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Danijel Jamrič

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2010-05-30

ich habe heute erfahren

Gedicht, 2008

.

ich habe heute erfahren

ich habe heute erfahren
ich hätte nur noch etwa siebzig jahre zu leben
zugegebenermaßen war ich geschockt von der diagnose
wollte sie nicht wahrhaben
wurde zuerst wütend
traurig
aber anstatt durchzudrehen
blieb ich schlussendlich bei verstand

und sofort schoss mir die frage durch den kopf
was ich in dieser kurzen zeit
die mir noch zur verfügung steht
wohl anfangen sollte

ich kann nun die verrücktesten sachen machen
ohne noch rücksicht nehmen zu müssen
auf dinge
die euch so verdammt wichtig sind
ich werde mir die freiheit nehmen
weit raus zu gehen und
ich selbst zu sein und nicht mehr der von vorhin

ich werde euch nichts wissen lassen
von meinem schicksal
denn ansonst wär das nicht gerecht
gegenüber euch und auch mir selbst

ich werde berge küssen
wiesen umarmen
bäume atmen
meere lieben

und wenn schließlich meine zeit gekommen sein wird
werde ich
noch ein letztes mal
in den wolkenlosen himmel sehen

.


.

Der Autor hatte 2008 Gelegenheit, mit diesem Gedicht (in Kombination mit einer Kurzgeschichte) an einer Lesung des Kärntner Schriftstellerverbandes teilzunehmen.

Reaktionen Auf den Beitrag reagieren

Philips, 2010-05-30, Nr. 4814

Schade dass man Kreativität nicht spenden kann, sonst hätte ich für sie einen Spendenaufruf organisiert, der sicherlich dazu beigetragen hätte, was Besseres als, dass von ihnen Verfasste zu veröffentlichen.

mit freundlichen Grüßen Philips

rVk, 2010-05-30, Nr. 4815

@philips

Du bist ein selbstgerechter Mensch.

Durch genau solche Menschen wird unsere Gesellschaft zu dem was sie ist. Eine völlig degenerierte Ansammlung von beliebigen Privatmeinungen, die, weil eben eine jede für sich privat, gegeneinander konkurrieren müssen.
Jede Privatmeinung steht nämlich für sich allein und ist isoliert von allen anderen.

Ihre Legitimation erhält die Privatmeinung durch die "Erhebung" des Menschen zum Bürger. Erst, wenn der Bürger mit seinen Rechten als Bürger, also seinen Bürgerrechten, (nicht zu verwechseln mit den Menschenrechten), ausgestattet wird, kann eine Privatmeinung überhaupt erst beginnen Wirkung zu entfalten. Ohne diese Unterstützung durch gesetzlich verankerte Bürgerrechte, gälte die bürgerliche Privatmeinung faktisch nichts.

Der Terminus Menschenrechte ist eben genau aus diesen Gründen in diesem Zusammenhang abzulehnen. Ich bin nämlich als Mensch geboren und besitze dadurch bereits alle damit verbundenen Rechte. Diese unterscheiden sich allerdings massiv von den, durch Liberale geprägten, Bürgerrechten, die ich mir erst ererben, oder erwerben (verdienen) muss. Echte Menschenrechte sind geschenkt. Deswegen sind sie in unserer Gesellschaft wahrscheinlich auch nichts wert.

In den Beziehungen zwischen ihrem Sinn entsprechend lebenden Menschen, also in einer Gesellschaft, die sich nicht ausschließlich durch ihre Wirtschaftsform definiert, die nicht als Gesamtheit Sklave der eigenen (Über-) Reproduktion, Sklave des eigenen Arbeitsfetisches ist und die nicht Sieger und Verlierer kennt, in solchen Gesellschaften spielt eine Privatmeinung, wie Du sie heute gepostet hast, nämlich keine Rolle. In so einer Gesellschaft muss der, der ein Gedicht schreibt und veröffentlicht, nämlich nicht verletzt und der Kreativitätslosigkeit geziehen werden, damit man als gleichwertiges Mitglied dieser Gesellschaft wahr genommen werden kann.

In dieser Gesellschaft würdest Du mit Deiner völlig unberechtigten und durch nichts zu untermauernden Kritik als asozial gelten. Vielleicht lässt Du Dir das einmal durch den Kopf gehen.

Das Gedicht selbst finde ich übrigens höchst geeignet zur Veröffentlichung. Es lässt nämlich tiefe Einblicke in die kapitalistisch geknechtete Seele eines jungen Menschen zu.

Philips, 2010-05-31, Nr. 4817

Da sie mir anscheinend, dass Du-Wort angeboten haben, möchte ich es ihnen gerne wieder zurück geben und meine Höflichkeitsformen bewahren. Schade dass sie auf meine Kritik nicht eingegangen sind, will ihnen damit aber auf keiner Weiße unterstellen, dass sie sie nur nicht verstanden haben. Wenn ich den Mangel an Kreativität, der mir beim Lesen jeder einzelnen Zeile verdeutlicht wurde, kritisiere, sie aber wiederum nicht auf den Text eingehen, sondern nur die persönliche Konfrontation suchen, lässt für mich nur einen logischen Schluss zu, sie haben kein Interesse am „Gedicht“, des weiteren an der Literatur, sondern versuchen nur den Zorn los zu lassen, den sie beim Lesen dieses mäßigen Gedichtes verspürt haben.
Als ich ihre Reaktion gelesen habe konnte ich mir mein Schmunzeln nicht verkneifen. Was sie in diesen Text hinein interpretieren, lässt einige Schlüsse auf sie zu. Meine erste Vermutung war, dass es sich bei dieser Reaktion um den Autor (Daniel Jamritsch) selbst handelt oder einer Person die sich in einem verfolgungswahnähnlichen Zustand befindet. Weil wer als Reaktion von „Bürgerrechten“, „Arbeitsfetisch“, „In dieser Gesellschaft würdest du[…] als asozial gelten“ und von einer „kapitalistisch geknechteten Seele“ spricht kann unmöglich, dass „Gedicht“ zuvor gelesen haben.
Deshalb auch mein gut gemeinter Rat für ihre nächste Reaktion/Kritik:
1. Gedicht zuvor durchlesen
2. Gedicht verstehen
3. nur über Sachen schreiben die zum Kontext passen
4. Fehlinterpretationen vermeiden

Ich hoffe ich konnte damit zur Verbesserung ihres Schreibstiles beitragen.

mit freundlichen Grüßen
Philips

p.s.: Wenn sie soweit sind, können sie sich gerne in aller Form bei mir entschuldigen.

Stephan Jank, 2010-06-01, Nr. 4821

@Philips,

habe ich da etwas übersehen? Denn mit Ausnahme der Aussage, dass Ihnen das Gedicht von Daniel Jamritsch als wenig (oder vielleicht: gar nicht?) kreativ erscheint (und wen sollte diese Aussage schon interessieren?), kann ich kein einziges Wort von Ihnen finden, das diese Meinung auch nur im Entferntesten untermauern würde. So gesehen gebe ich rVk schon recht, wenn er ihre Reaktion Nr. 4814 für ziemlich entbehrlich hält.

hp, 2010-06-02, Nr. 4822

Ob Philips oder Mercedes, Frauen halt!

mimenda, 2010-06-03, Nr. 4823

Kreativ ist das Poem in vielerlei Hinsicht:

1. Es überrascht, indem es etwas allgeimein als wünschenswert Vorgestelltes durchkreuzt:

"ich habe heute erfahren
ich hätte nur noch etwa siebzig jahre zu leben
zugegebenermaßen war ich geschockt von der diagnose"

2. Weil es sprachliche Assoziationen umbiegt:

"und sofort schoss mir die frage durch den kopf" (nicht etwa die Kugel als Reaktion auf die zerstörende Nachricht)

3. Weil er die Spannung des Anfangs in wiederum Unerwartetem auflöst, indem er sie ins Gegenteil verkehrt (ich dachte zunächst, die Zeit sei ihm zu lang):

"was ich in dieser kurzen zeit
die mir noch zur verfügung steht
wohl anfangen sollte"

4. Weil es mit der Stilisierung des Persönlichkeitswahns bricht und ein geradezu schizoides Konzept anführt:

"ich werde mir die freiheit nehmen
weit raus zu gehen und
ich selbst zu sein und nicht mehr der von vorhin"

5. Weil es die Verben mit den "falschen" Objekten assoziiert:

"ich werde berge küssen
wiesen umarmen
bäume atmen
meere lieben"

Mag sein, dass dies nicht weiter ungewöhnlich ist, aber man sollte einem jungen Dichter verzeihen, wo er dem Zeitgeist huldigt und ihn dort sehen, wo er von ihm abzuweicht.

Byron, 2010-06-03, Nr. 4824

Guten Morgen Kärnöl, schon bemerkt, wir leben im Kapitalismus.
Deshalb ist die Meinung von philips völlig legitim und auch auf www.kaernoel.at absolut notwendig. Im Kapitalismus muss auch im kreativen Bereich selektiert werden. Es wird im Kapitalismus aus allem Geld gemacht. Daniel Jamritsch ist naiv und leidet unter jugendlichen Weltschmerz (im Text vom 30.05.10), er soll doch bitte Bäume umarmen und das Meer lieben, sofern es noch genügend Bäume gibt und er auch ölverseuchte Meere lieben kann.
Für mich ist sein Text absolut nicht sozialkritisch,er zeugt nur von Resignation eines übersättigtenKapitalistenkindes. Aber warscheinlich spiegelt er die eigene Ratlosigkeit und ziellose Resignation der intimen Kärnölrunde wieder, welche durch die übermacht des Kapitalismus, wie ein überfetteter und in biergetränkter Festtagskarpfen am Rande des Drauufers vor sich hin schnappt.
Ich heule auch nicht täglich, nur weil ich am sogenannten Existenzminimum dahinwurschtle, oder weil ich Übergewicht habe und an Akne leide, oder halt einfach blöd bin.
Kopf hoch, Bursche Jamritsch und überhaupt, solange der Kapitalismus herrscht, glaub nur ja kein Wort diesen sogenannten "Gutmenschen".
Gruss Byron

erika stengl, 2010-06-03, Nr. 4825

@ sehr geehrter herr gefiehllipps
mich interessiert ihre kritik an dem gedicht, das
der autor daniel jamritsch in seinem weltschmerz
preis gab.
mangelnde kreativität kann ich allerdings eher
ihrem beitrag entnehmen.
könnten sie, freundlicher weise, auf meine anfrage näher eingehen?

hochachtungsvoll

ihre ergebene
erika stengl

Stephan Jank, 2010-06-04, Nr. 4826

Lieber Byron,

auch Dir einen Guten Morgen. Du bemerkst in Deiner Reaktion Nr. 4824, dass "... die Meinung von philips völlig legitim und auch auf www.kaernoel.at absolut notwendig" sei. Im Hinblick auf die Legitimität von philips' Meinung stimme ich Dir dabei vollinhaltlich zu. Was hingegen die Notwendigkeit betrifft, sei mir die Frage erlaubt, welche Not denn hier gewendet wird, wenn philips auf unserer website nichts anderes als seine Meinung kundgibt, er (oder sie?) hielte Daniel Jamritschs Gedicht für wenig oder gar nicht kreativ?

Warum hält er (oder sie?) in seiner (ihrer) Reaktion Nr. 4814 Daniel Jamritschs Gedicht für wenig oder gar nicht kreativ? Was ist das "Bessere" als das "von ihnen [Daniel Jamritsch] Verfasste"? Fragen über Fragen. Aber keine Antwort weitum.

Es ist schon so, wie Du richtig schreibst: "wir leben im Kapitalismus." Und da ist halt der Kunde König. Und philips ist doch nicht blöd, oder?

philips, 2010-06-06, Nr. 4827

Wer die Wal hat, hat die Quall‘, um gleich in der Tierwelt zu bleiben, obwohl die Artikel nicht immer stimmen. Wem soll ich nur antworten, dem selbstverliebten Stephan Jank? Der Erika Stengl die mich kniend um einen Kommentar anbettelt? Oder lieber dem Byron der überall ein bisschen Kapitalismus sieht?
Die Entscheidung erfahren sie nach einer kleinen Werbepause: „Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, dachte hier eine nette Plattform gefunden zu haben, wo sich Menschen über Kunst jeglicher Form unterhalten und austauschen. Zuerst glaubte ich nur an einen Zufall, aber mit zunehmender Sicherheit kann ich nur sagen, dass ich es schade finde in den meisten Fällen nur kommunistische Propaganda zu finden.“
Die Entscheidung ist gefallen, da meine unendliche Güte ich werde jedem eine kurze Antwort geben

@Byron
Die meisten die ein Problem mit dem Kapitalismus haben sind zumeist die die kein Kapital haben, ich akzeptiere deinen Neid, nur wirst du mit jammern über deine ach so erbärmliche Existenz nicht weiter kommen, als zum nächten Hofer.

@Erika
Liebe Erika, ich glaube ihnen nicht, dass sie sich an Kritik interessieren, genauso wenig wie sie an einer korrekten Großschreibung interessiere zeigen.

@Jank
Lieber Stefan, auf die Frage ob ich blöd bin kann ich nur antworten, dass ich das „ph“ absichtlich weggelassen habe, ob es deine Frage beantwortet, erklärt zumindest ob du an Blödheit leidest oder auch nicht.

Aber wieder zum eigentlichen Thema. Besser bekannt unter dem Titel: „Die Frage aller Fragen“, warum finde ich den Artikel von Jamritsch D. (wenn er ihn überhaupt selbst verfasst hat) unkreativ.
Gedichte über die Vergänglichkeit gibt es wie Sand am Meer, auf einem sehr sandigen Meer.
Er verwendet keine Stilfiguren, obwohl die sind philips sei Dank völlig überbewertet. Ich bemängle nicht mal den schwachen Aufbau, die fehlende Strukturierung oder aber auch die unkreative Wortwahl. Ich nehme mir das Recht und unterstelle jedem Text Kreativität oder eben Unkreativität, möge der Hobby-Gedichteleser es anderes sehen, jeder kann nicht meine Routine haben.
mit freundlichen Grüßen
Philips

erika, 2010-06-07, Nr. 4828

4827
....intressiern täts mi schon.....
....wichtig is es oba nit....
e

Hans Peter Pirker, 2010-06-07, Nr. 4829

die zufällige bereitschaft zur liebe, im umhang der öffentlichkeit texte zu bewerten, ist ein normativer akt, der jeweils an ideologem gedankengut garnicht vorbeigehen kann, will die emotionalität der berührung am text widerstand leisten. ich halte es als für wertvoll, in die diskussion, ob eines textes, und zu worten zu kommen, die an der sprache orientierte quellen freilegt, diskussion freilegt. zum umstand der jeweiligen zuschreibungen möchte ich schweigen, was jedoch an den lippen meiner ebensofachen bereitschaft zum posten glänzt, ist die freude am bewussten risiko, welches ich eingehe, wenn ich spuren von mischtexten der selbstverfassten kultur meiner autrorschaft, die ich lege, wenn ich hier zu erliegen komme, mit worten, die das geschehen zu abstrahieren meinen. ich lese gerne jederarten von texten, bin jedoch im abstand zu argumentiven werten ohne wert still.

Byron, 2010-06-07, Nr. 4830

Gut erkannt, Herr Jank, Fragen über Fragen.
Dann gebe ich den Ball zurück, rVk bitte helfen Sie mir weiter:
Sie schreiben: „durch gesetzlich verankerte Bürgerrechte, gälte die bürgerliche Privatmeinung faktisch nichts“. Um seine Meinung im Bezug auf jenes Gedichtlein von Herrn Jamritsch kundtun zu dürfen benötigen wir auf kärnöl nun „gesetzlich verankerte Bürgerrechte“?
Dann geht es weiter, Sie schreiben: „Der Terminus Menschenrechte ist eben genau aus diesen Gründen in diesem Zusammenhang abzulehnen“. Welcher Zusammenhang, warum benötigen wir jetzt und hier sogar schon Menschenrechte?

Zu guter letzt kommt dann aber auch von rVk eine kleine aber saftige kapitale Retourkutsche (ja ja der Arme! mitgehangen mitgefangen im Wahnwitz Kapitalismus):
„In dieser Gesellschaft würdest Du mit Deiner völlig unberechtigten und durch nichts zu untermauernden Kritik als asozial gelten“.

1.Sie sprechen hier von einer Gesellschaftsform, welche noch nie existiert hat, es ist pure und reine Fiktion, mutige Spekulationen. Auch in indigenen Völkern definiert sich die Gruppe über Dinge, welche der Gruppe eine sichere Existenz ermöglichen.
2. Alleine das Wort „asozial“ ist für mich persönlich bereits ein Wort, welches selektiert
3. Jetzt selektiere ich selber, weil ich das Wort „asozial“ selektiere

Also machen wir es lieber wie subtil empfohlen,
>bin jedoch im abstand zu argumentiven werten ohne wert still<
Ja, warum Hans Peter Pirker, sind sie dann nicht wahrhaftig still...

Grüsse, Byron

rVk, 2010-06-07, Nr. 4831

Lieber Byron,

Du zitierst falsch, wenn Du schreibst: "Sie schreiben: „durch gesetzlich verankerte Bürgerrechte, gälte die bürgerliche Privatmeinung faktisch nichts“."

Richtig lautet mein Text: "Ohne diese Unterstützung durch gesetzlich verankerte Bürgerrechte, gälte die bürgerliche Privatmeinung faktisch nichts."

Das ist dann doch ein kleiner Unterschied.

Byron, 2010-06-08, Nr. 4832

Natürlich mag der Begriff Bürgertum im Zusammenhang mit Demokratie und Menschenrechte liebäugeln, doch mir hängt die Bourgeoisie gehörig beim Halse raus, sind Sie doch nichts anderes als die Vorboten des heutigen Kapitalismus.

Deshalb werden Sie mich sicherlich nicht mit Gesamtsätzen wie:
„Ohne diese Unterstützung durch gesetzlich verankerte Bürgerrechte, gälte die bürgerliche Privatmeinung faktisch nichts.“

überzeugen können.

Dieser Satz ist mir zu „ideologisch“, ein Satz, welcher die eigene bourgeoise Ansicht, einerseits verschleiern soll und nur im Grunde dazu dient, die eigene persönliche Macht zu manifestieren (ja, rVk, Sie sind gemeint!) .

Jemanden Kreativität nicht zuzutrauen oder abzusprechen ist nicht mit verankerten Bürgerrechten gleichzusetzen. Es mag schon stimmen, philips war nicht gerade zimperlich in seiner Wortwahl, dazu kann man nur eines bemerken: man kann nicht immer kuscheln. Disziplin und Ordnung würde den Grünschnabel Jamritsch nicht schaden, im Hier und Jetzt, im Zeitalter des Kapitalismus. Ah, wie liebe ich doch dieses Wort, sogar in den schicksten Nachtbars an mondänen Orten, dieser Welt, nimmt das Wort siegessicher Einzug.

Mal abgesehen von einer fachlichen literarischen Berechtigung, ist der Inhalt an sich nun mal (ür einige Poster) ziemlich unspektakulär. Tja, und ja, wir wagen es zu schreiben.

Aber jetzt bitte ich rVk, bitte erklären Sie mir doch nochmal die Geschichte mit der Kreativität und Bürgerrecht usw

Gruss Byron

Und jetzt werde Sie mir nur ja nicht faul und träge, oder finden jetzt Ausreden, wie zBsp.: Byron ist blöd und will und kann mich nicht verstehen. Ich schwöre Ihnen, ich werde es wirklich versuchen. Damit zumindest ein einziges mal ein Briefwechsel hier auf www.kaernoel ernst zu nehmen ist.

rVk, 2010-06-08, Nr. 4833

Sehr gerne antworte ich Dir und vor allem scheint es mir wichtig einige Dinge gerade zu rücken.

Ich spreche in meinem ersten Posting der Privatmeinung schlichtweg die Existenzberechtigung ab, da ich sie für eine reine Halluzination des bürgerlichen Subjektes halte, und als Hauptschuldigen an der Misere unserer gesellschaftlichen Verhältnisse bloßstelle. Die Privatmeinung hat jeden Einzelnen von uns schon so durchdrungen, dass es uns gar nicht mehr auffällt, dass wir einander nur mehr als (bürgerliche) Subjekte begegnen. Ich bin aber ein kein Subjekt. Ich bin ein Mensch. anstatt Und Menschen respektieren und akzeptieren sich gegenseitig, und wissen, dass der Eine nicht ohne dem Anderen auf diesem Planeten leben kann.

Philips ist nämlich der Meinung (und er wird ja von Dir leidenschaftlich verteidigt), dass es sein gutes Recht ist, den Herrn Jamritsch, den ich persönlich überhaupt nicht kenne, seine Meinung „hineinzusagen“ zu dürfen. Ich bin da gegenteiliger Meinung.

Ja, das ist ideologisch. Aber nicht um meine eigene persönliche Macht zu manifestieren (???), sondern diese Meinung ist wohl eher dazu geeignet, einen Beitrag zur Überwindung bürgerlicher Verhältnisse zu leisten.

Ich bin nämlich, im Gegensatz zu Dir nicht der Meinung, dass Zitat:„der Begriff Bürgertum im Zusammenhang mit Demokratie und Menschenrechten liebäugeln mag,…Zitat Ende, sondern ich bin der festen Überzeugung, dass die 3 Begriffe a.) nicht nur einen losen Zusammenhang bilden, wie Du meinst, sondern einander geradezu bedingen und brauchen, um überhaupt existieren zu können und b.) dass diese 3 Begriffe das Gerippe des kapitalistischen Systems darstellen und damit ursächlich an der dampfenden Scheiße unserer Gesellschaft schuld sind.

Weiters lege ich höchsten Wert auf folgende Feststellung. Ich will weder Dich, noch jemand Anderen von irgendetwas überzeugen. Ich stehe nämlich mit Niemandem in einem Wettbewerb, wo ich mich, indem ich Dich überzeugen würde, dann als Sieger fühlen könnte oder mir ein anderer Vorteil erwachsen würde. Ich habe auch nichts zu verkaufen und ich ersuche sogar flehentlich darum, dass Menschen sich ihre eigenen Gedanken machen mögen und nicht meine nachbeten.

Was mich an der Kritik des Philips einfach stört, ist das blindwütige Hindreschen auf Jemanden, der ein Gedicht veröffentlicht und sein Innerstes preisgibt. So geht man miteinander nicht um. Aber weil die Privatmeinung in unserer Gesellschaft geheiligt wird, wie sonst kaum etwas, (doch das Privateigentum fällt mir noch ein. Der Mensch selbst hingegen ist längst nicht so gut geschützt, wie Privatmeinung und Privateigentum), darf eben der Philips jeden beleidigen und fertigmachen, wie es ihm gefällt. Das ist ja wohl sein gutes Recht, meint er. Ich bin anderer Meinung.

Wenn übrigens Du Zitat „Disziplin und Ordnung forderst, die dem Grünschnabel Jamritsch nichts schaden würde“ Zitat Ende, so kann ich Dir versichern, dass ich Angst empfinde. Angst um jene Menschen, die sich nicht gegen Disziplin und Ordnung wehren können. Und Angst um all jene Menschen, die einen etwas anderen Begriff des gemeinsamen, menschlichen Zusammenlebens im Kopf haben als Du. Denn immer in der mehrhundertjährigen Durchsetzungsgeschichte des Kapitalismus war Disziplin und Ordnung unabdingbar notwendig, um letztendlich in ein (Babylon-) System zu münden, wie wir es heute auf der ganzen Welt kennen. Disziplin und Ordnung sind die Cousine mütterlicherseits und der Cousin väterlicherseits von Demokratie und Menschenrechten. Und wann auch immer der Ruf nach diesem grauslichen Geschwisterpärchen erschallt, so konnte und kann mensch wenig später den Geruch der Leichen wahrnehmen, der lange schon durch die Welt wehte und immer noch weht.

Ich hoffe ich konnte meine Position ein bisschen erhellen, stehe aber auch für einen weiteren Diskurs gerne zur Verfügung.

mimenda, 2010-06-08, Nr. 4835

Lieber RvK,

ich finde, du hast Bedenkenswertes geschrieben. Nur sehe ich in deiner Argumentation eine Dynamik, die auf die Notwendigkeit von Kritik zurückweist und zugleich auf ihre Schwierigkeit wenn nicht gar Unmöglichkeit.

Zum einen bestimmst du ja die Privatmeinung als Halluzination des bürgerlichen Subjekts und willst damit sagen, dass sie nur eingebildet ist und in Wahrheit genau das, was da als individuell im Innern eines Menschen vorgestellt und erfahren wird, gar nichts Individuelles ist.

Zum anderen scheinst du aber dennoch zu ihrer Verteidigung zu schreiten, wenn jemand diese Halluzination auf eine Weise in Frage stellt, die deinem Anstandsgefühl widerspricht (ob nicht das Gefühl des Anstands auch halluziniert ist?):

"Was mich an der Kritik des Philips einfach stört, ist das blindwütige Hindreschen auf Jemanden, der ein Gedicht veröffentlicht und sein Innerstes preisgibt. So geht man miteinander nicht um."

Für mich stellt sich die Frage, was denn das Innerste in diesem oder einem anderen Gedicht ist und ob man es analysieren kann?

Ich glaube nicht, dass man das, was vielleicht an wirklich "Echtem" aus den Worten sich birgt, analysieren kann. Allein schon deshalb, weil wir mit dem Begriff desselben schon wieder einem Konzept der Warenwelt aufsitzen.

Aber man kann es ggf. (nach)zuspüren versuchen!? Damit könnte es dann aber kaum sein Bewenden haben. Insofern sieht man sich wohl genötigt, nach Signalen der Kreativität oder Nicht-Kreativität zu suchen, die das dingfest machen sollen, was einem das Gefühl bezeugt.

Wie aber kann Kreativität ausgerechnet von solchen diagnostiziert werden, also von uns Schreibern hier, die wir uns doch insofern wenigstens eins wissen, als wir ein Problem mit dem vorgeblich Echten in uns haben und uns lieber auf die Halluzination unserer selbst berufen, die uns als Negation halbwegs sicher auszusagen scheint? Wo bleibt da der feste Standpunkt, von dem aus wir überhaupt noch urteilen können? Oder ist Standpunkt auch nur eine Halluzination?

rVk, 2010-06-08, Nr. 4836

Lieber mimenda,

danke für Deine Rückmeldung und für Deine (notwendige) Kritik. Sie trifft den Nerv des Problems, wie so oft, wenn Du Dir Deine Gedanken machst.

Deine Rückmeldung führt mir ein eigenes Versäumnis klar vor Augen. Ich habe mit einer Selbstverständlichkeit den Begriff „Privatmeinung“ verwendet, ohne zu merken, dass ich nicht präzise genug definiert habe, was ich eigentlich darunter verstehe.

Wenn Du vermutest, „willst damit sagen, dass sie nur eingebildet ist und in Wahrheit genau das, was da als individuell im Innern eines Menschen vorgestellt und erfahren wird, gar nichts Individuelles ist.“ dann triffst Du damit den Punkt. Ich danke Dir für diese wichtige Klarstellung.

Ich stimme Dir auch in dem Gedanken zu, dass ich natürlich den Eindruck erwecke, meine Kritik auch nur als eine weitere, der x-beliebig vielen Privatmeinungen vorzutragen, sie aber über alle anderen Privatmeinungen stellen will. Das will ich aber nicht. Ich nehme mich nämlich keineswegs von meiner eigenen Kritik aus. Ich sehe mich selbstverständlich als Teil des Systems/Problems.

Die Kritik am Philips habe ich ja nicht allein an ihn verstanden wissen wollen. Vielmehr war es für mich eine Übung oder ein Versuch, dass was für mich, vor meinen geistigen Auge so völlig klar ist, so zu Papier zu bringen, dass andere Menschen es auch so verstehen, wie ich es gemeint habe. Es vielleicht wertfrei betrachten können. Und mir keine böse Absicht unterstellen.

Ja, ich weiß mir fehlt die Präzision.

Deswegen bist Du wahrscheinlich beim „Respekt“ falsch, und zwar in Richtung Anstand abgebogen. Ich teile Deine Betrachtung zum Stichwort Anstand. So sehe ich das auch. Ich habe aber nicht vom Anstand geschrieben, sondern ich habe vom Respekt geschrieben. Und Respekt ist, im Gegensatz zum Anstand, keine moralische Kategorie. Respekt ist die Grundbedingung für angenehmes menschliches Zusammenlebens.

Deiner Frage, was ich mit dem Innersten meine oder was ich mir darunter vorstelle, ist leicht beantwortet. Wenn jemand etwas veröffentlicht, so gibt er sein Innerstes preis. Ich sehe das so, weil ich die Autoren/Autorinnen und die Diskussionsteilnehmer/Diskussionsteilnehmerinnen ernst nehme.

Und wie Du aus dem bisher geschriebenen schließen kannst, ist es mir also nie um die vorhandene oder nicht vorhandene Kreativität im Gedicht des Herrn Jamritsch gegangen. Ich bin nämlich nicht der Fachmann, der Du nun einmal bist, eine solche fachliche Kritik über ein Gedicht abzugeben, wie Du das getan hast. Daher schweige ich besser dazu.

Natürlich ist ein Standpunkt nur eine Halluzination. Und übrigens ist auch das Gegenteil davon wahr.

I und I.

mimenda, 2010-06-09, Nr. 4837

Uns fehlt allen die Präzision, lieber RvK. Wäre das nicht so, bräuchten wir uns wohl am Ende gar nicht auseinanderzusetzen.

Ich werde noch ein wenig ausführlicher antworten, weiß aber nicht, ob ich in den nächsten Tagen dazu komme. Und womöglich eröffnet der Diskurs ja auch unterdessen weitere Fragen.

"Meine" These: ich kann in einer Gesellschaft wie dieser nur künstlerisch denken, indem ich mich aufs Negative konzentiere, um dem Positivistischen, also dem, was sich uns aufdrängt, einen Gegenpart zu bieten. Ich kann analysieren, was nicht da ist, was fehlt oder zu viel da ist, aber nicht, was als Wahrhaftiges anwest.

Insofern bin ich auch widerwillig gegenüber jenen, die den Mangel an Kreativität beschreien, ihn aber nicht im Detail nachweisen.

Sarah, 2010-06-09, Nr. 4838

hey gefällt mir ! wenn du willst, melde dich mal

dr.sarah.stern@gmx.ch

Sarah

PS: bin heute auch gerade dabei ein gedicht auf kärnöl zu veröffentlichen, wenn mir das technisch gelingt, kannst du es lesen

Byron, 2010-06-09, Nr. 4840

Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.
Pablo Picasso

Kreativität entspringt einer erhöhten Empfindsamkeit gegenüber Problemen. Kreative Menschen besitzen die Fähigkeit, nicht zusammenhängende Vorgänge zu verbinden, sich von Konventionen freizumachen und auch Gruppendruck zu wiederstehen.
Sobald Kreativität aber mit Leistung verbunden wird, oder der Versuch, die Kreativität mit Leistung zu erklären, enden wir bei philips.
rVk bringt Leistung mit Wettbewerb in Verbindung.
Es wird hier ja schon fast ein Kreativitätskult betrieben. Die Vorstellung der 68er, lasst doch die Kinder frei sich entwickeln, unterdrückt nicht deren Kreativität mit Disziplin und Struktur, hat genau dazu geführt, wo wir uns heute befinden. Orientierungslose Jugend. Deshalb schreibt Jamritsch:
ich kann nun die verrücktesten sachen machen
ohne noch rücksicht nehmen zu müssen
auf dinge
die euch so verdammt wichtig sind
ich werde mir die freiheit nehmen
weit raus zu gehen und
ich selbst zu sein und nicht mehr der von vorhin
Selbst hin und hergerissen, vom hoffnungsbringenden Gedanken keine Rücksicht mehr nehmen zu müssen...irrt er umher, wie ein zielloser Asteroid. Ist er jetzt Kreativ oder nicht? Einerseits lehnt er sich gegen Konventionen auf, will er sich der sicheren Gemeinschaft entziehen und lieber ganz ganz alleine berge küssen, er will er selber sein, ob er weiß wer er vorhin war?
Abschließende Worte:
Jamritsch ist jung. Er entwickelt sich und eines muss man ihm lassen, er hat Mut.
Danke, mimenda. Sie haben die Geschichte mit der Privatmeinung in die Hand genommen. Sie scheinen mir hier ja der Fähigste zu sein. Eine wirklich gelungene Diskussion. Schade, oder Dank, dass philips nix mehr zu sagen hat, aber vielleicht arbeitet er ja bereits an einem Beitrag.

mimenda, 2010-06-09, Nr. 4841

"Kreativität entspringt einer erhöhten Empfindsamkeit gegenüber Problemen. Kreative Menschen besitzen die Fähigkeit, nicht zusammenhängende Vorgänge zu verbinden, sich von Konventionen freizumachen und auch Gruppendruck zu wiederstehen."

Byron, unbenommen ist das eine gute Beschreibung. Sie beschreibt auch wahrscheinlich das, was sich etwa W. Reich unter dem genitalen Charakter vorgestellt haben mag.

Aber nun haben wir es ja, gewiss auch vor 68, mit Menschen zu tun, die diesem Anspruch an den Charakter nicht genügen. Vor diesem Datum mag sich die Mehrheit damit zufrieden gegeben haben, dass sie unkreativ war. Hauptsache, es gab genug zu fressen und saufen (als Vulgärsublimierung anderer Missstände).

Heute scheint der kollektive Narzissmus der Jugend die Kreativität zwar geradezu für sich gepachtet zu haben, aber den Beweis dafür muss er in weitgehender Ermanglung derselben meist schuldig bleiben. Parallel dazu steht der Individualkult, der umso greller blendet, je uniformer der ist, welcher scheinen will.

Kreativität hat gewiss Bedingungen. Aber diese sind nicht zureichend für das Resultat, "die Leistung". Eine wesentliche, so will mir scheinen, ist das Beherrschen des Handwerks, in diesem Fall des Mundwerks, also der Sprache. Wenn man sie beherrscht, kann man sie eventuell kreativ einsetzen. Beherrscht man sie nicht, kann man sich auch nicht "in ihr verlieren", was ich für den Inbegriff des kreativen Akts halte.

Schöpfung geht nicht ohne Verlust des Schöpfers und das Werk bleibt immer auch ein Teil seines Selbsts.

Dein Zitat beschreibt in der Tat sehr beredt das Dilemma des Dichters (ist er dicht oder nicht?):

"ich kann nun die verrücktesten sachen machen
ohne noch rücksicht nehmen zu müssen
auf dinge
die euch so verdammt wichtig sind
ich werde mir die freiheit nehmen
weit raus zu gehen und
ich selbst zu sein und nicht mehr der von vorhin"

1. Zunächst die plumpe Selbstaffirmation: das Ich setzt sich selbst.

2. Daraufhin die Abgrenzung: das Ich setzt sich ein Nicht-Ich entgegen.

3. Dann die Vision der eigenen herrlichen Zukunft, die von solipsistischer Omnipotenzphantasie nur so aufgeladen scheint: das Ich nimmt sich, was ihm zusteht.

4. Letztens aber der Zweifel: das Ich konfrontiert sich in diesem Ich urplötzlich mit einem multiplen Ich, das kaum mehr in der Lage sein dürfte, den hohen Mut aus 1.-3. aufrecht zu erhalten.

In diesem Bruch vermag ich dann schon so etwas wie Kreativität erkennen, nämlich ein Aufgehen, sich Verlieren im Text, für einen Augenblick nur, wahrscheinlich ungewollt, nicht intendiert, aber immerhin.

Das Irren und Irrewerden am Selbstentwurf ist zum einen wohl pathologisch. Aber wie viele Künstler haben nicht gerade in der Kreativität das einzige Refugium gesehen, um die Realität, gegen die sich nichts vermochten, in innere Wirklichkeit umzumünzen und damit auszuhalten?

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Ausstellungseröffnung, Lesung und Buchpräsentation von Doris Libiseller, Klaus Hollauf und Hans D. Smoliner
Cafe Sternweiss, St. Paul im Lavanttal

Freitag, 13. April 2018
r (Neo)Kolonialismus und Widerstand in Afrika am Beispiel Burkina Fasos, Buchpräsentation mit Günther Lanier
Katholische Hochschulgemeinde Klagenfurt, Nautilusweg 11, 9020 Klagenfurt

Dienstag, 13. März 2018
r Grundeinkommen für alle?! Das bedingungslose garantierte Grundeinkommen und die Zukunft der Erwerbsarbeit. mit Karl Reitter
Begegnungszentrum im Kreml, Ludwig Walther Straße 29, 9500 Villach

Donnerstag, 1. März 2018
r Tagung:#GLEICHBERECHTIGUNG; 01.März bie 03.März, Europahaus Klagenfurt
Europahaus Klagenfurt, 1. Stock, Reitschulgasse 4, 9010 Klagenfurt

Freitag, 20. Oktober 2017
r kärnöl Auslese 2003 - 2012 Teil III
Offene Diskussion über Beiträge von Walther Schütz et al. aus dem Jahre 2003 bis 2004
tio pepe

Freitag, 6. Oktober 2017
r kärnöl Auslese 2003 - 2012 Teil II
Offene Diskussion über Beiträge von Walther Schütz et al. aus dem Jahre 2003 bis 2004
tio pepe, Kaiser Josef Platz, Villach

Samstag, 23. September 2017
r kärnöl Auslese 2003 - 2012
Offene Diskussion über Beiträge von Walther Schütz et al.
tio pepe, Kaiser Josef Platz, Villach

Donnerstag, 24. November 2016
r Peter Laminger - Ausgewählte Werke
Ausstellungseröffnung
Galerie Frewein-Kazakbaev, Schulgasse 70, 1180 Wien

Dienstag, 25. Oktober 2016
r Das blaue Dingsda: Miniaturen
Lesung und Buchpräsentation von Engelbert Obernosterer
Begegnungszentrum Kreml, Ludwig Walter Straße 29, Villach

r Weitere Dokumentationen