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Walther Schütz

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2008-01-12

Im Reich des König Midas

Der historische Midas, berühmt für seinen Reichtum, war etwa zwischen 738 - 700 vor Christus König von Phrygien in Kleinasien.

Wohl die meisten werden die Geschichte des König Midas aus Kleinasien kennen:

„König Midas hielt einst Silenos, den Lehrer des Dionysos, gefangen. Midas gab ihn nur unter der Bedingung frei, dass ihm Dionysos einen Wunsch erfüllte. Der gierige Midas wünschte sich, dass alles was er berühre, zu Gold werden sollte. Dionysos erfüllte ihm diesen Wunsch. Doch schon bald musste Midas feststellen, dass er keine Gabe, sondern einen Fluch besaß: Alles, was er essen oder trinken wollte, verwandelte sich in Gold, sodass er drohte, zu verhungern. Er flehte Dionysos an, ihm den Fluch abzunehmen, ..." So oder ähnlich ist die Geschichte überliefert, siehe etwa http://de.wikipedia.org/wiki/Midas.

Eine Geschichte also über die Gier, über Unmoral, die vom Schicksal bestraft wird? Einfach nur eine Geschichte des erhobenen Zeigefingers? Sicher, wenn man nur auf den König sieht, dann ist eine solche Interpretation naheliegend.

Was aber hat es in dieser sonderbaren Geschichte mit dem Automatismus auf sich, von dem da erzählt wird, dass nämlich alles sich in Golde verwandle und damit ungenießbar werde? Wenn man sein Augenmerk auf diesen Aspekt legt, dann stellt sich die Erzählung vielleicht anders dar. Vielleicht ist es ein erstes Erschrecken vor einem Phänomen, das damals neu war: Das Geld und damit die Umwandlung verschiedener konkreter Güter in miteinander tauschbare Waren, wobei das Geld (= Gold) die allgemeinste Form dieser Waren darstellt und ihrer Substanz die abstrakte Arbeit ist. Vielleicht stand am Ursprung der Sage von König Midas – von der man ja nicht weiß, wann sie entstanden ist und die ja wahrscheinlich eine Rückwärtsprojektion ist – die Erfahrung, dass mit Ware, Geld und abstrakter Arbeit konkrete Dinge ihren Lebenssinn verlieren, dass mit dem Verlust des konkreten Nutzens nur mehr eine Qualität übrigbleibt: Das Mehr, das somit auch kein Genug kennt, sondern aus sich heraus zur Grenzenlosigkeit tendiert.

Nun ist das alles mehr als zweieinhalb Jahrtausende her. Dass die Welt aus Waren (also Dingen, die für Kauf und Verkauf gemacht werden) besteht, ist für uns so selbstverständlich, so „natürlich", dass uns die gesellschaftliche Bedingtheit dieses Seins nur auffällt, wenn die Welt der Waren in die letzten bislang unvermarkteten Refugien einbricht (etwa in den Bereich der Wasserversorgung ...).

Genau diese „Betriebs-WIRTSCHAFTS-Blindheit" ist es aber auch, warum es spannend ist, das Thema, dass man „Geld nicht essen kann", ausführlicher anzuschauen:

Die Armut der Weltgesellschaft – eine Entdeckungsreise ins Weltreich des König Midas

In diesem Beitrag wird zunächst der mit etwas Abstand verrückt erscheinende Blick der Ökonom/innen auf die Welt analysiert. Im zweiten Abschnitt wird dann darauf eingegangen, dass diese „Tollheiten" nicht einfach nur Kopfgeburten der Wirtschaftswissenschaft sind, sondern dass ihre Theorien durchaus korrekt die reale Verfasstheit unserer Gesellschaft wiedergeben.

INHALT

1. Einleitung
2. Der Blick der Ökonom/innen auf die Welt
3. Abstand nehmen
4. Politik im Weltreich des König Midas
5. Der Kreis schließt sich
6. Perspektiven
Literatur

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