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Andreas Exner

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2013-04-22

Gutes Leben im post-fossilen Zeitalter: Die strategische Bedeutung sozialer Gleichheit

Beitrag für den Sammelband zur Friedensakademie Schlaining 2012

Erschienen in: Elias Bierdel, Maximilian Lakitsch (Hg.): Wege aus der Krise. Ideen und Konzepte für Morgen.

Reihe: Dialog, Bd. 63, 2013; 216 S., 9.80 EUR, br., ISBN 978-3-643-50466-1

Bestellen unter: http://www.lit-verlag.de

Andreas Exner, Lukas Kranzl

Wind-, Wasser- und Solarenergie allein sind aufgrund verschiedener Einschränkungen nicht geeignet, den gegenwärtigen Energieverbrauch zu decken. Energie wird nämlich immer in der jeweils passenden Form, an dem richtigen Ort und zu einer bestimmten Zeit benötigt. Der Transport und die Speicherung von Energie werden damit zunehmend wichtiger. Gleichzeitig stellen diese beiden notwendigen Schritte in der Praxis substanzielle Restriktionen dar. Biomasse hat hier gewisse Vorteile, da sie gespeicherte und damit auch transportable Sonnenenergie ist. Biomasse liefert bereits einen Großteil der globalen erneuerbaren Energie (Birol 2010). Einen substanziellen Teil des derzeitigen Energie- und Ressourcenhungers über biogene Rohstoffe zu decken, würde allerdings Nutzungskonkurrenzen verschärfen, die sich heute bereits im weltweiten Land Grabbing zeigen (Haberl et al. 2007, Exner et al. 2011)

Also bleibt anscheinend nur eine technische Lösung, eine Steigerung der Energieeffizienz. Und so lautet in der Tat das techno-optimistische Credo jener, die ob der wachsenden, von der kapitalistischen Nutzung der Biomasse heraufbeschworenen Nutzungskonflikte in Sorge geraten. Sie plädieren für eine Effizienzrevolution. Sicherlich, das Potenzial zur Einsparung von Energie ist beträchtlich, und man müsste dabei nicht im Geringsten an Komfort einbüßen.

Leider hat sich in der Vergangenheit jedoch gezeigt, dass eine steigende Nachfrage nach Energiedienstleistungen die Effizienzsteigerungen stets zumindest zum Teil kompensiert hat.

Solche Rebound-Effekte (allg. dazu Polimeni et al. 2009) konnten in zahlreichen Fällen nachgewiesen werden: Mit steigender Effizienz der Verbrennungsmotoren steigen Leistung, Gewicht und Größe der Fahrzeuge (siehe z.B. Haas et al. 2008). Wegen der wachsenden Entfernungen, die damit zurückgelegt werden, steigt auch der Energieverbrauch. Oder: Höhere Leistungen von Computerchips werden durch aufwändigere Software überkompensiert. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Der zugrunde liegende Effekt ist immer der Gleiche: mit steigender Effizienz sinken die Kosten einer Einheit Energiedienstleistung. Die Folge ist eine erhöhte Nachfrage.

Die Konsumentinnen erhöhen ihre Nachfrage, weil sie zum selben Preis einen größeren Nutzen haben. Die Produzenten erhöhen ihre Nachfrage, weil sie nun mit demselben Kapital mehr Profit erwirtschaften können. Spart ein kapitalistisches Unternehmen Rohstoffe pro Output ein, so wird es den Output erhöhen, weil es bei gleichbleibenden Kosten mehr produzieren kann. Die Stückpreise der Ware, die es letztlich verkaufen muss, sinken. Es kann sie teurer als die eigenen Kosten verkaufen und billiger als im gesellschaftlichen Durchschnitt. Die Konkurrenz, die mit Ressourcen prasst, hat das Nachsehen.

Die Hoffnungen der Effizienzrevolution stützen sich im Wesentlichen auf die folgende drei Pfeiler: Erstens Durchbrechertechnologien bei Effizienz, die sich relativ stark und rasch ausbreiten, zweitens Vermeidung des Rebound-Effekts: trotz Effizienzverbesserung sinken die Preise pro Energiedienstleistung nicht, etwa aufgrund einer progressiven Energiesteuer, die dem Effizienzfortschritt angepaßt wird. Drittens konsequent ausgestaltete Zertifikatssysteme, die eine absolute Deckelung des Energieeinsatzes erzielen können. Während die erste Lösung einen großen technischen Optimismus voraussetzt, stoßen sich die beiden anderen an der Wachstumslogik des Kapitals.

Würden die ersparten Kosten der Effizienzfortschritte durch eine Steuer abgeschöpft, so hätte das Kapital keinen Anreiz, die Effizienz zu steigern. Die absolute Deckelung des Energieeinsatzes würde den Gesamtoutput der Wirtschaft begrenzen und damit auch die Möglichkeit, Profit zu produzieren. In einem solchen Steady State mit konstantem Ressourcendurchsatz, der auf längere Sicht zweifellos notwendig werden wird, müsste jeder wirtschaftliche Überschuss konsumiert werden und dürfte nicht mehr dazu verwendet werden, das Kapital zu erweitern, wie dies jetzt geschieht, erzwungen durch die Konkurrenz. Die einzige Alternative wäre, Investitionen in eine Steigerung der Ressourceneffizienz zu tätigen, wobei allerdings die Erweiterung der Produktion diese Steigerung nicht übertreffen dürfte. Freilich haben solche Investitionen Grenzen, die Effizienzsteigerungsrate fällt im Zeitverlauf.

Ein Steady State-Kapitalismus würde folglich voraussetzen, dass der Staat die Produktionsmittel kontrolliert, dass also die Kapitalisten mit der politischen Klasse in eins fallen und der Profit letztlich nicht mehr für Netto-Investitionen zur Verfügung steht. Damit würde ein wichtiger Faktor der politischen Stabilität des Kapitalismus unterminiert: der erweiterte Warenkonsum der Lohnabhängigen.

Die Grenzen der kapitalistischen Energieregionen: Güssing als Beispiel

In den vergangenen Jahrzehnten etablierte sich eine Reihe von Energieregionen, die mit unterschiedlichen Nachhaltigkeitszielen sowie dem Ziel der Energieautarkie ermutigende Aktivitäten setzen (Müller et al. 2011). Das vermutlich bekannteste Beispiel ist die Region Güssing.

Die heute existierenden Energieregionen liegen praktisch ausschließlich im ländlichen Raum, meist mit sehr dünner Besiedlungsdichte und daher mit einem entsprechend großen Potenzial zur energetischen Biomasse-Nutzung und ausreichender Verfügbarkeit an Land. Damit sind selbst bei derzeitigem Energieverbrauchsniveau Ziele der (lokalen) Energieautarkie durchaus realisierbar, wenn vom Import energieintensiver Produkte (Baumaterialen, Metalle, Fahrzeuge etc.) abgesehen wird, die bei weitem nicht in der Region selbst gewonnen oder hergestellt werden können. Eine Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs stand daher gegenüber dem Ausbau erneuerbarer Ressourcen bisher deutlich im Hintergrund. Insbesondere im Verkehrssektor sehen sich die Regionen im Allgemeinen weiterhin ungelösten Problemen und steigendem Kraftstoffverbrauch gegenüber (der in vielen Fällen auch von den Energieautarkie-Zielen explizit ausgenommen wird).

Darüberhinaus wird in Zukunft ein großer Teil der Fläche auch für erneuerbare Rohstoffe aus Biomasse genutzt werden müssen, zusätzlich zu einer wünschenswerten weitgehenden Regionalversorgung mit Nahrungs- und Futtermitteln (Lauk et al. 2012).

Die Beispiele dieser Energieregionen und ihrer „Autarkie“-Ziele sind daher in keinem Fall auf Gebiete mit größerer Bevölkerungsdichte übertragbar. Vielmehr werden ländliche Regionen künftig in zunehmendem Maße – so wie dies schon seit jeher im Bereich der Nahrungsmittel der Fall war – auch als Energielieferanten für städtische Gebiete aufkommen, das heißt zu Netto-Energielieferanten werden müssen. Das ist nur möglich, wenn die Wachstumspirale des Energie- und Ressourcenverbrauchs durchbrochen wird und es zu einer drastischen Reduktion des Verbrauchs kommt. Der Umstieg auf erneuerbare Ressourcen ist ein erster wichtiger Schritt zur Vorbereitung eines dekarbonisierten Energiesystems. Notwendig ist nun als weiterer Schritt der Bruch mit dem durch das kapitalistische industrielle System getriebenen Wachstum des Energieverbrauchs. Es ist zu vermuten, dass dieser zweite Schritt sich deutlich schwieriger gestalten wird, weil er radikalere und substanziellere Umbrüche in den gesellschaftlichen Strukturen und sozialen Konventionen erfordert.

Es zeigt sich also: Ohne einen strukturellen Wandel, der die kapitalistische Wachstumslogik des „Immer-Mehr“ durchbricht, werden weder Effizienz-Technologien alleine, noch eine Verbreitung von so genannten Energieregionen mit einer gewissen regionalen energetischen Eigenversorgung zu einer Abkehr vom ansteigenden Energieverbrauchspfad führen. Diese Technologien können zwar bewirken, dass menschliche Bedürfnisse mit geringerem Energieverbrauch befriedigt werden. Die Struktur des ökonomischen Systems verhindert aber, dass mit weniger Aufwand die selbe Gütermenge wie vorher produziert wird.

Solange keine Alternative zur kapitalistischen Produktionsweise entwickelt wird, geht die Hoffnung auf die Effizienzrevolution ebenso ins Leere wie ein verkürztes und kapitalistisches Modell von vermeintlich energieautarken Regionen.

Das Zeitalter der Peaks

Die Energiewende ist nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes notwendig. Da sich bei den fossilen Ressourcen Höhepunkte der globalen Förderung abzeichnen – bei Erdöl wurde er vermutlich schon überschritten (Zittel 2010, 2011) – ist sie auch objektiv unvermeidlich. Auch bei Metallen sind vielfach bereits Förderhöhepunkte absehbar (Zittel et Exner 2011, Zittel 2012).

Die Peak-Problematik bei fossiler Energie und bei Metallen verschränkt sich auf zweifache Weise. Einerseits ist die Förderung von Erzen und die Gewinnung der Metalle energieintensiv. Der Energieaufwand steigt mit abnehmender Erzkonzentration, ein Trend, der vielfach schon vor Längerem eingesetzt hat und sich nach einem Förderpeak beschleunigt. Auf der anderen Seite benötigen Photovoltaik, aber auch die Windkraft und Speichertechnologien, die eingesetzt werden um die Volatilität der erneuerbaren Energieproduktion auszugleichen und so dem kapitalistischen Energieregime anzunähern, Metalle, die zum Teil geographisch relativ stark konzentriert vorkommen oder knapp sind.

Während bei den genannten „Bottleneck-Metallen“ die Weltproduktion relativ klein ist (bei allerdings deutlich wachsendem Bedarf), sind auch Knappheiten bei Metallen, die in großem Maßstab abgebaut werden, denkbar. So könnte die Förderung von Kupfer bereits vor 2020 ein Maximum erreichen. In der entsprechenden Analyse wird ein Peak für 2008 angenommen (Zittel 2012: 72). Aufgrund der hohen Bedeutung von Kupfer für zahlreiche Produkte hätte dies wohl weitreichende Konsequenzen.

Metalle sind Gegenstand kapitalistischer Konkurrenz. Schon allein aus diesem Grund kann die technische Machbarkeit ambitionierter Ausbaupfade bestimmter erneuerbarer Energietechnologien nicht so einfach unterstellt werden. Nicht zufällig verweist die Rohstoffstrategie der EU auf den Bedarf an Metallen für die Erneuerbaren, wo es auch um entsprechende Weltmarktpositionen geht, um ihren neokolonialen Zugriff auf die Ressourcen des Südens zu begründen.

Dabei ist der Großteil vieler Metalle ohnehin schon im Norden in Infrastrukturen festgelegt, während sie im Süden für einen annehmbaren Lebensstandard fehlen. Bei einem Metall nach dem Peak wird dies zu einem gravierenden Problem sozialer Gleichheit, nicht zuletzt weil die Gewinnung der zweiten Hälfte einer Ressource nach dem Höhepunkt der Förderung einen viel höheren Aufwand erfordert und daher nur unvollständig realisiert werden kann.

Der Bergbau, der immer schon auf extremer Ausbeutung beruhte (Zittel et Exner 2011) rückt heute vor allem in relativ unerschlossene, häufig von Indigenen besiedelte Gebiete vor (z.B. PcW 2011, Sawyer et Gomez 2012) oder in solche, die einen hohen Naturschutzwert haben (Miranda et al. 2003, IUCN 2011). Die relativ gut zugänglichen Regionen sind dagegen zumeist bereits stark ausgebeutet worden. Der so gesehen soziale Peak dürfte daher bei vielen, vielleicht sogar bei allen Metallen schon überschritten sein.

Der Bergbau ist nicht nur sehr energieintensiv, er ist auch generell höchst umweltschädlich. Dabei ist nur ein Teil der Schäden technisch überhaupt in den Griff zu bekommen. Und auch dies würde enorme Summen kosten, die den „fairen“ Preis von Metallen in die Höhe treiben würden, ganz unabhängig von der Erschöpfung von Lagerstätten. Acid Mining Drainage zum Beispiel, die jahrhundertelange Freisetzung von Säure und damit einhergehende Kontaminierung mit Schwermetallen ist schon aus rein technischen Gründen nicht kontrollierbar (MMSD 2002, BC 2006).

Das kapitalistische Stoff- und Energieregime kann sich durchaus, für eine Zeitlang wenigstens, auf eine erneuerbare Grundlage stellen. Allerdings würde dies soziale Konfliktlagen und Verelendungstendenzen noch verschärfen.

Kapitalismus als Verbindung von Ungleichheit und struktureller Rücksichtslosigkeit

Die kapitalistische Wirtschaftsordnung und die von ihr dominierte Gesellschaft ist von einer grundlegenden Ungleichheit gekennzeichnet, der zwischen den Eigentümern der Produktionsmittel und denen, die im Wesentlichen nur ihrer Hände, Herzen und Hirne Arbeitskraft zu verkaufen haben. Diese Ungleichheit hat ihre historische Wurzel in der oft blutigen Enteignung der Bäuerinnen und Bauern, und der Verarmung der unabhängigen Handwerker und Kleingewerbetreibenden. In diesem Prozess dehnte sich auch das Marktprinzip auf immer weitere Teile der Gesellschaft aus.

Das für den Markt konstitutive Tauschprinzip ist von einer strukturellen Rücksichtslosigkeit gekennzeichnet. Denn seiner Logik zufolge gilt der Mensch grundsätzlich nur als Vehikel des jeweiligen Tauschgutes (Geld, Ware). Die Tauschlogik ist unproduktiv und tendenziell zerstörerisch. Sie kann die sozialen Grundlagen, auf denen sie beruht, nicht erzeugen und steht ihnen sogar entgegen. Anders ist dies im Fall des Prinzips der Reziprozität, das alle nicht-kapitalistischen Gesellschaften prägt und auf dem auch noch die Tauschlogik des Kapitalismus basiert. Hier wird zusammen mit dem materiellen Austausch, der stattfinden kann, aber nicht muss, vor allem eine soziale Beziehung erzeugt. Reziprozität kann asymmetrisch sein, sogar herrschaftsförmig, impliziert jedoch immer die Anerkennung des Anderen als eines Menschen, nicht nur als Vehikel oder Objekt eines Tausches.

Reziprozität zeigt sich heute noch in Nachbarschaftshilfe, Elternschaft, der Pflege der Alten im Kreis der Familie, aber auch in Solidarischen Ökonomien und den Commons, die, wie im Fall der Freien Software oder Wikipedia zu sehen, durchaus globale, ja, sogar anonyme Formen annehmen kann. Gegenüber dem Tauschprinzip, das eine eigene Institution, den Markt, hervorbringt, der sich aus allen Beziehungen „entbettet“ (Karl Polanyi), zeichnet die Reziprozität aus, dass sie sich nicht als eigengesetzliche, abstrakte ökonomische Logik abspaltet, sondern einen bewusst gestaltbaren Lebenszusammenhang bildet.

Die kapitalistische Gesellschaft ist eine Verbindung aus tiefgreifender sozialer Ungleichheit und dieser strukturellen Rücksichtslosigkeit des Marktes. Dies hat weitreichende soziale, aber auch ökologische Konsequenzen. In jeder sozial ungleichen Gesellschaft gibt es Statuskonkurrenz. Unter den Bedingungen kapitalistischer Produktionsweise allerdings nimmt diese Konkurrenz einen außergewöhnlich heftigen, andauernden und lebensbedrohlichen Charakter an.

Zudem ist diese Konkurrenz, da sie sich in der zusammen mit dem Kapital etablierten Marktwirtschaft vor allem am Geldeinkommen und -vermögen bemisst, nach oben hin grundsätzlich unlimitiert. Sie ist, da sie dem Tauschprinzip folgt, strukturell rücksichtslos, das heißt durch keine moralische oder traditionelle Rücksicht mehr eingegrenzt.

Daraus folgen der Wachstumszwang und -drang des Kapitals, die mit steigenden Ressourcenverbräuchen, ständigen Angriffen auf die Lohnabhängigen und Bauern sowie der fortwährenden Ausweitung des Tauschprinzips einhergehen. Denn die Kapitalisten oder Unternehmer können ihre herausgehobene Statusposition nur sichern, wenn sie Kapital akkumulieren, um in der Konkurrenz am Markt die Nase vorne zu behalten. Und sie tun dies ohne irgendein sinnlich fassbares Maß, daher ohne ein Genug.

Neuere Forschungen zeigen, dass soziale Ungleichheit direkt der menschlichen Gesundheit schadet (Wilkinson et Pickett 2009). Die Angst vor Statusverlust ist, wie experimentelle Befunde zeigen (Dickerson et Kemeney 2004), der stärkste Stressor, dem ein Mensch ausgesetzt sein kann. Auch ein niedriger Status selbst erhöht bereits das Stresslevel und vermehrt damit alle Erkrankungen, die daraus resultieren (Wilkinson et Pickett 2009). In reichen Ländern ist die Ungleichheit deshalb der wichtigste die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinträchtigende Faktor, während die Größe des Output einer Wirtschaft in reichen Ländern damit in keiner Weise korreliert, und, wie Wilkinson et Pickett zu ergänzen sind, auch in armen Ländern kaum eine Korrelation etwa mit der Lebenserwartung aufweist.

Der Tugendzirkel der Gleichheit

Gutes Leben im post-fossilen Zeitalter erfordert also unabdingbar die Überwindung des Kapitalismus, was mit einer Überwindung, jedenfalls aber deutlichen Zurückdrängung der Marktwirtschaft einhergehen muss. Die Alternative dazu ist freilich keine Staatsplanwirtschaft. Erstens kann diese das Tauschprinzip nicht außer Kraft setzen und hat dies, wie der Realsozialismus zeigte, historisch auch nie getan. Zweitens ist mit der Entgegensetzung von Staat und Gesellschaft auch eine fundamentale Ungleichheit gesetzt. Ungleichheit kann daher niemals durch staatlichen Zwang überwunden werden, der ja selbst nur Ausdruck einer tiefen sozialen Ungleichheit ist.

Zusammengefasst hat Gleichheit in ökologischer Hinsicht drei wesentliche Positivwirkungen. Sie erhöht erstens die Lebensqualität unabhängig vom Output, der sogar zurückgehen kann – und das global gesehen auch muss – ohne dass es zu einer Einbuße der Lebensqualität kommt. Mit steigender Gleichheit würde sie sogar wachsen.

Gleichheit erlaubt zweitens eine Reduktion des Statuskonsums, der erhebliche negative ökologische Auswirkungen hat und zudem eine bewusste Schrumpfung des Output mit starkem sozialen Widerstand konfrontiert. So zeigen Untersuchungen an reichen Ländern (Exner i.E. 2012, Exner i.E. 2013), dass etwa die Kfz-Dichte und die durchschnittliche Größe von Wohnungen in einem Land positiv mit der Ungleichheit der Einkommen korrelieren. Gleichheit erleichtert schließlich drittens die Kooperation zwischen Betrieben oder ermöglicht diese überhaupt erst. Zwischenbetriebliche Kooperation ist notwendig für eine bewusste Ressourcenallokation, nicht zuletzt um die riesenhaften, historisch durchgesetzten globalen Ungleichheiten zu mildern. Sie ist auch unerlässlich, um ein Degrowth, ein Postwachstum einzuleiten, das heißt den Output einer Wirtschaft bewusst zu senken, während der Wohlstand zunimmt. Andernfalls wäre die Einschränkung der Produktion nichts anderes als eine schwere Rezession mit nachfolgender Stagnation und Massenelend.

Gleichheit steht im Zentrum von Ansätzen Solidarischer Ökonomien und von Commons, die daher als Königsweg zu einer Postwachstumsökonomie zu betrachten sind.

Eine drastische Arbeitszeitverkürzung mit einer parallelen deutlichen Angleichung der Löhne wäre abstrakt gesprochen zwar auch eine sinnvolle Maßnahme. Allerdings ist dafür eine starke Basisbewegung notwendig, die das überhaupt durchsetzen kann. Dazu müsste sie über Möglichkeiten der autonomen, nicht-kapitalistischen Reproduktion verfügen, also ohnehin über eine Solidarische Ökonomie, die auf Gleichheit und Reziprozität anstelle von Management und Markt beruht. Dies gilt auch für ein Grundeinkommen.

Ohne eine gewisse, fortschreitend expandierende Kontrolle wesentlicher Produktionsmittel im Sinn Solidarischer Ökonomien oder von Commons ist eine fundamentale Neuorientierung staatlicher Politik schwer vorstellbar und der widersprüchliche Prozess, in den Formen des Kapitalismus – das heißt von Markt und Staat – sich aus diesen Formen herauszuwinden, nicht möglich.

Dass Gleichheit das Potenzial zur Unterstützung von Kooperation zwischen Betrieben hat, also tendenziell Reziprozität fördert anstelle von Marktverhältnissen, zeigen unter anderem Untersuchungen der Arbeitsgruppe um Wolfgang Weber (Weber et al. 2009, Unterrainer et al. 2011). Dem entsprechen Befunde von Wilkinson und Pickett, wonach auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene mehr Gleichheit die Solidarität und das Verantwortungsgefühl stärkt (Wilkinson et Pickett 2009).

Solidarische Postwachstumsökonomie: Beispiele und Ansatzpunkte

Eine solche Solidarische Postwachstumsökonomie muss ausgehend von realer Praxis konkret und schrittweise entstehen. Diese Praxis ist in radikaler Weise innovativ, und das ist für eine Postwachstumsökonomie auch notwendig, wenn sie frei von Lohnarbeit ist, Reziprozität an die Stelle von Märkten setzt, Autonomie gegenüber dem Staat gewinnt und soziale Ungleichheit weitgehend abbaut (Exner et Lauk 2012).

Radikale Innovationen benötigen einen geschützten sozialen Ort, der den Zerstörungs- und Beharrungskräften von Markt, Kapital und Staat nicht mit voller Gewalt ausgesetzt ist. Darunter ist nicht ein lokaler Rückzugsraum gemeint, sondern eine soziale Nische, die durchaus auch globale Ausmaße annehmen kann, wie bei der Freien Software.

Solche Innovationen verbreiten sich vor allem unter den Bedingungen einer fundamentalen Krise der herrschenden Regime von Lebens- und Produktionsweise. Für Solidarische Postwachstumsökonomie relevante Beispiele radikaler sozialer Innovationen, die aus Nischen diffundieren und sich in die Gesellschaft hinein verbreiten, können auf unterschiedlichen Komplexitätsstufen aufgewiesen werden. In Anlehnung an einen Buchtitel von Friederike Habermann, „Halbinseln gegen den Strom“ (2009), kann man nicht nur von Halbinseln, von Umsonstläden, Gemeinschaftsgärten oder Praxen Gemeinsamer Ökonomien sprechen, sondern durchaus auch von Inseln, die im schlechtesten Fall, etwa im Beispiel der baskischen Mega-Kooperative Mondragon nur im kapitalistischen Strom liegen, im besten Fall jedoch, wie etwa beim venezolanischen Kooperativen-Komplex CECOSESOLA zu sehen, gegen den Strom aufgebaut werden.

Eine noch höhere Komplexitätsstufe, die man mit einem Archipel vergleichen könnte, hatte die historische Kibbutzbewegung erreicht. Ein anderes Beispiel auf dem Organisationslevel des Archipels wäre die Wiener Siedlerbewegung in der Zwischenkriegszeit (Novy 1981).

Letztlich müssen solche Innovationsprozesse zu einer Umgestaltung der gesamten Gesellschaft führen, sonst werden sie durch die Widersprüche gerade ihrer Archipelexistenz von Kapital, Markt und Staat unterminiert. Eine solche Gewinnung von Land, die dem Kapitalismus dauerhaft und großflächig Ressourcen entzieht, kann langfristig nur ein globaler Prozess sein. Doch dieser muss unter anderem lokal und regional beginnen. Ein Beispiel dafür ist die Bolivarianische Revolution in Venezuela. Freilich ist dieser Prozess auch von einer Reihe von Defiziten und Widersprüchen geprägt (Exner et Kratzwald 2012).

Hierzulande sind Innovationen bescheidener, gleichwohl bedeutsam, weil sie erste Schritte für weitergehende Transformationen setzen. Ein Beispiel im Bereich der Lebensmittelproduktion ist die Initiative Solidarische Landwirtschaft Jedlersdorf (SoliLa, http://17april.blogsport.eu/), die mit der ersten Feldbesetzung Österreichs auf brachem Land, das von der BOKU gepachtet wird, für Aufsehen sorgte. SoliLa zielte auf eine kollektiv-solidarische und post-fossilistische Landwirtschaft mit einer kollektiven Verteilung der Produkte über Fahraddienste an die in Wien bereits existenten Food Coops. Diese Initiative zeigt anschaulich, dass ohne soziale Kämpfe eine Aneignung auch von an sich ungenutzten Ressourcen – mit Ausnahme der finanziell eng beschränkten Möglichkeiten des Kaufs – nicht denkbar ist. Ihr misslang die Landaneignung vorläufig, die BOKU räumte die Aktivistinnen und Aktivisten mit einem privaten Sicherheitsdienst unter Einsatz von Gewalt und zerstörte die Beete und einen großen Teil der Jungpflanzen. Doch war die öffentliche Diskussion durchwegs positiv und die Aktion als Kristallisationskern eines neuartigen Bündnisses für solidarische Landwirtschaft in der Stadt aus urbanen Agrargruppen, Radfahrern und Nachbarn erfolgreich.

Eine Initiative, die Commoning, also das Herstellen von Gemeingütern im Bereich von Wohnen und Arbeiten ausgehend von der mit dem Kapitalismus kompatiblen Form des Kaufs (von Land etc.) praktiziert, ist das Projekt Schönwasser in Zurndorf (Burgenland, http://www.schoenwasser.at). Der Verein Keimblatt, der es betreibt, will gemeinschaftliches Wohnen, also eine Struktur der Reziprozität, aufbauen und mit gemeinschaftlichem Arbeiten basierend auf Selbstorganisation und Gleichheit kombinieren. Zwar wird keine Gemeinsame Ökonomie (kollektive Kasse) angestrebt, jedoch sollen eine Reihe von Gemeinschaftseinrichtungen (Küche, Waschküche, Büros, Seminarzentrum usw.) auch gemeinschaftlich (ehrenamtlich) betreut werden. Hier steht die Schaffung eines positiven Beispiels im Vordergrund. Es soll zeigen, dass Elemente von Gemeinschaftlichkeit nicht nur ökologische Vorteile haben, sondern auch die soziale Qualität heben.

Literatur

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