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Hans D. Smoliner

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2004-05-15

Migranten und Kosmopoliten

DDr. Wilhelm Baum studierte Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theologie in Innsbruck und habilitierte sich 1995 an der Universität Klagenfurt. Er veröffentlichte mehrere Arbeiten zur Religionsphilosophie Ludwig Wittgensteins, schrieb über die „Habsburger in den Vorlanden“, über „Nikolaus von Kues: Briefe und Dokumente zum Brixner Streit“, oder „Indien und Europa im Mittelalter. Als Verleger publiziert er Autoren, wie Engelbert Obernosterer, Boris Pahor, Günther Freitag oder Apti Bisultanov.

„Weltläufig offen, hat er etwas gegen kleinkarierte Denkweisen – kein Wunder, dass er aneckt. Manchmal sogar absichtlich.“ So beschreibt Frida Stank Wilhelm Baum. Ich möchte Wilhelm Baum als intellektuellen, philosophischen und europäischen Migrant bezeichnen. Ein Wanderer zwischen den Kulturen, der keine Berührungsängste mit der Fremde oder dem Fremden zeigt. Auf seiner rastlosen Wanderschaft, am Vorabend der Eröffnung der Kärntner Landesaustellung „Eremiten und Kosmopoliten“ macht er mit seinem Buch „Briefe und Dokumente zum Nötscher Kreis“ Station in Villach. Er hat sich dazu einen kunst und kulturhistorischen Raum der österreichischen Modernen ausgewählt. Das Cafe Platzl – Eine „Erimitage“ in der sich so namhafte Künstler, wie Hans Bischoffshausen, Viktor Rogy, Hans Staudacher immer wieder zurückzogen. Sicherlich nicht aus religiösen Gründen, sowie sich der Nötscher Kreis sicher nicht zur inneren Einkehr oder zum Gebet nach Nötsch begeben hat. Welche Gründe den Nötscher Kreis bewogen haben in Kärnten zu verweilen, oder zeitweise nach Paris, Wien oder Stuttgart zu emigrieren, werden wir vielleicht noch heute Abend erfahren.
Die Migranten, die Emigranten der Kunst und Kultur haben und werden sich immer wieder Freiräume innerhalb des Mainstream schaffen. So repräsentierte das Cafe Platzl, nicht nur für die oben erwähnten Künstler eine kreative aber auch politische Erimitage im Raum Villach, sondern es wird auch in der heutige Zeit wieder als kunst- und kulturpolitischer Freiraum von immer mehr Menschen wahrgenommen.

In diesem Sinne und im Namen von kärnöl – einer juridisch nicht gefasste Begegnung von kulturschaffenden und kulturinteressierten Personen im nicht subventionierten Kärntner Kulturraum. – möchte ich Wilhelm Baum und Wolfgang Schuh in diesem nicht nur gastfreundlichen sondern auch kunst- und kulturfreundlichen Rahmen herzlich willkommen heißen und wünsche Ihnen, sehr geehrte ZuhörerInnen und Zuhörer einen diskussionsreichen und im Sinne des Wortes kosmopolitischen Abend.

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