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FROHES SCHAFFEN. Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral. Von Konstantin Faigle. Im Anschluss Diskussion mit Franz Schandl

REDAKTION

Synopsis

Ort: FILMSTUDIO VILLACH im Saal 3 des Stadtkino Villach, Rathausplatz
Zeit: 2013-10-18 20:00:00
Inhalt: Arbeit: Sie gehört scheinbar zur Natur des Menschen, sie „edle" ihn – so heißt es. Aber was ist wirklich dran an dieser Grundsäule unserer Gesellschaft? Brauchen wir Arbeit wie die Luft zum Leben? Wovon wird gesprochen, wenn jemand „Arbeit“ sagt? Tut ein Mensch, der „arbeitslos“ ist, ganz einfach nichts? Ignoriert der Spruch „Meine Frau arbeitet nicht“ nicht grundlegende, für den Erhalt unseres Lebens notwendige Tätigkeiten?
Mit diesem Film möchte der ÖIE anregen über diese Fragen, zu dem für unsere Gesellschaft so wichtigen Thema Arbeit, nachzudenken.

Im Anschluss an die Vorführung Gespräch mit Franz Schandl, der auch im Film zu Wort kommt: „Was heißt gutes Leben, wie bewerkstellige ich die Produktion mit anderen Leuten? und dann natürlich ganz zentral: Was ist Glück, was ist Lust, was ist Vergnügen, was ist Genuss?"

Für den (leiblichen) Genuss der Besucher/innen wird gesorgt, wir laden zu einem Imbiss ein.

Franz Schandl, geb. 1960 in Eberweis/Niederösterreich. Studium der Geschichte und Politikwissenschaft. Lebt in Wien als Historiker, Publizist und Journalist. Mitglied der Redaktion der Streifzüge.

„Frohes Schaffen“ Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral. D 2012, 98 Min. Regie: Konstantin Faigle.

Kartenreservierung: Filmstudio Villach,
Telefon: 0 4242 / 214 606 oder 0 4242 / 27 000 (Kassa Stadtkino Villach, ab 17.45 Uhr)
http://members.aon.at/filmstudiovillach/index.htm

Agenda: Zum Film:

Die essayistisch-satirische Doku-Fiktion zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt. Die Arbeit. Arbeit ist Sicherheit, Selbstbestätigung, Existenzberechtigung. Sie ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragt FROHES SCHAFFEN diesen „heiligen“ Lebenssinn der Arbeit. Regisseur Konstantin Faigle begibt sich auf eine Reise zu den Wurzeln unseres Arbeitsbegriffs. Er besucht die Stätten des Arbeitsglaubens und dessen Niedergangs. Er fährt ins Ruhrgebiet zu den letzten „heiligen“ Bergarbeitern und zum geschlossenen Nokia-Werk. Er begutachtet in Hamburg ein virtuelles Übungskaufhaus, eine Aktivierungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose. Und in den USA besucht er u. a. einen kalifornischen Ein-Mann-Fernseh-Sender, der seine Beiträge komplett via Internet auf den Philippinen schneiden lässt. – „Das Irrenhaus zerfällt und die Irren wollen nicht hinaus“, sagt Franz Schandl, Mitbegründer der linken Intellektuellengruppe „Krisis“ und erboster Kritiker des westlichen Kapitalismus und seiner Auswüchse. In diese Meinung stimmen dann auch alle weiteren Experten ein – egal, ob das der Musen-Professor Benjamin Hunnicutt ist, der ausgewiesene Müßiggänger Tom Hodgkinson, dessen Bücher über kreative Faulenzerei allesamt Bestseller sind, oder sogar der Ökonom Jeremy Rifkin. Ihr Grundtenor: Die moderne Arbeitswelt kollabiert, und wir alle sind Sklaven einer irrsinnigen Moral der Ausbeutung. – Konstantin Faigle hält, was er verspricht, denn der Nebentitel seiner Dokumentation lautet: „Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral“. Alle angeführten Daten, Fakten und die ausgebreitete Analyse des momentanen Ist-Zustandes einer kriselnden Finanz-, Kapital-, Arbeits- und Immobilienwelt lassen keinen anderen Schluss zu, als dass jetzt die Zeit gekommen ist, um sich auf die faule Haut zu legen.
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