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Stephan Jank

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2010-01-01

Lebenslanges Lernen

"Lebenslanges Lernen"
ist ein Konzept für jene,
die's nie kapieren sollen.

Reaktionen Auf den Beitrag reagieren

Hans Haider, 2010-01-01, Nr. 4708

Solange man lebt soll man schauen, nachdenken und lernen. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht, um diese Welt und unsere Gesellschaft zu begreifen. Selbst ein "Wifi-Kurs" ist besser als kein "Wifi-Kurs". Wer nicht mehr lernen will - also nicht bestrebt ist die Welt zu verstehen - ist reif für das Krematorium.

Stephan Jank, 2010-01-02, Nr. 4709

Lieber Hans,

macht (Aus)Bildung wirklich frei?

Martin Moser, 2010-01-03, Nr. 4711

Wer nicht lernen will, macht sich vor sich selbst schuldig.

diana, 2010-01-03, Nr. 4712

hier geht es nicht um absichtliche verdummung, oder um die diskussion, ob lernen nun sinnvoll ist oder nicht.

sondern es geht hier um den unverschämten diebstahl der wörter "lebenslanges lernen", ein niederträchtiger diebstahl, getätigt von systemtreuen, genutzt für deren infernale idologie.

zuerst tarnen und täuschen. dann langsam und subtil unterwandern! das ist deren politik. lernt von ihnen...

mimenda, 2010-01-04, Nr. 4714

solange man lebt, wird man lernen wollen. wenn man das nicht tut, ist man wohl tot, bevor man gestorben ist.

aber die crux ist doch diese:

wenn man aus dem bestreben lernt, mündig zu werden, ist lernen und bilden nie zu ende und hat keinen eindeutigen zweck (obwohl er sich als individueller post festum wohl irgendwie entpuppen kann).

wenn man aber aus dem bestreben heraus lernt, sich "fit für den alltag" zu machen, ist lernen und bilden bloßer zwang, dem man in seinem auf die gesamtheit gerichteten druck keinen anderen zweck wird zuordnen können, als einen kollektivistischen:

denn das individuum, obwohl er - der zweck - es "hofiert" und es damit zum "subjekt" stilisiert, ist in der theorie des "lebenslänglichen lernens" von vornherein negiert.

das subjekt bleibt also objekt und widersteht damit der bildung als emanzipatorischem geschehen. dass es sich gleichwohl als subjekt erfährt oder bloß dünkt, ist das paradoxon des zeitgeists, das sich als wahrheit feiert.

helge stromberger, 2010-01-05, Nr. 4718

lebenslänglich lernen = lebenslänglich umlernen = lebenslänglich verlernen = letztlich alzheimer = eine form von widerstand gegen indistriellenvereinigung und lehrergewerkschaft

helge stromberger, 2010-01-05, Nr. 4719

Hans! Um Himmels willen! Wehre den Anfängen! "Wer nicht mehr lernen will ... ist reif für das Krematorium." Wir müssen in Zukunft wieder etwas mehr NS-Aufarbeitung betreiben!

diana, 2010-01-05, Nr. 4720

helge, ich bitte dich.

lies mal deine eigenen worte:
>Dass diese Aussicht der Kleinen Zeitung oder diesem politikwissenschaftlichen Cleverle aus Westösterreich (Hämmerle? Vorarlberger Industriellendynastie?)...<

für mich klingt es nach: in nen stall geboren -und- nie da raus gekommen.
da kommen nämlich auch leute nicht gut weg, welche sich sehr wohl aus der kapitalscheisse ALLEINE rausschaufeln!

liebe grüße diana

helge stromberger, 2010-01-05, Nr. 4721

Liebe Diana!
Ich finde es ganz ausgezeichnet, dass Du den Hans vor meiner obigen Bemerkung in Schutz nimmst; niemand im gesamten Großraum Villach und Umgebung hat das so verdient wie er. Aber ich hab mir diese Bemerkung einfach nicht verkneifen können.

Was meinen von Dir auszugsweise zitierten Kommentar zum Artikel über "Kärntner" und "Anti-Kärntner" angeht:
- die Politologin Katrin Hämmerle hat offenbar via Kleine Zeitung behauptet: "Wohl aufgrund des südländischen Einflusses tendiere der Kärntner dazu, über seine Verhältnisse zu leben". Der Satz ist so banal und saudumm, man könnte auch sagen rassistisch, dass er vom Dichter J. F. Perkonigg stammen könnte. Und er wäre darüber hinaus noch in unüberbietbarer Weise infam, würde tatsächlich zutreffen, was ich in Frageform in den Raum gestellt hab: dass nämlich die Politologin selbst aus vermögenden "Verhältnissen" stammt und nun dekretiert in welchen "Verhältnissen" ich und einige hunderttausend weitere Leute in Kärnten zu leben habe.

Ich will natürlich kein dummes Gerede über eine konkrete Person in Umlauf setzen: Die Politologin Hämmerle ist in Vorarlberg geboren und dort gibt es viele Hämmerle. Ihr inhaltlicher Missgriff in der Kleinen Zeitung schien mir aber so schwerwiegend, dass ich eben die Frage nach ihrem Familienhintergrund gestellt hab. Am nächsten Montag., 11. Jänner 2010 um 19h, gibt es auf der Uni im z-109 eine Podiumsdiskussion "Neofaschismus und Zivilcourage" bei der sie am Podium ist. Wenn es mir ausgeht werde ich hingehen, um zu erfahren, ob sie außer Blödsinn noch was zu sagen hat - was natürlich sehr erfreulich wäre,
einen schön Gruß

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