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Walther Schütz

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2010-11-17

Abrüstung bei Bildung als Gebot der Stunde!

13. Nov. 2010, Klagenfurt: r Protestkundgebung gegen die geplanten Einsparungen im Bildungsbereich. In mehr als 10 Redebeiträgen wird Stellung genommen: Teils sachlich, größtenteils aber getragen von der Überzeugung, dass man „sparen müsse“, dies halt geschickter und nicht gerade dort, wo es um die „Zukunft gehe“ (Bildung). Was damit bei den meisten eher implizit mitschwang, bei einigen aber sogar explizit ausgesprochen wurde, war die Affirmation des Standortwettkampfes, der Wettbewerbsfähigkeit etc.. Dokumentation einer – eigentlich von mir so nicht geplanten – Gegenrede:

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde!

Ich danke für die Gelegenheit, hier ein paar Gedanken einbringen zu können. Wir von einigen kleineren Initiativen sind hier vertreten mit einem Plakat, das viele irritieren wird. Es passt so gar nicht zum vorherrschenden Mangeldiskurs, zum Bekenntnis „zum Sparen“. „Lassen wir's uns doch gut gehen“ ist dagegen unser Slogan. Damit weisen wir darauf hin, dass wir potenziell so reich sind wie noch nie, dass das gute Leben für Alle auf einer stofflichen Ebene möglich wäre. Die Frage ist nur, warum kommt dieses Potenzial an „Gutem Leben“ nicht bei den Menschen an?

Dazu zunächst einmal eigentlich was relativ Banales: Durch Umverteilung ließe sich als notwendiger Zwischenschritt schon einiges zum Positiven wenden, eine Vermögenssteuer etwa würde 3,5 Milliarden Euro bringen. Und dies ist nur einer der Vorschläge, wie sie etwa die Initiative r www.wege-aus-der-krise.at/ erarbeitet hat. Getragen wird diese Initiative übrigens von ATTAC, dem Armutsnetzwerk, der ÖH, den Gewerkschaften, der Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung und vielen anderen mehr.

Die fehlende Umverteilung ist indes nicht einmal die halbe Wahrheit, warum der potenzielle Wohlstand nicht bei den Menschen ankommt. Es ist vielmehr die FORM, wie in unserer Gesellschaft Wohlstand produziert wird!

Die gemeinsame Form des gesellschaftlichen Miteinanders ist ein absurdes Gegeneinander, es ist die Konkurrenz. Wir sind im Gegeneinander miteinander verbunden.

Daraus ergibt sich, dass die Forderung nach mehr Geld zu kurz greift. Dies sieht man am Beispiel der Bildung: Mehr Ausgaben für Bildung sind solange kontraproduktiv, wie die Bildung zur Aufrüstung des / der Einzelnen und des Standortes dient. Daher gilt es die Forderung zu erheben: Abrüstung in der Bildung! Kein Geld mehr für eine Bildung, die dem Gegeneinander dient! Eine solche Bildung können und dürfen wir uns nicht mehr leisten!

Die Konkurrenz ist aber nur einer der Aspekte, warum der Wohlstand nicht bei den Menschen ankommt.

Kern der herrschenden Form des gesellschaftlichen Miteinanders ist die Ausbeutung der Mitwelt, also von Mensch und Natur. Und da stößt das System an äußere Grenzen (Stichwort ökologische Grenzen des Wachstums) und an innere Grenzen. Diese inneren Grenzen entstehen nicht etwa deswegen, weil die Menschen nicht mehr ausbeutungsfähig und -willig sind, sondern weil sie schlicht immer weniger gebraucht werden bzw. nur dann, wenn sie billiger als Maschinen arbeiten. Das aber ist auch die Möglichkeit, die wir vorfinden: Wir könnten es uns tatsächlich gut gehen lassen!

Hinter den Salamischeiben, die uns da seit Jahren abgeschnitten wurden und auch zukünftig werden steckt diese Tatsache, dass das System an seine inneren und äußeren Grenzen stößt. Andere Formen des Wirtschaftens, beruhend auf Kooperation statt auf Konkurrenz, Wachstum und Ausbeutung sind ein Gebot der Stunde!

Wie wir dahin kommen, ist nicht so klar, aber was wir brauchen, ist ein Innehalten, ein Nachdenken über unsere Zukunft. Das ist in der Politik nicht vorgesehen, da geht es um rasche Lösungen. Da ist ein Problem – also Deckel drauf. Dies ist Politikerinnen und Politikern nicht vorzuwerfen, so funktioniert klassische Politik. Aber da müssen wir raus, es geht eben um einen Blick auf das System. Reden wir darüber!

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Dazu auch:
r Wenn Bildung zur Waffe wird

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It's quite clear tha, 2015-09-26, Nr. 6391

It's quite clear that this is video footage from a cell-phone being pneotid at a computer monitor displaying the actual security camera footage.Here's how you can tell:1. The frame of the computer monitor is clearly visible, including the monitor's power, menu, and adjustment buttons.2. The wall behind the monitor is clearly visible.3. The monitor stand, power cable, and part of the desk it is sitting on are all visible throughout the entire video.4. Vertically oriented 16:9 aspect ratio video is a hallmark of cell-phone video taken by folks who either can't, or don't know how to (or that it's even possible), rotate the image.Hope that helps clear things up.

James Connor He h, 2015-12-11, Nr. 6416

James Connor He has certainly irpnised me to learn Austrian economic theory and I want to run for a congressional seat someday as well. I would have not found these ideas had the money been donated to the Mises institute or Ayn Rand Institute. What happened was a couple of my friends in Med School sent me info about a gold standard and other Ron Paul articles and I became very interested in learning more. It is disappointing how our system works but I pray that there are enough young people who will move forward with this message of freedom and run for office.

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