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Stephan Jank

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2003-02-12

Privatisierung? Scheiß drauf!

Über starke Ziele und über wichtige Ziele

Die SPÖ Villach hat viele starke Ziele für die Zeit nach der Gemeinderatswahl. Man kann diese starken Ziele übrigens auf www.manze.at nachlesen.

Geht's nach der SPÖ, und es wird nach der SPÖ gehen, dann wird es bald einen Stadtbus geben und einen Jazzkeller, einen Kletterturm am Kaiser-Josef-Platz und ein Kinder-Schi-Land in Heiligengeist. Und noch viele, viele andere Guzzis schenkt die SPÖ den Villachern.

Bei so viel lieben Dingen verzeihen wir ihnen ja sogar, dass ein "barrierefreies Villach für körperlich beeinträchtigte Menschen" nach weiß ich wieviel jähriger Alleinregentschaft dieser Partei immer noch ein starkes Ziel ist. Mehr noch: Sogar ich kann mich des Gedankes kaum mehr erwehren, dass in Villach tatsächlich alles so lustig ist, wie der Fasching; wo die Humorkanonen aus allen Rohren feuern und die Klagenfurter sehen können, wo der Bartl den Most holt. Weiter so! All diese Dinge braucht Villach.

Soviel zu den starken Zielen.

Aber jetzt zu den wichtigen! Wo stehen die eigentlich? Wo steht, welches Ziel ihr im Bereich der Wasserver- und Entsorgung der Villacher Bevölkerung in den nächsten 6 Jahren verfolgen werdet. Wo steht, ob, und wenn ja, mit welcher Strategie ihr mit Suez Lyonaisse, Vivendi oder RWE über unsere Wasserversorgung verhandeln werdet? Wo steht, ob, und wenn ja an wen, ihr unser Kanalnetz verdealen und dann im Knebelleasing die Profite des Eigentümers mit unserem Geld auffetten wollt? Wo steht, welche Bereiche des Stadtgartens, ihr noch an den steirischen Großindustriellen Roth verscherbeln wollt, damit auch noch dem letzten Mitarbeiter in diesem Bereich die Wad'ln vuagrichtat werden. Unsere Kompostieranlage gehört ja, glaube ich, ohnehin schon ihm. (Wieviel Schonfrist hat er Euch eigentlich dort gewährt?) Wo schreibt ihr, auf welches Ziel die Müllgebühren zulaufen werden, wenn die 2 Jahresschonfrist mit dem Saubermacher abgelaufen ist?

Kurz: Wo steht, wie viele Bereiche der einstmals öffentlichen Daseinsvorsorge ihr dem Einfluss der Villacher Bevölkerung in den nächsten 6 Jahren noch entziehen werdet? Wie werden Sie heissen, Eure Verhandlungspartner, deren Profitmonopole darauf beruhen, dass wir Menschen Wasser brauchen, um zu leben und dass unser Müll entsorgt werden muß, wenn wir nicht an Seuchen zu Grunde gehen wollen.

Auf welche gute Kooperation werdet ihr verweisen, wenn der Saubermacher Roth seinen Laden und damit 50% unserer Müllabfuhr z. Bsp. an RWE verkauft? Welche Ziele habt ihr für die Verhandlungen in Amerika wenn RWE seinen Müllentsorgungssektor und damit 50% unserer Müllabfuhr an den amerikanischen Bechtel-Konzern verscheuert?

All diese Fragen laßt Ihr unbeantwortet.

Stellt ihr Euch überhaupt solche Fragen?

Oder sind die Dinge "... zu wichtig, um im Wahlkampf zerfleddert zu werden", wie die Hofberichterstatterin Elena Moser am 8. 2. 2003 in der Kleinen Zeitung schreibt.

Seltsame Demokratie, in der über Kinder-Schi-Länder und Klettertürme geredet werden darf, weil sie so wichtig sind; aber existentielle Fragen der Daseinsvorsorge nicht einmal gestellt werden, weil sie zu wichtig sind.

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