kärnöl-Logo Independent Carinthian Art & Cult
Tue Nov 19 2019 18:40:44 CET
ÜBERBLICK
Aktuell
Glossen
+Alle Beiträge
Autoren
Veranstaltungen
Links
Kontakt
LESERFORUM
Leserbriefe
Reaktionen

Globale Bildung im Bündnis für Eine Welt

r Globale Bildung
im Bündnis für Eine Welt

Krise - Themenschwerpunkt 2009

r Unser aktueller Themenschwerpunkt

www.karawankengrenze.at

r Unser Projekt gemeinsam mit dem Verein Erinnern

Nationalsozialismus in Villach

r Hans Haider:
"Nationalsozialismus
in Villach"
(pdf downloaden)

Jüdinnen und Juden in Kärnten

r Hans Haider:
"Jüdinnen und Juden
in Kärnten"
(pdf downloaden)

Pizzakarton Sgt kärnöl´s Lonely Hearts Club Band

r Nähere Informationen zum schönsten Pizzakarton der Welt

WASSER? - Jetzt gehts um die LEITUNGSKOMPETENZ!

r WASSER?
Jetzt gehts um die LEITUNGSKOMPETENZ!

Bildung - Themenschwerpunkt 2007

r Unser Themenschwerpunkt 2007

(c) Arbeit

r Alle Informationen zum Themenschwerpunkt Arbeit

(c) Eigentum

r Unser Themenschwerpunkt Eigentum
r Überblick über alle Themenschwerpunkte

Walther Schütz

Reaktionen auf den Beitrag

Print Version

2006-01-12

Die EU ist halt auch nur so was wie ein Staat …

Ein Interview zur Frage, ob die EU ein Instrument für oder gegen den Erhalt des europäischen Sozialmodells sei

ÖIE-aktuell: Die Zeiten, so scheint’s, sind rauer geworden?

Ludwig Maierhofer: Tatsächlich, seit den 60er, 70er Jahren hat sich die Lage in Westeuropa ziemlich verschärft. Das, was wir ältere noch als den Wohlfahrtsstaat kennen, heute sagt man ja das „Europäische Modell“ dazu, gibt es so nicht mehr.

ÖIE-aktuell: Die Lohnzuwächse bewegen sich ja eher bei Null!

L. M.: Ja, aber das ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Wenn man genauer analysiert, kann man erkennen, dass sich die Rolle des Staates gewandelt hat. Vor 40 Jahren galt – quer durch alle großen Parteien – die Meinung, dass ein Staat dann gut sei, wenn er der Gesellschaft massiv öffentliche Infrastruktur zur Verfügung stelle - wie etwa bei der Bildung. Und klar war, bei allen Unterschieden im Detail, dass ein guter Staat niemanden fallen lassen dürfe, dass er dafür verantwortlich sei, dass es keine Arbeitslosigkeit gebe usw.

ÖIE-aktuell: Und heute sind die neoliberalen Parteien am Ruder mit ihrem Slogan „Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut“!

L. M.: Naja, dazu wäre Einiges zu sagen, damit da nichts Verkürztes hängenbleibt. Erstens einmal ist dieser Wan-del in der Funktion des Staates quer durch alle Länder Westeuropas – ich meine damit die EU-15 – zu beobachten. Natürlich im Detail mit regionalen Unterschieden, etwa bei den Skandinaviern, aber eben nur im Detail! Zweitens hat das weniger mit den Parteien zu tun, da ist viel Rhetorik gegenüber der jeweiligen Klientel im Spiel. Sozialdemokraten müssen da etwa Rücksicht auf die ihnen traditionell nahe stehenden Gewerkschaften nehmen. Aber der Punkt ist, im Kern unterscheidet sich die Praxis einer Regierung Schröder nicht wirklich von einer Regierung Schüssel, ein Tony Blair nicht wirklich von seiner konservativen Vorgängerin Maggy Thatcher …

ÖIE-aktuell: Scheinbar haben in allen Parteizentralen die Konzerne die Funktionäre alten Typs ersetzt oder korrumpiert?

L. M.: Da musst du aber aufpassen, ich war ja noch nicht fertig. Erstens ist dein Sager mit den Konzernzentralen schon nahe bei Münteferings problematischen, weil schon stark strukturell antisemitischen Metaphern von den „Heuschrecken“. Na ja, und was ich zuerst sagen wollte: Die Regierungen vor 40 Jahren waren ja nicht irgendwie antikapitalistisch, sondern sie haben genauso gearbeitet im Sinne von „Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut!“ Das ist ja die Funktion von „Staat“ im Kapitalismus: Nachdem der Markt ja, wenn er sich selbst überlassen würde, zusammenbräche, ist erste Funktion des Staates, genau an den Punkten einzuspringen und das Funktionieren des Ganzen zu garantieren. Das hat ja nichts mit „Links“ oder was zu tun. Da kommt keine Regierung, keine Partei, die regieren will, rum. Wenn ich etwa heute in Berlin mir anschaue, da regiert die PDS mit, da wird bei den Einrichtungen der Kommune genauso gefuhrwerkt wie woanders, das ist eben Staatlichkeit. Außer eine Partei will das Ganze irgendwie auflösen, aber dann wäre das halt ganz was anderes, aber es hätte mit Staat nichts mehr zu tun. Und vor allem muss Staat im Kapitalismus drauf schauen, dass die Profitrate des Kapitals stimmt, denn wenn das Kapital nicht von einer entsprechend realistisch hohen Erwatung ausgehen kann, dann macht sie aus den Menschen eben keine Arbeitskräfte, dann können da Fertigkeiten, der Wille, was Sinnvolles zu tun vorhanden sein in Hülle und Fülle, ARBEIT verrichten darf da keiner … und für sich selbst und die anderen tätig werden können die Menschen ja nicht, weil ihnen die „Werkzeuge“ dazu fehlen.

ÖIE-aktuell: Aber heute geht’s scheinbar nur mehr um die Gewinne, während die Lohnquote sinkt?

L. M.: Da musst du aufpassen, dass du nicht zu sehr vereinfachst. Die Gewinne waren in der Nachkriegszeit zunächst auch hoch, aber das ist für „das Kapital“ nicht DAS Kriterium. Es geht darum, wie hoch die Gewinne in Bezug zum eingesetzten Kapital sind, das ist eine relative G’schicht, wie beim Sparbüchel, da kommt’s ja auch auf den Zinssatz an. Und da hat sich im Laufe der 6 Jahrzehnte was ganz Normales - ganz normal immer im Sinne des Kapitalismus – getan: Das, was am volkswirtschaftlichen Kuchen die Löhne sind, wird ja mehr oder weniger Jahr für Jahr verputzt. Ganz anders bei den Gewinnen: Die werden ja nicht verbraucht, sondern die echten Gewinne werden ja angelegt, akkumuliert. Und da haben wir dann den Effekt, dass der Kapitalstock viel rascher wächst als – sagen wir mal – das BIP, also der volkswirtschaftliche Kuchen. Auf der anderen Seite, wenn wir von so was wie Verteilungsgerechtigkeit reden, wachsen die Gewinne aber nur aliquot zur Gesamtwirtschaft mit. Und da haben wir nun zwei Effekte: Einerseits das immer rascher wachsende Gesamtkapital, das ja irgendwo veranlagt werden muss. Und auf der anderen Seite sinkt gleichzeitig die ProfitRATE. Bitte beachte das, nicht die Profite sinken, die können sogar steigen, aber relativ gesehen, und das ist für die Situation des Kapitals entscheidend, SINKT in so einer Situation quasi die „Verzinsung“.

ÖIE-aktuell: Dann wäre ja das alte Wohlfahrtsstaatsmodell gar nicht an der Unverschämtheit der Gewerkschaften gescheitert?

L. M.: Genau das ist der Punkt, auf den ich raus will: Das System ist von sich aus voller Widersprüche. Denn wenn ich nun – um die Profitrate wieder anzuheben – in einer solchen Situation die Lohnquote zu senken beginne, dann kompensiere ich vielleicht was bei der Profitrate (und gleichzeitig gehen zunächst die Gewinne rasch in die Höhe), aber dann verschärfe ich das Problem, dass das Kapital ja gewinnbringend angelegt werden muss. Und genau an diesem Punkt haben sich logischerweise zwei Entwicklungen ergeben: Wachstum der Kapitalmärkte, wo das überschüssige Zeug angelegt werden konnte, und die Bildung von größeren Freihandelszonen. Ab den 80er Jahren war es soweit, die EWG „vertiefte“ sich schrittweise zur EU. Und in Nordamerika wurde die NAFTA gegründet und auf Weltebene besteht seit Mitte der 90er die WTO.

ÖIE-aktuell: Also ist die EU doch notwendig und sinnvoll?

L. M.: Für den Kapitalismus auf jeden Fall! Der Kapitalismus braucht auf jeden Fall staatliche Strukturen, und so gesehen sind EU, WTO die Fortsetzung des Nationalstaates mit anderen Mitteln bzw. dessen Ergänzung, denn der alte Staat verschwindet ja nicht. Aber – und dieses „Aber“ betone ich: Die EU ist sinnvoll nur für das Kapital und für Menschen, die sich diesem System mit Haut und Haar verschrieben haben. Dann müssen diese Menschen aber auch akzeptieren, dass die EU nicht die Widersprüche des Systems lösen wird, sondern dass diese sich auf einer erweiterten Stufe nun wieder stellen und zwar noch dazu verschärft: Um zumindest teilweise neue Anlagesphären für das Kapital zu schaffen, wird die öffentliche Daseinsvorsorge im wahrsten Sinne des Wor-tes zu Markte getragen. Da ist schon der eine Punkt, wo sich das System zu kannibalisieren beginnt. Und dann sind da die extrem divergierenden Lohnniveaus innerhalb eines staatsähnlichen Gebildes. Das hält kein Lohnsystem aus, es ist nur gut, um kurzfristig die Profitrate hochzuhalten. Aber auch da wirkt das System selbstkannibalisierend: Alle wollen ja die Kapitalverwertung so sichern, dass sie exportieren (weil den Leute zu hause gehen ja die Knödel aus). 1) Für das Kapital geht’s nicht ohne EU, 2) für Menschen, die sich keine Alternative zum Kapitalismus vorstellen können, geht’s auch nicht ohne EU, nur dass es mit EU halt auch nicht gehen wird; 3) für Menschen, die LEBEN wollen und nicht nur als Teil des Kapitalverwertungsprozesses funktionieren wollen, geht’s mit EU schon gar nicht.

ÖIE-aktuell: Aber ist dann nicht jede Gegenwehr sinnlos, wenn ja jeder Anspruch auf ein gutes Leben auf eine Vision einer Gesellschaft jenseits von Gut und Böse verlegt wird? Klingt ja wie eine christliche Heilslehre!

L. M.: Was du ansprichst, ist richtig, wenn man das, was ich bisher gesagt habe, nun wiederum verkürzt. Das bisher Gesagte über Funktion des Staates – und damit der EU, über die grundsätzliche Dynamik des Kapitalismus beschreibt einen Teil: die Strukturen. Strukturen haben eine enorme Eigendynamik, und insbesondere die kapitalistische, wo die Gesetze des Wertes sich massiv verselbständigen. Karl Marx geht so weit, dass er vom „automatischen Subjekt“ spricht. Nun muss man sich aber vor Augen halten: Strukturen sind das Resultat menschlichen Handelns. Und in welchen Strukturen wir leben, da kommt menschliches Handeln und Bewusstsein ins Spiel. Konkret auf die Zumutungen in der jetzigen Phase des Kapitalismus angewandt bedeutet dies: Natürlich müssen wir uns wehren, müssen wir den grundlegenden Widerspruch uns bewusst machen, ihn thematisieren und damit auch eventuell in gemeinsamen Auseinadersetzungen auch anderen klar machen: Wir hätten ein riesiges Potenzial an gutem Leben, und uns wird der Gürtel enger geschnallt. Dass es da nicht um Naturgesetze geht, sondern dass das Gesetzmäßigkeiten sind, die WIE Naturgesetze über uns hereinbrechen, das kann man nur in solidarischen Widerstandsaktionen er-LERNEN. Und da kommen wir nochmals auf einen Aspekt der EU zurück, den es auch zu bedenken gibt:

Vor 20 Jahren – es war die Zeit, als die neoliberale Welle zu rollen begonnen hat - habe ich mit meiner Frau darüber gesprochen, wann denn die Leute munter werden würden. Damals ging es ja „nur“ um steigende Arbeitslosigkeit bei gleichzeitiger Verweigerung von Arbeitszeitverkürzung. Spätestens, wenn wir länger arbeiten müssten, wenn das Pensionsalter angehoben werden würde, dann würden die Menschen aufwachen – das war so unsere Einschätzung.

Nun ist genau dies eingetreten und es wird noch immer jede „Krot g’schluckt“, wie man bei uns sagt. Ich vermute nun, dass das Einiges mit der EU zu tun hat: Regierungen des klassischen Staates hätten das wohl nicht so ohne Weiteres durchgebracht, da wäre die Absurdität dieses „Sachzwanges“ so bewusst geworden, dass das gesamte System in eine Legitimationskrise gekommen wäre. Nun aber haben wir die EU – und die ist ein ideales Instrument für die Durchsetzung von Maßnahmen der Staaten, die ihrerseits den Kapitalismus verwalten müssen. Da bekommt alles noch mehr den Anschein von Zwang, von Naturgesetz. Da hat die EU für das System zusätzlich so was wie einen „ideologischen Mehrwert“.

ÖIE-aktuell: Aber die Vision von einem gemeinschaftlichen Europa hat ja tatsächlich was für sich?

L. M.: Du sagst es, aber genau das ist eine der Fallen der Moralisiererei: Für die einen ist die EU die Erzeugerin der Zumutungen, für die anderen wird sie dann zu einem Friedensprojekt umgelogen. Demgegenüber ist die Wahrheit viel banaler: Die EU ist auch nur so was wie Staat, der halt den Krempel verwalten muss. Und da muss ganz einfach die Losung gelten: Wir wollen ein gutes Leben. Und ganz respektlos muss an die Sache herangegangen werden: Wenn das gute Leben nicht mit euch geht, dann machen wir’s eben ohne den ganzen Krempel – dann nehmen wir uns die Freiheit. Da würden die Verhältnisse schon zum Tanzen kommen!

So eine Respektlosigkeit ist natürlich für uns alle nicht so leicht zu denken, wo wir doch alle von klein auf zu einem Respekt erzogen worden sind, der ja eigentlich nichts mit Respekt, sondern vor allem mit dem Kuschen vor Autorität zu tun hat. Gleichzeitig sage ich mal etwas hämisch: Uns fallen auch einige ideologische Kernelemente der bürgerlichen Gesellschaft auf den Kopf! Zutiefst in uns eingebrannt ist eine sadistische Psychostruktur, dem Anderen nur ja nichts zu gönnen; dieses „Du sollst nur fest arbeiten, mir ist ja auch nichts geschenkt worden“; dieses „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“, das ja von Lenin stammen soll. Dieses Weltbild, wonach alle nur faul sind, dass der Mensch nur tätig wird, wenn er Druck spürt. Dieser unsägliche Glaube an den Markt und an die Konkurrenz mit seiner „Leistungspeitsche Elend“ und dem Leistungs-Zuckerbrot Profit!! Blöd nur, wenn – wie ich zuerst ausgeführt habe - das System die entsprechenden Zuckerstückerln nicht mehr zur Verfügung stellen kann. Wie gesagt, diese Ideologie fällt uns jetzt auf den Kopf! Aber ich bin optimistisch – die Menschen können durchaus lernfähig sein. Wie heißt’s doch gleich in einem Lied bei den „Schmetterlingen“: „Wir lernen im Gehen – wir lernen im Vorwärtsgehen“. Und selbst dann lernen wir, wenn das Gehen am Anfang nur ein Vorwärtsstolpern ist!

ÖIE-aktuell: Wir danken für das Gespräch!

Reaktionen Auf den Beitrag reagieren

gustav gans, 2006-01-16, Nr. 2245

Ein sensationelles Interview mit jemandem der sich auskennt:

Ein (fast) uneingeschränktes "ja".

Es ist perfekt bis auf zwei Worte:"am Anfang".

Zitat letzter Satz: "Und selbst dann lernen wir,
wenn das Gehen "am Anfang" nur ein Vorwärtsstolpern ist!"

Das Problem ist schnell erkannt.

ES IST NICHT DER ANFANG! und: WIR GINGEN JA SCHON AUFRECHT!

Freiheitswillen, der Willen etwas zu tun,
die gemeinsame Anstrengung auf ein Ziel gerichtet,
ohne Zögern und mit den Mitteln die gegen uns angewendet wurden,
haben das möglich gemacht und haben einzelne Menschen, Gruppen, Parteien,
Völker schon mehr als aufrecht "gehen" lassen.

Wir sind doch schon gerannt!

Nur eines Tages haben wir uns hingesetzt und sind fett, rund und träge geworden.

... und da sitzen wir heute noch!

... und maulen!
... schreiben und prangern an!
... und philosophieren!

... und haben jahrezehntelang alles zugelassen!


Wir stehen nicht das erstemal auf, so wie "am Anfang".
Wir sind schon zum tausendsten Mal gestrauchelt und gestürzt!
Wir haben uns menschlich gesehen schon so dermaßen auf die Schnautze gelegt...
Wir sind durch diese Stürze regelrecht entstellt worden.
Wir haben innere Verletzungen davongetragen.
Zerschunden und mit gebrochenen Gliedern kriechen wir vorwärts.
auf der Stirne haben wir ein Mal...
und wenn wir sprechen, dann fließt aus unserem Munde Blut ...

Manchmal kommt mir die Menschheit vor,
wir eine große Gruppe Ballonfahrer.
Alle in einem Korb.
Die Ami's und die Europäer schwerbeladen.
Die Afrikaner mit Ihren Zahnbürsten und Kindern.
Alle Völker dieser Erde fliegen mit diesem einen Ballon.

Jetzt bemerkt man, daß man gnadenlos abstürzen wird,
wenn nicht sofort Ballast abgeworfen wird.

Der kasachische Bauer fragt den amerikanischen Farmer,
ob der nicht wenigstens sein Drittauto aus dem Ballon werfen könnte.
Der AMI lächelt.
Der Mann aus Nigeria fragt den Prodlippnik Gusti aus Klagenfurt/Welzenegg,
ob der nicht auch was hinauswerfen wolle, um den Ballon weiter in der Luft zu halten.
Der Welzenegger lächelt auch.

Muß ich die Geschichte weitererzählen? Ja?

Und sie haben sie nicht einmal abgesetzt.

Sie haben Sie hinausgeworfen!

Zuerst ihre Kinder und dann sie selbst... aber nicht ohne ihnen zuerst noch die Zahnbürsten
(Öl, Nahrungsmittel, Naturschätze, Umwelt, Ländereien u.s.w.) geraubt zu haben.

Und das alles passiert ja nicht seit gestern.

... WIR SIND IMMER DAFÜR! ... aber kosten darf es uns nichts.
.. und wenn wir im Gegenzug noch etwas dafür bekommen,
dann ändern wir unsere Meinung ... UND SIND IMMER DAGEGEN.

und da spricht Ludwig Maierhofer von "Vorwärtsstolpern"?

Wenn da überhaupt noch eine Vorwärtsbewegung zu sehen wäre,
dann wäre ich ja schon glücklich und zufrieden.

Aber auch mir fällt auf, daß wir uns langsam bewegen. ...aber rückwärts.

Die Frage muß also lauten: "Was können wir tun, um diese Bewegung zu stoppen",
und nicht: "wie können wir sie beschleunigen"!

Aber das ist ja im wahrsten Sinne des Wortes, eine reine Standpunktfrage.

WAS SIND WIR BEREIT FÜR UNSERE MEINUNG AUF UNS ZU NEHMEN???

Und sie liebe gnädige Frau,
die sie eine von den über 10.000 (zehntausend) österreichischen Bürgern und Bürgerinnen sind,
die mehr als 100.000.- ATS (einhunderttausend!) monatlich Pension dafür bekommen, daß sie noch leben?

Könnten Sie mit der Hälfte Ihrer "Pension" leben und mit dem Rest dafür sorgen,
daß morgen und bei schlechtem Wind "weniger" Kinder aus der Sahelzone,Russland,
Argentinien,China u.s.w., u.s.w aus dem Ballon geworfen werden.

Nein? Aber dafür beten sie ja für die kleinen, beim Himmelvater oben.

Und sie, geneigter Leser?
Wie wäre es mit Ihren € 100,-- monatlich.
Jedes Monat! Immer!
100 €uro weniger am Konto.

Können Sie damit leben.
Sind Ihre persöhnlichen Einschränkungen mehr wert
als das Leben von kleinen Kindern und alten Menschen.

... und das große Leiden hätte ein Ende!

Soll ich Ihnen die Wahrheit sagen?

Nein! Das Kind und der alte Mann sind Ihnen keine €100,-- wert.

Der 17 jährige will vom Vater (Lagerist in Frantschach)
die neue 7 Millionen Pixel Kamera, denn die kostet ja nur €450,--
und die wird er sich natürlich zulegen.

Und die junge Dame denkt schon lange über die Prada Handtasche aus hangeschöpften Otternasen nach,
daß sie ja im Fernsehen bei Jenny Elvers schon sah. C O O L !
Auf ihrem neuen Handy und mittels XYZ - funktion sendet sie das Bild gleich an ihre Freundin.
Sie zahlt jedes Monat € 75.-- Telephonrechnung.
Die Kosmetika stehen tonnenweide im Badezimmer und Mode ist das Thema Nr1.
Wenn Sie sie nach den österreichischen Bundesländern und deren Hauptstädte fragen würden,
wären die Antworten erschreckend!

Und solange daß alles so ist, meine Herren kriechen wir rückwärts.
Mit steigendem Tempo.

... und heute schreiben wir halt für die paar Kärnölleser.
Lesen werden das vielleicht 10 Menschen. Auch gut. Besser als gar nichts.

Das Problem: Die Bösen schreiben nicht. Die machen.

Was werden Sie unternehmen?

lG

Gustav

Stephan Jank, 2006-01-16, Nr. 2246

Lieber Gustav Gans,

bei allem Respekt vor Deinem unbeugsamen Willen, diese Gesellschaft durch rasches Handeln retten zu wollen: So wie Du das vorschlägst, wird's nicht funktionieren. Selbst wenn alle reichen (und armen) Witwen der Welt die Hälfte oder mehr ihrer Pensionen für die Hungernden dieser Welt geben würden, selbst wenn Bill Gates und die ALDI-Brüder zusammen ihr gesamtes Vermögen spenden würden, selbst wenn jeder, der's kann monatlich 100,- € oder gar 1.000,- € einzahlen würde für die Linderung des vom Kapitalismus erzeugten Elends in dieser Welt, selbst dann wird sich genau nix ändern. "Es gibt nichts Richtiges im Falschen", da kann man von Adorno sonst noch halten was man will. All Deinen Vorschlägen zur Überwindung der von Dir präzise analysierten Missstände in unsereren Gesellschaften, ist nämlich eines gemein. Sie richten sich nirgends gegen die Ursachen dieser Missstände, sondern verorten diesselben ausschließlich in die Verantwortung konkret identifizierbarer Personengruppen. Die damit verbundene Gefahr eines strukturellen Antisemitismus möchte ich hier gar nicht breittreten. Obgleich bei mir die Alarmglocken läuten, wenn Witwen ihre "[...] Pension dafür bekommen, dass sie noch leben.", wie Du schreibst. Wohl "anstatt hart dafür zu arbeiten", wie Du nicht mehr schreibst. Oder sollte man diese unnützen Parasiten gleich wegräumen?

Wie auch immer. Jedenfalls entfernt Dich Dein mildes Lächeln für "fette und träge" philosophische Analyse und damit für eine radikale Gesellschaftskritik meilenweit davon, das Übel an der Wurzel packen zu können; denn diese Wurzel liegt tief. Ganz tief unten im bürgerlichen Subjekt und seiner fetischisierten Wertvergesellschaftung. Und so müssen Deine Vorschläge naturgemäß dort stehen bleiben, wo sie eigentlich beginnen sollten. Eine andere Perspektive als die Heilserwartung durch möglichst rasche Umverteilung von Geld und Waren, ist vor diesem Hintergrund auch gar nicht möglich. Damit verlangst Du aber nichts anderes als die exakte Perpetuierung dessen, was ohnehin ist. Überlassen wir doch das rasche und entschiedene Handeln sowie das Lösen von Problemen, deren Analyse man nicht für nötig erachtet, der kapitalistischen Unternehmung. Ich aber würde mich freuen, wenn Du Dich entschließen könntest, weiterhin Deine präzise Analyse in unsere Diskussion einzubringen.

gustav gans, 2006-01-17, Nr. 2247

Geneigter Leser, lieber Stephan Jank!

Ich möchte vorausschickend bemerken,
daß ich Stephan Jank für außerordentlich begabt
und seine Thesen für außerordentlich interessant,
gut recherchiert und extrem gut geschrieben halte.

Da ist also ein Mensch dem man glauben kann was er schreibt.
Und das ist ja heutezutage höchst selten.

Um den Faden nicht zu verlieren,
habe ich den Brief des Stephan Jank in mein Schreiben eingebunden.

>Lieber Gustav Gans,
>Du das vorschlägst, wird's nicht funktionieren.

Stimmt! Das nehme ich auch schwer an.

>Selbst wenn alle reichen (und armen) Witwen der Welt die Hälfte
>oder mehr ihrer Pensionen für die Hungernden dieser Welt geben würden,
>selbst wenn Bill Gates und die ALDI-Brüder zusammen ihr gesamtes Vermögen spenden würden,
>selbst wenn jeder,
>der's kann monatlich 100,- € oder gar 1.000,- € einzahlen würde
>für die Linderung des vom Kapitalismus erzeugten Elends in dieser Welt,
>selbst dann wird sich genau nix ändern.

Entschuldigung, das war jetzt aber ein typischer "Luftsatz".
Hast Du das Beispiel einmal konkret durchgerechnet?
Also ich schon und "nix" wird sich sicher nicht ändern.
... und so ein paar tausend "milliärdchen" werden allen Armen dieser Welt guttun.

UND WENN ES NUR DAS IST!

>All Deinen Vorschlägen zur Überwindung der von Dir präzise analysierten Missstände in unsereren Gesellschaften, ist nämlich eines gemein.
Sie richten sich nirgends gegen die Ursachen dieser Missstände,
sondern verorten diesselben ausschließlich in die Verantwortung
konkret identifizierbarer Personengruppen.
Die damit verbundene Gefahr eines strukturellen Antisemitismus
möchte ich hier gar nicht breittreten.

Entschuldigung lieber Stephan,
diese Gefahr eines strukturellen Antisemitismus ist permanent,
immer und überall vorhanden.

>Obgleich bei mir die Alarmglocken läuten,
>wenn Witwen ihre "[...] Pension dafür bekommen, dass sie noch leben.",
>wie Du schreibst. Wohl "anstatt hart dafür zu arbeiten", wie Du nicht mehr schreibst.
>Oder sollte man diese unnützen Parasiten gleich wegräumen?

Ach Stephan, wenn man etwas falsch verstehen will,
dann versteht man es auch falsch.
Ich hasse Nazi's, das sollte zwischenzeitlich bekannt sein.
(... aber ich gebe Dir recht. Meine Formulierung war nicht "glücklich gewählt")
Ich spreche nicht von Pensionsbeziehern, die für ihr Geld gearbeitet haben.
Natürlich nicht!
(ich habe da auch noch nie jemanden mit 100.000 Schilling Pension gesehen, Du?) Es gibt aber eine Statistik die eben die Anzahl der Bezieher von solchen "Renten" darlegt.
Diese besagt, das über 10.000 Personen über ATS 100.000 monatlich beziehen
(Stand 2002). PUNKT.
Nicht mehr und nicht weniger. Über 73 Prozent davon sind Frauen.
Dabei dreht es sich nicht um arme Menschen.
Angefangen von der "Ministerialratswitwe",
über die Frau des "Bundesratsabgeordneten", u.s.w. u.s.w.
Wir sprechen hier über eine Ungerechtigkeit im Kapitalismus.
(... gibt's da auch Gerechtigkeit?)
Auch will ich als Pazifist niemanden "wegräumen".
Das ist nicht so unbedingt meine Art.
Aber ganz ehrlich gesagt:
Bevor ich noch weiter die ärmsten der Armen belasten würde,
würde ich das ausbezahlte Geld dieser 10.000 um die Hälfte kürzen.
Du nicht? Was ist daran falsch?

>Wie auch immer.
>Jedenfalls entfernt Dich Dein mildes Lächeln für "fette und träge"
>philosophische Analyse und damit für eine radikale Gesellschaftskritik >meilenweit davon, das Übel an der Wurzel packen zu können;
>denn diese Wurzel liegt tief.

Richtig Stephan, aber womit werden wir denn dann "das Übel" los?
Und wie lange müssen wir warten um eine globale,
auf jeden einzelnen zugeschnittene Lösung zu finden?

>Jeder Ganz tief unten im bürgerlichen Subjekt und seiner fetischisierten Wertvergesellschaftung.
>Und so müssen Deine Vorschläge naturgemäß dort stehen bleiben, wo sie eigentlich beginnen sollten.
>Eine andere Perspektive als die Heilserwartung durch möglichst rasche Umverteilung von Geld und Waren,
>ist vor diesem Hintergrund auch gar nicht möglich.

Was aber dann, lieber Stephan?

>Damit verlangst Du aber nichts anderes,
>als die exakte Perpetuierung* (* Aufrechterhaltung)
>dessen, was ohnehin ist.

Ja, aber mit einer groben Umverteilung!

Was schlägst Du den vor? Was für eine Lösung hast Du denn anzubieten?

Wie wird denn Stephan Jank mit all diesen Problemen fertig?

GANZ EINFACH! SO! BITTE MERKEN SIE SICH DAS!
_____________________________________________
>Überlassen wir doch das rasche und entschiedene Handeln sowie das Lösen von >Problemen, deren Analyse man nicht für nötig erachtet, der kapitalistischen >Unternehmung.
_____________________________________________

BRAVO!!!!

"Stephan du bist so g'scheid. Stephan da kommt die Lösung."

AUWEI! AUWEI!

Sollen das doch die Kapitalisten selber machen!
Lassen wir doch die Gauner nach den Gaunern suchen.
Passiert aber genau das nicht schon jeden verdammten Tag unseres Lebens?
(und wir schreiben dann wieder einmal darüber, oder?)

Das heißt doch nichts anderes, als "tun wir doch einfach gar nichts!"
(so wie das ja schon jahrzehnte läuft)
Bist mir eh nicht böse, aber das ist mir also "a little to little". ;-)

Wenn das die Lösung sein sollte,
dann muß ich Dir sagen, daß ich damit nichts zu tun haben will.
Denn das setzt voraus,
daß wir die Hände in den Schoß legen
und den Henker auch noch zum Richter machen.
Kann doch nicht sein, oder?
Meinst Du das wirklich?
Und die Menschen die darunter leiden?

Ach ja, Stephan!
Die Kapitalisten werden es schon richten!
(.. das war übrigens einer der wenigen Sätze,
die ich gerade von Dir nicht erwartet hätte ;-)

Weißt Du Stephan, meine Lösungen mögen manchmal die reinen Wunschvorstellungen sein.
Auch bin ich alleine zu blöd um die gesammte Weltlage zu beurteilen.
Ich bin ein einfacher Mensch, der versucht eine Lösung zu finden.
Und dabei taste ich mich langsam vor (oder zurück?).
Ich habe meine Informationen auch nur daher, woher sie jeder haben kann.
(Internet, Fernsehen, Zeitung, Buch)

Was wirklich wahr ist, lieber Stephan, kann ich überhaupt nicht beurteilen,
DU?
Sind die Informationen wahr? Wer filtert sie? Woher kommen sie?
Wer will, daß ich was glaube. u.s.w u.s.w.
Du bist ein "Computermensch" wie ich. Du kennst die Gefahren!

Aber an eines glaube ich im Gegensatz zu Dir nicht.
An die "Selbstheilungskräfte des Kapitalismus". Tut mir leid!

Ja, es ist wahr. Ich habe noch keine Lösung!
Wenn ich die hätte, könnten wir uns das alles sparen.

Und was ist die Lösung? Kommunismus? Blödsinn!
Hat nicht hingehauen, wird nicht hinhauen.

Aber was dann?

Sag Du es mir.

lG

Gustav "Echelon" Gans

P.S.: bitte verzeihe mir meinen etwas rauhen Ton.

amma, 2006-01-17, Nr. 2248

in der heutigen welt erfahren die menschen zwei arten von armut:
die armut, die durch einen mangel an nahrung,kleidung und obdach verursacht wird, und die armut, die durch einen mangel an liebe und mitgefühl hervorgerufen wird.von diesen beiden arten müssen wir die letzte zuerst besiegen - denn wenn wir liebe und mitgefühl im herzen spüren, werden wir von ganzem herzen diejenigen versorgen, die an einem mangel an nahrung, kleidung und obdach leiden.

mata amritanandamayi

gustav gans, 2006-01-17, Nr. 2252

Was soll man denn darauf sagen?

"Ja eh!"

Theorethisch ein echter "Brüller".

Aber Praktisch?

Na warten wir mal ab wie das Paul Wolfowitz, Dick Chaney,
Donald Rumsfeld (HALLIBURTON ;-), Fox News
und Dr. Condoleezza Rice sehen,
wenn Du weißt, wen ich meine.

George "Arschloch" Bush in orangen wallenden Gewändern.
laut "hare krishna" singend.

Ich würde echt was dafür geben, bitte glaube mir!

gustav gans

P.S.:
Aufgemerkt: wollt Ihr wissen, warum George Bush so ist, wie er ist?

Na, dann gebt mal gut Acht:

http://www.damos.ch/bushpilot.wmv

amma, 2006-01-17, Nr. 2253

tja, gusti,
was soll man darauf wohl sagen??

tief ins herzerl blicken und schauen wo die liebe steckt. jeder in sein eigenes herzerl, wenn dann alle so beschäftigt sind,mit liebe im herzerl suchen , wird sich george w. bald einsam fühlen.
glaub mir!!!

deine amma

gustav gans, 2006-01-17, Nr. 2259

AMEN!

Otmar, 2006-01-18, Nr. 2263

Tja Leute, was sollen wir tun? Auf Ludwig Maierhofer hören oder die permamente Revolution nicht nur fordern sondern auch durchziehen?
Fürs zweitere ist die Zeit wohl noch nicht reif - es geht uns im Schnitt noch nicht schlecht genug.

Das eigentlich entscheidend Positive wird aber m.e. gerne übersehen:
Der Neoliberalismus ist eine Wirtschaftstheorie. Dem muß eine Alternative gegenübergestellt werden. Diese theoretische Alternative bildet sich, formt sich, sie wächst und entfaltet sich. Das ist wichtig. Jedes Feuer beginnt mit einem Funken. Deshalb ist es auch egal, ob dieser Beitrag von drei, fünf oder zehn oder tausend Leuten gelesen wird. Er existiert wird überdacht, wird dikutiert und er wird weitergedacht werden. Das ist wichtig.

Der Marxismus ist auch nicht in seiner Theorie gescheitert, sondern in seinem Mißbrauch. (meine Ansicht)

So schön aufzuzeigen, daß der Neoliberalismus bereits in seiner Theorie Mißgeburt ist, dafür danke ich Ludwig Maierhofer.

gustav gans, 2006-01-18, Nr. 2266

Lieber Otmar!

Du sagst:

>Die Zeit ist noch nicht reif.<

Da erhebt sich aber eine entscheidende Frage, die nie gestellt,
aber abenso entscheidend wie tragisch ist: "Warum?"

Ist sie nicht reif weil eigentlich "eh nix passiert" ist?

Oder ist sie nicht reif, weil das Volk über verschiedene Faktoren gar nicht oder nur minimal aufgeklärt, und somit für blöde verkauft (ruhiggestellt) wird?

Meine gröbsten Bedenken gegenüber all diesen Praktiken habe ich bereits im Artikel "ECHELON" dargelegt.

Wenn ich Dich zitieren darf:

>Es geht uns im Schnitt noch nicht schlecht genug.<

Auch da pflichte ich Dir bei, wobei man bemerken sollte, daß "der Schnitt" heutezutage an fast jede Türe pocht. Und zwar heftig!
Und unter dem von Dir beschriebenen Schnitt sieht es grausam aus. Bitte glaube mir das.

>Dem muß eine Alternative gegenübergestellt werden.<

Eine Alternative! Eine Alternative! Ja wunderbar!

Aber bitte was denn für eine?

Das zu wissen, wäre ja ausgesprochen hilfreich.

Ich tüftle daran schon seit Jahren! Ohne Erfolg!
Bitte sag's mir. Bitte! Bitte!

>Diese theoretische Alternative bildet sich, formt sich, sie wächst und entfaltet sich.<

Da bildet und da formt sich was.
Da wächst und entfaltet es sich, daß es eine wahre Freude ist.

ABER WAS???

>Jedes Feuer beginnt mit einem Funken.<

Auch nicht von der Hand zu weisen.
Danke, und gut das wir es wissen.

Und nein, es ist nicht egal ob der Artikel von drei, fünf oder zehn oder tausend Leuten gelesen wird. Das ist entscheidend!

>Er existiert!<

Ja mei! Andere Sachen existieren auch.
Das alleine macht mich noch nicht so richtig glücklich.

Das Problem lieber Otmar ist folgendes:

WIR HABE NUR MEHR SEHR WENIG ZEIT ZUM PHILOSOPHIEREN! (Verweis: ECHELON)

Etwas mehr Realismus und etwas weniger Philosophie würde der ganzen Sache nicht abträglich sein.

Und dann noch: Der Marxismus!
Der alte Karl steigt also herauf aus seinem Grab schaut Dich an und spricht:
"Der Kapitalismus wird ebenso wie alle anderen Systeme "am Missbrauch" scheitern. Weil es immer "am Missbrauch" scheitert. Die Systeme sind alle "super". Das Problem ist die Spezies Mensch!" Dann dreht er sich um und geht zurück, nicht ohne das ein leises Lächeln seine vertrockneten Lippen umspielt.

Wer würde zum Beispiel Gebote wie z.B.: "Du sollst nicht töten!" "Du sollst nicht stehlen!" "Du sollst nicht lügen!" nicht sofort unterschreiben?

(und das von mir! Dem letzten echten "Karl Heinz Deschner" Fan.)

Ja! Toll! Aber grau ist alle Theorie. Der entscheidende Faktor ist der Mensch.

Und der wird heute und schon ziemlich lange"künstlich dumm gehalten".

Wie solle er den etwas entscheiden, wenn er nichts weiß? Wie soll er sich gegen etwas wehren, dessen Gefahren er nicht im mindesten abschätzen kann.

Unsere Chance kann nur in den Medien liegen.
(Manche werden jetzt sagen:"Na, wenn das unsere Chance ist, dann aber Mahlzeit")

Ich kann diese Menschen verstehen. Aber in einer Demokratie geht es um Mehrheiten. Was man aber nicht weiß, macht einen eben auch nicht heiß!

Und da kehren wir dann wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Es ist nicht egal, wie viele Menschen das lesen!

Dem Dank an Ludwig Maierhofer schließe ich mich an.

Und bitte vergiß nicht uns zu sagen, was sich da wo formt und entfaltet.

Vielen Dank

gustav gans

rVk, 2006-01-18, Nr. 2267

Eines vorweg: Ich verfolge die aufkommende Diskussion mit großem Interesse. Und ich bin der Meinung, dass genau dieser Diskusionsprozess die einzige Möglichkeit ist, an Veränderung, dessen was ist, überhaupt erst denken zu können.
An Lösungen, was immer sie darunter verstehen Herr Gans (vielleicht vorgefertigte Meinungspakete, die man den Leuten für eine geringe Gebühr überlässt) , ist an diesen Punkt, an dem wir uns derzeit befinden, gar nicht zu denken.
Ich halte es auch für kontaproduktiv "Lösungen" auf den Tisch zu legen. Vielmehr müssen wir uns über die Ursachen unserer Probleme bewußt werden, um Veränderungen auch nur denken zu können. Und da glaube ich, sind wir im Ursachenforschungsprozess noch nicht tief genug. Erst wenn das der Fall ist, können wir daran gehen gemeinsam "Lösungen" für das Zusammenleben zu entwickeln.

Desweiteren würde ich Sie Herr Gans gerne fragen, wieso Sie in Ihrer ausführlichen Reflexion auf die Ausführungen des Herrn Jank, auf einen sehr entscheidenden Satz überhaupt nicht eingehen. Herr Jank zitiert nämlich Adorno, der sagt: "Es gibt nichts Richtiges im Falschen". Mich würde Ihre Stellungnahme zu diesem Zitat sehr interessieren, trennt dieses Zitat doch die Spreu vom Weizen, die Sozialdemokratie vom Mensch sein, die katholische Kirche von Gott, und den Gutmenschen vom sozialen Menschen.

Es würde mich übrigens sehr freuen, würden Sie einmal im richtigen kärnöl vorbeischauen. Denn, wenn der Eindruck entstanden sein soll, dass es nur ein virtuelles oder philosophisches kärnöl gibt, kann ich Ihnen versichern: kärnöl ist auch tätig.

rVk

gustav gans, 2006-01-18, Nr. 2268

muß leider heute nacht noch arbeiten... antwort morgen.

Gustav Gans, 2006-01-19, Nr. 2269

Lieber Herr rVk!

Danke für die nette Einladung!
Bitte verzeihen Sie mir, meine manchmal recht ungestüme Ausdrucksweise.
Das hat gar nichts persönlich mit Ihnen zu tun.
Da geht es nur um das Thema.
Ich bin halt Gustav Gans und das ist mein (Un) Stil.
Bitte nicht persönlich nehmen.
Danke!

Wie bei Stephan habe ich >ihren Beitrag< in meine Antwort integriert.

Also, zuerst sie:

>Eines vorweg: Ich verfolge die aufkommende Diskussion mit großem Interesse.
Und ich bin der Meinung, dass genau dieser Diskusionsprozess die einzige Möglichkeit ist,
an Veränderung, dessen was ist, überhaupt erst denken zu können.<

Ja, absolut richtig! Aber das alles geht zu l a n g s a m .

... und ich möchte dezidiert betonen, daß ich kein Mensch bin, der unter Panikattacken leidet.

Bis wir hier mit Denkprozessen, politischen Diskursen, Sachen die eh schon hunderttausendfach bedacht und geschrieben wurden ... (Adorno hin, Adorno her!) ... alles bilden, formen, wachsenlassen, und dann noch beim entfalten zusehen, ist es zu spät.

Jeder interessiert sich doch für irgendwas. (hoffentlich!)
Vom Gartenjäten zum Hobbyastronomen.

Ich zum Beispiel interessiere mich ganz speziell für die Möglichkeiten dem "digitalen Holocaust" (... und ich sage das im vollen Bewußtsein des Wortes!)
zu entkommen.

Damit habe ich mich über ein Jahrzehnt beschäftigt.

Harry S.Truman sagte in seiner letzten Fernsehansprache so etwas wie:
"Seid vorsichtig vor Verflechtungen von Staat (Militärisch) und der Wirtschaft"

Bitte das Zitat ist jetzt nur so ungefähr, ... was mir ja sonst nicht so liegt.

Fast alle Staaten werden in zunehmenden Maße von der Wirtschaft eingenommen. Alles verdient und hält die Papp´n.
Aber vergessen wir nicht das Militär, (Hallibarry, Lockheed Martin, Boing, u.s.w.)
Die greifen nicht in die Politik ein. Die machen Politik! Rüstungskonzerne sind federführend an Gesetzen beteidigt. Präsidenten, Vizepräsidenten, Kongress und Repräsentantenhaus, sind dabei und greifen munter in die Kassen derer, die von ihnen dann im Gegenzug "Gesetze" erhalten.

Aber das ist alles alter Käse und bekannt.

Ich kenne da eine sehr netten 30 jährigen Amerikaner aus Chicago der einmal ein ganzes Jahr in Deutschland war. Der ist aus allen Wolken gefallen, was er hier für Nachrichten gesehen hat. Er konnte es einfach nicht fassen! In Amerika wären solche Nachrichten unmöglich gewesen. Dort gibt es fast nur das "Regierungs-gutiguti" Fernsehen. Irgendeine Kritik an der Regierung? Nein. ...
und wenn doch... dann nicht lange. Die brauchen im Gegensatz zu Russland niemanden zu inhaftieren. Das geht alles mit der Wirtschaft. Wird gekauft und somit gleichgeschaltet. Kann man alles im Web recherchieren.

Der ist hier in Europa als Amerikaner ein Gegner seiner eigenen Regierung geworden.
Und zwar nicht, weil er Adorno laß, oder mit Gleichgesinnten philosophierte.
Nein!
Er schaute Fernsehen und laß die Zeitungen. Verstehen Sie was ich meine?

I N F O R M A T I O N !!! Da müssen wir ran!

Da bekommt der Satz:
"Wer über die Informationen verfügt, regiert die Welt!" gleich eine ganz andere Bedeutung.

Ein weiters Beispiel:
Die Aufsicht über das Internet hat die ICANN (Netzwerkverwaltung).
Es gibt weltweit 13 zentrale Rootserver. That's it. Darüber funktioniert das Internet.
Jede website der Welt ist bei ihnen registriert. Alle unter amerikanischer Führung.
Hier hat das amerikanische Handelsministerium die Finger drin!

Wenn z.B.: Amerika nicht will, daß Österreich Internet hätte, dann könnten sie einfach alle seiten, die auf .at enden, abschalten. Sie könnten filtern und alles was Sie wollen.

Ja, aber warum sollte jemand so etwas mit Österreich machen? Stimmt.
Aber wie sieht es mit den Ländern aus, die von den Amerikanern überfallen werden.

Angeblich!(Ich habe das auch nur gehört) Angeblich soll schon zwei Tage vor Beginn des Irak II Überfalles das Internet im Irak nicht mehr funktioniert haben. Bitte das ist reines Hörensagen.

Die wenigsten können sich überhaupt vorstellen,
was es heißt "ein Land" ohne Internet zu betreiben,
eine Wirtschaft ohne Internet zu betreiben.

Das große Chaos. Nichts geht mehr.

13 Rootserver über die das Internet funktioniert!
Und die "gehören" den Amerikanern.

In Simbabwe kostet eine Satelitenlizenz ca. 70.000 USD.
Damit hält die Regierung alternative Betreiber aus dem Markt.

Eine "leased Line" von Südafrika nach USA für 17.000,-- USD monatlich in Südafrika.
Eine "leased Line" von England nach USA für 250,-- USD monatlich in England.

Freie Meinung im Keime zu ersticken, ist ihr Spiel.
Ein "Supersystem" zur Unterdrückung ganzer Völker und Staaten ist ihr Ziel.(ECHELON und Konsorten) Die "Verbesserung" des Menschen "nach ihren Vorstellungen" durch Gentechnologie ist ihr Ziel. Die kompletter Überwachung jedes Menschen auf der Welt und des gesammten globalen Warenverkehres ist ihr Ziel. Und vieles andere mehr!

Und sie meine lieben Leser glauben, daß Sie das nicht mehr erleben werden?
Und deswegen geht ihnen das Thema "am Arsch vorbei"?

Da liegen sie falsch! Die Jungs sind viel schneller als Sie glauben.

Und gemacht wird es heute.

Nein, nicht morgen! Heute! Jetzt.

Wer will das? Die NSA National Security Agency / Central Security Service.
Die wollen das. Und viele anderen Geheimdienste, Rüstungssimperien, Regierungen u.s.w. wollen das auch. Und auch die Österreichischen Behörden wollen das!

Und das profane: Die wollen das nicht nur, die machen das auch.

Aber wir hier bilden, formen, wachsen, und entfalten ja schon eine Möglichkeiten, die nur leider noch niemand kennt. Und derweil können wir ja auch fröhlich in ammas "Hare Krishna" einstimmen, und "tief in unser Herzerl blicken". ...und Julchen ließt noch eine "Brückentext".

Fein! Wunderbar! ... und frohes Erwachen.

Ich erwarte mir, daß sich die ganzen gescheiten Menschen wenigstens einmal ernsthaft damit beschäftigen. Aber wie sollen sie das tun, wenn sie nichts davon wissen.

I N F O R M A T I O N !!!

Die Nazi's wollen nach rechts, die Kommunisten wollen nach links.
Und rechts und links und liberal und rosarot und orange und blau und grün und schwarz.

PFEIFT DOCH ENDLICH EINMAL AUF DIE !!!

Was ist denn schon jemals von denen gekommen?

Die wollten uns alle zusammen noch nie etwas Gutes.
Ideologien! Großes Geplapper, das dem normalen Menschen immer zum Nachteil gereicht. Große Versprechungen und heiße Luft.

Alle zusammen. No matter the colour!

Da ersetzt ein System dann das andere System.
Geht es den Menschen dadurch besser? Nein!
Wie man ja weltweit sehen kann. Fragen Sie einen Tschetschenen!

Ja, Herr rVk!
Ich suche Lösungen! Ich suche Ideen! Ich suche Möglichkeiten!

>An Lösungen, was immer sie darunter verstehen Herr Gans (vielleicht vorgefertigte Meinungspakete, die man den Leuten für eine geringe Gebühr überlässt) , ist an diesen Punkt, an dem wir uns derzeit befinden, gar nicht zu denken.<

Punkt - Schluß - Aus!

>Ich halte es auch für kontaproduktiv "Lösungen" auf den Tisch zu legen.<

Ich hingegen würde mich einmal sehr freuen, endlich einmal eine Lösung präsentiert zu bekommen. Ich habe ja immer die Möglichkeit abzuwägen und zu entscheiden ob ich sie annehme oder nicht.

>Vielmehr müssen wir uns über die Ursachen unserer Probleme bewußt werden, um
Veränderungen auch nur denken zu können.<

Ja, ja! Bilden, formen, wachsen, und entfalten. Ich weiß!

>Und da glaube ich, sind wir im Ursachenforschungsprozess noch nicht tief genug.
Erst wenn das der Fall ist, können wir daran gehen gemeinsam "Lösungen" für das
Zusammenleben zu entwickeln.<

Da werden sich aber Ihre Kinder (sofern vorhanden) freuen, wenn der Papa noch so viel Zeit hat.

> Desweiteren würde ich Sie Herr Gans gerne fragen, wieso Sie in Ihrer ausführlichen Reflexion auf die Ausführungen des Herrn Jank, auf einen sehr entscheidenden Satz überhaupt nicht eingehen.
Herr Jank zitiert nämlich Adorno, der sagt: "Es gibt nichts Richtiges im Falschen".
Mich würde Ihre Stellungnahme zu diesem Zitat sehr interessieren, trennt dieses Zitat doch die Spreu vom Weizen, die Sozialdemokratie vom Mensch sein, die katholische Kirche von Gott, und den Gutmenschen vom sozialen Menschen.<

Warum? Weil das "für und wieder" dieses Satzes schon tausendemal diskutiert wurde. Was soll ich als unwissende Nr. 1001 mich dann auch noch darüber ergehen? Was soll ich denn jetzt schon wieder mit Adorno?

Wenn er mich direkt auf einen "Serverbackbone" meiner Wahl schalten kann, ist er herzlich willkommen.
Wenn er mir eine Lösung auf das "konkrete Problem" sagen kann, dann bitte gerne.
Ich meine aber eine praktikable und damit diskutable und nicht einen "philosophischen Ansatz".

(Wenn er mir jetzt in der rechten eine Kaffe und in der linken eine angezündete Dunhill bringen kann, werde ich ihn sogar küssen und heiraten ;-))

Aber da er ja fünf Tage vor Woodstock das zeitliche gesegnet hat, stehe ich jetzt einmal auf und mache mir meinen Kaffee selbst.

Soweit mein privates Verhältnis zu Adorno!

Habe ich mich jetzt in "Spreu" verwandelt?
Bin ich jetzt ein Schlecht - Mensch?

Also ganz im Vertrauen. Damit kann ich leben!

(Mein Gott, was habe ich getan! Ich höre euch schon schnauben ;-)

>Es würde mich übrigens sehr freuen, würden Sie einmal im richtigen kärnöl vorbeischauen.
Denn, wenn der Eindruck entstanden sein soll, dass es nur ein virtuelles oder philosophisches kärnöl gibt, kann ich Ihnen versichern: kärnöl ist auch tätig.<

Ja? Und das ist genau das, was mich mal brennend interessieren würde!

Ich möchte aber noch süffisanterweise darauf hinweisen, daß ich mich als Kapitalist bezeichne, so wie ich sie auch alle "Kapitalisten" nennen würde. Meiner Meinung ist jeder der hier bei uns lebt, mit Ausnahme der wirklich armen Menschen in unserem Land ein "Kapitalist". Fragen Sie doch einmal in Turkmenistan wie die über einen Menschen mit sagen wir 750,-- Euro im Monat mit Auto und eigener Wohnung denken. Kapitalist!

Also nicht immer schlecht über Kapitalisten reden.
Man weiß ja nie was so in einem steckt ;-)

So, jetzt ist' eh genug für heute.

Bis bald! Ihr Kapitalisten! (Ha, das hat gut getan!)

Liebe Grüße und nochmals herzlichen Dank für Ihre überaus freundliche Einladung.

Gustav Gans

(oft glaube ich schon, daß ich mich umtaufen sollte.
"Darkwing Duck" würde vielleicht besser passen. ;-)

Reaktionen auf andere Beiträge

.

ZUM VORMERKEN

Freitag, 22. November 2019 19:00

r Auch Krawattenträger sind Naturereignisse

Thekenlesung und Buchpräsentation von und mit Engelbert Obernosterer
tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

ZUM NACHLESEN

Freitag, 11. Oktober 2019
r SCHEISS TERMIN

mit Ali Götz (Lieder, die keiner mehr kennt), Magrimm (art), Peter Laminger (art), Boris Randzio (1m2 Balett), Hans D.Smoliner (Buchpräsentation), Rudi Streifenstein (Thekendekoration), VADA (Buchpräsentation)


tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

Dienstag, 18. Juni 2019
r Die letzten hundert Jahre
Thekenlesung und Buchpräsentation von und mit Ludwig Roman Fleischer
tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

Dienstag, 9. April 2019
r Elsie Slonim – Meine ersten 100 Jahre

Mit der Kamera auf Spurensuche zwischen Kaiser Franz Josef, dem Holocaust und der Sperrzone auf Zypern.
Ab 18:30 Volxküche


Begegnungszentrum Kreml, Ludwig Walter Straße 29, Villach

Freitag, 7. Dezember 2018
r Bad Weihnachten
Thekenlesung von und mit Ludwig Roman Fleischer
tio pepe, Kaiser-Josef-Platz 3, 9500 Villach

Freitag, 23. November 2018
r SWANGAR
Ausstellungseröffnung, Lesung und Buchpräsentation von Doris Libiseller, Klaus Hollauf und Hans D. Smoliner
Cafe Sternweiss, St. Paul im Lavanttal

Freitag, 13. April 2018
r (Neo)Kolonialismus und Widerstand in Afrika am Beispiel Burkina Fasos, Buchpräsentation mit Günther Lanier
Katholische Hochschulgemeinde Klagenfurt, Nautilusweg 11, 9020 Klagenfurt

Dienstag, 13. März 2018
r Grundeinkommen für alle?! Das bedingungslose garantierte Grundeinkommen und die Zukunft der Erwerbsarbeit. mit Karl Reitter
Begegnungszentrum im Kreml, Ludwig Walther Straße 29, 9500 Villach

Donnerstag, 1. März 2018
r Tagung:#GLEICHBERECHTIGUNG; 01.März bie 03.März, Europahaus Klagenfurt
Europahaus Klagenfurt, 1. Stock, Reitschulgasse 4, 9010 Klagenfurt

Freitag, 20. Oktober 2017
r kärnöl Auslese 2003 - 2012 Teil III
Offene Diskussion über Beiträge von Walther Schütz et al. aus dem Jahre 2003 bis 2004
tio pepe

Freitag, 6. Oktober 2017
r kärnöl Auslese 2003 - 2012 Teil II
Offene Diskussion über Beiträge von Walther Schütz et al. aus dem Jahre 2003 bis 2004
tio pepe, Kaiser Josef Platz, Villach

r Weitere Dokumentationen