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Hans D. Smoliner

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2003-03-05

Villach in festen Händen !

Liebe Villacherinnen und Villacher!

Ich glaube es ist an der Zeit, dass ich mein Fremdbild revidiere. Ich bin kein begeisterter Leser von anspruchsvoller Literatur, lese philosophische und psychologische Bücher nur gezwungener Maßen, gehe kaum ins Kino nur ab und zu ins Theater und zu Ausstellungseröffnungen. Denn meine ganze, wenn auch heimliche Leidenschaft gehört nur einer Lektüre. Seit Jahren bin ich ein Fan und treuer Leser des Mitteilungsblattes der Stadt Villach "IN VILLACH".
Endlich geht mein Bubentraum in Erfüllung. Alle 14 Tage eine Zeitschrift nur für mich, frei Haus - und das gratis. So etwas nenne ich bürgerfreundliche Verwendung von Steuermitteln.

Nicht nur, dass die grafische und farbliche Gestaltung des Blattes bei weitem die Qualität von "Prinz Eisenherz", "Tarzan", "Bessy" und wie die verbotenen Lektüren meiner Kinderzeit sonst noch alle hießen, übertrifft. Die Hauptfigur "Unser Herr Bürgermeister" meistert auf cirka 50 Seiten namentlich 53mal im Alleingang die unterschiedlichsten und schwierigsten Situationen. Mit 22 vierfarbigen Fotos (keine Zeichnungen!) werden seine Siegesfeiern auch noch für uns dokumentiert. Da gibt es nichts daran zu rütteln - Foto ist eben Foto!
Von ein "Herz für die Medizintechnik", über "Ihr Reisepass liegt im Bürgermeisteramt", "Gratis zur Kanzelbahn", "Pater Thomas nahm Abschied", "Neues Dienstleistungscenter für letzten Weg", "Bürgermeister nimmt zehn Lehrlinge auf", "Eistraum am Rathausplatz" bis "Zauchen wird geöffnet" unser Held bewältigt alle Abenteuer mit Bravour. Und wie ich aus den Beiträgen entnehmen kann, im Alleingang.
Obwohl unser Held, wie er immer wieder betont gerne im Team arbeitet, wird er von seinen Mitstreitern auf Grund ihrer offensichtlichen Unfähigkeit meistens bei der Bewältigung der anstehenden Problemsituationen scheinbar schmählich im Stich gelassen. Gegenüber der Omnipotenz unseres Protagonisten verblassen die übermenschlichen Kräfte eines Supermans und die Intelligenz eines Batmans. Alles Schnee von gestern.
Unser Held hat die Zeichen der Zeit früh genug erkannt und hat sich rechtzeitig stark und fit gemacht für die Härten und Anforderungen des beruflichen und gesellschaftlichen Alltags. Über Leistungsvereinbarungen und Globalbudgetzuweisungen hat er den "genetischen Code" seiner Institution verändert. Aus einem gemütlichen, selbstzufriedenen Beamten wurde ein aggressiver, wettbewerbsorientierter, kampfbereiter und voller Energie steckender Politiker, der sämtliche Fäden seiner Institution - vom Wirtschaftsreferat bis zum Verkehrsreferat- in festen Händen hält und seine Mitbewerber im Kampf um das Wohlergehen der Villacher Bürgerinnen und Bürger im Alleingang aussticht.

Da den Autoren anscheinend die Ideen für neue Abenteuer ausgegangen und weit und breit keine lokalen Gegner mehr in Sicht sind, hat er seine Geschichtsschreibung selbst in die Hand genommen und uneigennützig vorgeschlagen den Stadtsenat auf sieben Stadträte zu erweitern. Wir steuerzahlende Bürger dürfen uns freuen. Für neue spannende Abenteuergeschichten "IN VILLACH" hat unser Held, mit festen Händen schon gesorgt!

Ps.: Laut dem Mitteilungsblatt der Stadt Villach (Ausgabe vom 15.02.2003) ist der Vorname Helmut 2002 leider aus den Top 10 der Villacher Vornamen gerutscht.

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