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Peter Ulrich Lehner

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2004-03-24

Für einen angemessenen Arbeitsbegriff

4. Teil des 4teiligen Artikels 'Utopie als Antrieb des Alternativen'

Siehe auch:
1. Teil: Steuern und (Um)Verteilung
2. Teil: Parlamentarismus und Steuerpolitik
3. Teil: Elemente einer Alternative

Dazu gehört schließlich der Entwurf eines angemessenen Arbeitsbegriffs. Er müsste der ent-fremdeten und entfremdenden Erwerbsarbeit, dem Dienstbarmachen unserer Kenntnisse und Fähigkeiten für die uns fremden Interessen von Kapitaleigentümern, entgegen gestellt werden.

Arbeit ist Zurückdrängen der Schranke der äußeren durch Entwicklung unserer inneren Natur, Gärungsstoff der Menschwerdung, Bindegewebe der Gesellschaft, Betätigung unseres Mensch-seins, Schlupfloch des Schöpferischen aus dem Zwang der Notwendigkeit in das Reich der Freiheit, das kein oben und unten kennt, niemandem die Güter der Erde vorenthält und unsere Geschwisterlichkeit ermöglicht.

Doch wir verrichten sie als Mägde und Knechte für geltungssüchtige Aufstiegshungrige, die sich mit Trug, Gewalt und aus dem Hinterhalt zur Herrschaft über uns aufschwingen, sich die Ergebnisse unserer Arbeit aneignen, sie durch willfährige untertänige Dienstbeflissene als ihre Leistung verherrlichen lassen und uns zu Fremden machen in einer Welt, die von uns geschaf-fen wird, uns aber nicht gehört. Arbeit wird für die große Mehrheit in Zwänge gekleidet, von ihr gegen Lohn zu Erwerbszwecken verrichtet und ihr als Paradies vorgegaukelt, aus dem Faule verstoßen werden und Fleißige es zu was bringen können, wenn sie ihre Herren nachäffen oder als brave Untertanen sich dem Götzen Kapital folgsam ausliefern.

Doch der Ausweg aus der Knechtschaft sind Unterwerfung nicht und Herrschaft über Andere, durch die auch die Herren sich entfremden und Zerrbilder statt Menschen sind. Sich schöpfe-risch im Tun entfalten, die Früchte dann gemeinsam teilen, statt fremder Herren Konten füllen ? Arbeit wäre das zuweilen!Das keineswegs originelle (schon in den Sechzigerjahren des 20. Jahrhunderts nicht originell gewesene) Bild von der Sozialdemokratie als „Arzt am Krankenbett des Kapitalismus“ muss durch die Vision von der Arbeiter/innenbewegung als „Ärztin am Krankenbett der Gesellschaft, die sie vom Kapitalismus heilt“, ersetzt werden.

Diese Heilung besteht in der Behebung des gentechnischen Defekts der verselbstständigten Verwertungssteigerung der entfremdeten Arbeitskraft, im Zum-Verschwinden-Bringen des Virus der Gewinnsucht sowie in der Befreiung vom Wahn der Privatheit und von der Psychose des Egoismus. Durch das Zuführen des Enzyms der Solidarität und des Proteins der Geschwister-lichkeit sowie des Vitamins der schöpferischen Selbstentfaltung durch gemeinschaftliche Arbeit soll die Gesellschaft gesunden und die Menschheit befähigt werden, die Früchte ihres Tuns ohne Ellbogen, dafür aber mit Herz und Hirn gemeinsam untereinander aufzuteilen.

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