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Die Strategie der krummen Gurken (Dokumentarfilm). Filmtage zum Recht auf Nahrung-Kärnten 1013. Hunger.Macht.Profite.6; Im Anschluss Gespräch mit Edina Jakab und Silvia Feistritzer

REDAKTION

Synopsis

Ort: Alte Burg, Burgwiese 1, 9853 Gmünd
Zeit: 2013-11-22 19:00:00
Inhalt: FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria, Attac und normale.at veranstalten dieses Jahr zum 6. Mal die Filmtage Hunger.Macht.Profite. In Kärnten finden sie dieses Jahr in Kooperation mit dem Forum kritischer Tierhalter_innen und dem ÖIE Kärnten in vom 15.11. - 24.11. im Demeterhof Kraindorf in St. Veit/Glan, in der Alten Burg Gmünd und im Filmstudio Villach statt.

Der Film “Die Strategie der krummen Gurken“ :
Die GartenCoop Freiburg setzt ein erfolgreiches Modell solidarischer Landwirtschaft um. Rund 260 Mitglieder teilen sich die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb in Stadtnähe und tragen gemeinsam die Kosten und Risiken der Landwirtschaft. Die gesamte Ernte - ob gut oder schlecht, krumm oder gerade - wird auf alle Mitglieder verteilt. Ein konsequenter ökologischer Anbau, Saisonalität, 100% samenfeste Sorten, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Bildung, sowie mit anpacken in der Landwirtschaft sind nur einige der vielen Merkmale des Projekts.
Dieser Dokumentarfilm gibt Einblick in die Motivationen und das Innenleben der Kooperative. Er zeigt Menschen, die in Zeiten ökonomischer und ökologischer Krise der Macht der Agrarindustrie etwas entgegensetzen: Die Strategie der krummen Gurken.

Die Strategie der krummen Gurken.Dokumentarfilm, Regie: Sylvain Darou und Luciano Ibarra, Deutschland 2013, 64 Min.

Im Anschluss an die Vorführung:
Filmgespräch mit: Edina Jakab (Bioladenbetreiberin Wurzeln & Flügel) und Silvia Feistritzer (Mitbegründerin FoodCoop Gmünd)

Kartenreservierung:
Telefonisch: 04732 / 36 39
via E-Mmail: luk@alteburg.at
www.alteburg.at /

http://hungermachtprofite.blogspot.co.at/

Agenda: Filmtage zum Recht auf Nahrung
Hunger.Macht.Profite.6

Aus Essen lässt sich reichlich Profit schlagen: Billa, McDonalds, Monsanto, Raiffeisen und Goldman Sachs beweisen es täglich. Die Zocker an den Rohstoffbörsen werden immer erfinderischer, treiben für ihren Profit Nahrungsmittelpreise drastisch in die Höhe und damit Menschen in den Hunger. Gleichzeitig verschärft sich der Preiskampf im Lebensmittelhandel, die Profitmargen der ErzeugerInnen schwinden, der Druck auf die ArbeitnehmerInnen steigt.

"Grüne Lösungen" der Klimakrise wie Agrartreibstoffe oder der Handel mit Emissionszertifikaten verursachen Land Grabbing und damit satte Profite für wenige und leere Mägen für viele. 2012 leiden 870 Millionen Menschen an chronischem Hunger. Ihr verbrieftes Menschenrecht auf Nahrung wird täglich verletzt.

Die Filmtage Hunger.Macht.Profite. zeigen im November 2013 zum 6. Mal kritische Filme über unser Agrar- und Ernährungssystem, die Ungerechtigkeiten und Profiteure sichtbar machen. Die Auswirkungen sind für alle klar zu sehen, die sehen wollen. Der Profit, der mit diesen Ungerechtigkeiten gemacht wird, ist versteckt.

Unsere Aufgabe ist es, die Strukturen offen zu legen und die Profiteure vor den Vorhang zu holen. Wir müssen überlegen, wo auch jeder und jede Einzelne von uns am System beteiligt ist. Wir müssen gemeinsam nachdenken, wo und wie wir an einer Transformation arbeiten können. Um diesen Wandel möglich zu machen, braucht es viele Menschen in einer starken Bewegung. Die ständig steigenden BesucherInnenzahlen von Hunger.Macht.Profite. zeigen, dass es diese Menschen gibt, dass die Bewegung für ein anderes Agrar- und Ernährungssystem stärker wird. Darum wünschen wir uns und Ihnen: sehen Sie sich die Filme an, reden Sie mit, bilden Sie sich eine Meinung, erzählen Sie weiter, was Sie gehört und gesehen haben, verändern Sie die Welt zum Besseren. Gemeinsam werden wir es schaffen, dass niemand mehr mit dem Hunger Anderer Profit macht!

Brigitte Reisenberger (FIAN Österreich)
Barbara Waschmann (normale.at)
Ludwig Rumetshofer (AgrarAttac)
Karin Okonkwo-Klampfer (ÖBV-Via Campesina Austria)
Michael Kerschbaumer (Forum der kritischen Tierhalter_innen)
Eva Aicholzer (ÖIE-Kärnten/Bf1W)

„Fortschritt ist das Werk der Unzufriedenen“
Jean-Paul Sartre

http://hungermachtprofite.blogspot.co.at/

www.fian.at/

www.normale.at/

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