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Diana Wolschner

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2022-08-06

Vlad und die Rote Baronin

in dunkler nahender walburgisnacht ...

VLAD UND DIE ROTE BARONIN

in dunkler nahender walburgisnacht,
brauste das auto durch die nacht,
die kirchenglocken gerade zurück gekehrt vom fernen rom,
machten ihren schrillen lauten ton,
ein geleit von wilden rauschen,
zum rot getauchten letzten abendmahl…

gebetet im hügelland,lieblich äugelnd,
ein häuschen, aus schwarzen holz gemeißelt,
ein WALHALL von tannengrünen bäumen umranden das geheimnisvolle haus.

von der ferne umschmeichelt bereits ein rotes dunstiges licht,
ein hauchhh, ein dunst, die idee einer roten haarpracht,
blass und karg, gebleichte fingerlein, blütenblau, rotes blut in deren adern?

ich träumte nur noch blau,
rot-blau-rot-blau-rot-blau,
in dieser nacht vermischten sich die farben,
weil, bacchus: „küsste mich wach.“

zum häuschen hin führte ein schmaler pfad,
die fenster lechzten rot,
ihre träume drangen bereits zu uns hervor,
ihre mageren hände in der hoffnung nach rot,
so wurden wir sehnsüchtig erwartet!

rot-blau-rot-blau-rot-blau,
ohne rotes blut kein leben,
blaues blut lebt von seiner elenden ressource der vergangenheit,
doch jene, die es nie hatten, die werden immer danach flehen.

da schritt sie,
zwillingsschwester des apollos,
nicht haarprächtig offensichtlich,
im herzen göttlich klar, hindurch, mit des bruders herz im arm,
kein geschenk zum verspeisen, jene wusste bereits,
welches herz man zu ihr brachte.

an der pforte stand vlad,
ausgesetzt als neugeborener,
gesäugt von einer hirschkuh,
einer der lebte von der liebe der menge,
einer, der seinen lebenssaft bezog aus seiner schauspielhaften kraft des ewigen MIMUS.
sein leben war geheim,
aus dunklen katakomben hervor gekrochen,
in erde gebettet,liebte er die rote baronin wie ein elixier.

er nährte sich vom nektar der lebendigen,
doch war sein heuchlerisches tapferes wirken nur falsches spiel,
um zu erwirken den lebenssaft in sich zu schlucken und zu verschwenden.

bald begann das schaurige mahl,
in blutroten kelchen,
wurde purpurschneckenroter saft gereicht,
im getauchten schwummrigen zimmerchen,
war nur schwer zu erkennen, welche lukullischen verführungen uns erwarteten,
eine hexenküche mit verwunschenen kräutern,
elegant gewürzt,
sollte uns alle in vergangene zeiten ziehen,
ein labyrinth der undurchsichtigkeit,
im raum hallte das schicke glatte lachen des vlad.

wie maden bekrochen sie sich,
wie maden nährten sie sich,
vom frischen saftigen schleim,
mit züngelnden zünglein umkrochen sie saft und mahl,
bis alles weggefressen war.

im zuge einer dümmlichen konversation wurde klar,
wer wo zu hause war!

so schritt vlad wild und aufgebraucht davon,
eine gute seele wollte ihn zwar retten,
doch der mund gefüllt mit knoblauch,
brachte vlad zu fall,
er tauchte ab in faulige gewässer,
der kelpie verspricht vlad zu retten,
doch zieht der kelpie vlad noch tiefer in den teich...

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ADvo, 2010-08-06, Nr. 4904

Endlich mal was lustiges auf kernöl ;-)

Alexia, 2010-08-06, Nr. 4905

Ein Parasit der Lust, immer auf der Suche nach einem Wirt.

Name, 2010-08-06, Nr. 4911

Seit wann heißt der Typ Vlad? Der auf dem Bild ist doch eindeutig der Lulu.

Hans Peter Pirker, 2010-08-18, Nr. 4940

Schöne Vergangenheitsbewältigung

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