würde, weil "meistens" geht's Ihr mir ja eh sowas von "unheimlich am Arsch" mit eurem "Weibchenverhalten" und mit eurem (entschuldige wenn ich es so sage) "lyrischem Gewäsch". "Meistens" ist nicht immer. Aber heute ist "meistens".

    | GUSTAV GANS |

    "If ye love wealth better than liberty, the tranquility of servitude better than the animating contest of freedom, go home
    from us in peace. We ask not your counsels or arms. Crouch down and lick the hands which feed you. May your chains set lightly upon you, and may posterity forget that ye were our countrymen."
    Samuel Adams

    alze, 2011-02-06, Nr. 5033

    da muss ich dir, nicht uneingeschränkt, zustimmen.

    Eine echte Suppenküche bemüht sich Obdachlose zu versorgen.
    Dieses Grundbedürfnis des Menschen sollte nicht mit beweihräucherten Themen, wie "Die Profitrate fällt" kombiniert werden.

    Kopf hoch, nicht in den Sand stecken. Da bleibt, unter Umständen, manchmal was in der Kehle, woran du ersticken könntest.

    PS.: ich habe die "Volxküche" nicht oft besucht. Aber keine(n) einzige(n) wirklich Betroffene(n) gesehen.

    Selbstbeweihräucherung ist auch eine Art der Selbstdarstellung.

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