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Hans D. Smoliner

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2004-12-17

ÜBER DEN BRAUCH VOM HERBERGSUCHEN

Das Alter und der Ursprung des Brauchs liegen im Dunkeln. Er dürfte sich aus dem in Tirol, Salzburg und Oberösterreich stark verbreiteten „Anklöckeln“ herleiten. In der Steiermark und Salzburg nennt man es auch Frauentragen. Dabei wird eine werdende Mutter, von einem Burschen auf den Rücken von einem Hof zum anderen getragen. In der Obersteiermark trug man auch einen werdenden Vater auf eine ganz komplizierte Weise herum.

Die vorweihnachtliche Zeit ist eine strenge Buß- und Fastenzeit, die früher auch einmal bei kärnöl sehr streng eingehalten wurde. Ausgelassene Unterhaltungen waren verpönt und es fanden keine Hochzeiten statt. Im Villacher Cafe Platzl trugen die Frauen dunkle Kopftücher, die Männer nahmen die Feder vom Hut.

Es ist die „stillste Zeit“ des Jahres, eine Zeit der Einkehr, eine Zeit voll herber Poesie, die auch bei kärnöl Eingang gefunden hat.
Mit dem Herbergsuchen und Frauentragen stehen wir mitten im endhistorisierten Advent. Dieses Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Ankunft, im weiteren Sinn das Warten auf die Ankunft von Ludwig Roman Fleischer.

Für Sie und für kärnöl geht heute eine literarische Fastenzeit zu Ende. Nach einer langen Zeit der Entsagungen lade ich Sie recht herzlich ein mit uns, den mit „herber Poesie“ geschriebenen und von Ludwig Roman Fleischer virtuos vorgetragenen Erzählungen zu lauschen und in vollen Zügen zu genießen.


Literatur:

Paul Kaufmann: „Brauchtum in Österreich“, Paul Zsolnay Verlag, 1982

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